Washington plant drastischen Abbau von Kampfjets und Kriegsschiffen für die Nato in Europa
Die USA wollen ein Drittel ihrer Kampfflugzeuge sowie sämtliche Tankflugzeuge aus Europa abziehen. Das schriftlich kommunizierte Vorhaben zwingt die Allianz zu einer Neuausrichtung ihrer Abschreckung.

Die Vereinigten Staaten bereiten den bislang deutlichsten Rückzug aus der militärischen Sicherheitsarchitektur Europas seit 1945 vor. Nach übereinstimmenden Berichten, die auf ein schriftliches Dokument des Pentagons an die Nato-Partner von Anfang Juni zurückgehen, soll die Zahl der in Europa stationierten oder für Bündnisoperationen bereitgestellten Kampfflugzeuge um ein Drittel sinken. Konkret ist vorgesehen, die F-16 und F-15E von rund 150 auf 100 Maschinen zu reduzieren, die Seeaufklärungsflugzeuge von 26 auf 15 zu kürzen und alle acht Luftbetankungsflugzeuge vollständig abzuziehen. Hinzu kommt die Verlegung eines raketenbestückten U-Boots, eines Flugzeugträgers samt Begleitschiffen und einer Bombergruppe. Das Vorhaben wurde den europäischen Verbündeten nach Angaben des New York Times, die von zahlreichen internationalen Medien aufgegriffen wurden, in einem Dokument mitgeteilt, das zwei hochrangige europäische Beamte als authentisch bestätigten. [A1][A2][A3][A4][A8]
Aus Washingtoner Sicht ist der Schritt die konsequente Fortsetzung einer seit Jahren von Präsident Donald Trump verfolgten Linie. Trump hatte die Nato wiederholt als „Papiertiger“ bezeichnet und die Mitglieder als „Feiglinge“ attackiert, weil sie sich nicht am amerikanisch-israelischen Krieg gegen Iran beteiligten. [A9][A15] Das Pentagon lehnte eine Stellungnahme zu den konkreten Zahlen ab, verwies jedoch auf eine allgemeine Erklärung seines Kommandeurs, wonach man die Streitkräfteaufstellung regelmäßig überprüfe. [A8] Beobachter in Brüssel und amerikanische Militärvertreter in Europa bestätigen mittlerweile mit bemerkenswerter Offenheit, dass der amerikanische Beitrag zum sogenannten Nato Force Model sinken werde – ein Eingeständnis, das den Kern der Abschreckungsfähigkeit der Allianz berührt. [A3]
In den europäischen Hauptstädten löst der angekündigte Abbau Besorgnis, aber auch ein verstärktes Bewusstsein für die Notwendigkeit eigener Fähigkeiten aus. Ein schwedischer Verteidigungsforscher sprach von einem „Todesstoß für Europa“, sollte der Plan umgesetzt werden. [A12] Zugleich arbeiten die Nato-Gremien bereits an Kompensationsmaßnahmen, um die entstehenden Lücken bei Langstreckenangriffen und der Überwachung zu schließen. [A17] Der Verteidigungsexperte Roger Hilton vom Wiener Thinktank GLOBSEC relativierte die Dramatik und nannte die schrittweise Neuausrichtung der US-Kräfte „weder neu noch unerwartet“. [A6] Die Nato-Staaten haben ihre Verteidigungsausgaben in den vergangenen Jahren bereits erhöht, doch der Wegfall amerikanischer Spezialfähigkeiten – etwa der Luftbetankung oder der seegestützten Raketenplattformen – lässt sich kurzfristig kaum ersetzen.
Für Deutschland, Österreich und die Schweiz markiert der Vorgang eine geopolitische Zäsur. Deutschland als größte europäische Nato-Volkswirtschaft steht vor der Frage, ob die 2022 ausgerufene Zeitenwende ausreicht, um die entstehenden Fähigkeitslücken zu füllen. Die Schweiz und Österreich, die nicht der Nato angehören, müssen ihre sicherheitspolitische Positionierung in einem Europa überdenken, in dem der amerikanische Schutzschirm nicht mehr verlässlich über dem Kontinent aufgespannt ist. Die für Juli in der Türkei geplante Nato-Gipfel wird zum Lackmustest: Trump hat seine Teilnahme zugesagt, und die europäischen Partner werden dort liefern müssen – entweder konkrete Zusagen für eigene Kapazitäten oder die Bereitschaft, eine grundlegend veränderte Allianz zu akzeptieren. [A16]
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die USA planen eine drastische Reduzierung der für die NATO in Europa bereitgestellten Militärmittel: Ein Drittel der Kampfjets wird gestrichen, Kriegsschiffe und Tankflugzeuge werden abgezogen. Diese den Verbündeten schriftlich mitgeteilte Entscheidung bedeutet einen historischen Rückzug, der Europa zwingt, sich selbst zu verteidigen, während Trump das Bündnis als irrelevant abtut. Es ist ein tödlicher Schlag für die Sicherheit des Kontinents und beschleunigt das Ende des acht Jahrzehnte währenden amerikanischen Schutzes.
Die USA unternehmen eine neue Aktion gegen die NATO, indem sie die Zahl der Flugzeuge und Kriegsschiffe in Europa deutlich verringern. Dieser Schritt schwächt die Fähigkeit des Bündnisses zu Langstreckenangriffen und Überwachung und markiert einen amerikanischen Rückzug angesichts wachsender Widerstandsfähigkeiten. Der Schritt bestätigt den Niedergang des US-Einflusses und eröffnet neuen Raum für ein günstigeres Kräftegleichgewicht.
Die USA planen eine erhebliche Kürzung der militärischen Mittel für NATO-Operationen in Europa, indem sie Kampfjets und Kriegsschiffe reduzieren. Die Entscheidung würde die Fähigkeit des Bündnisses zu Langstreckenangriffen einschränken, während Trump seinem Frust Luft macht und das Bündnis als 'Papiertiger' und dessen Mitglieder als 'Feiglinge' bezeichnet, weil sie sich nicht am US-israelischen Krieg gegen den Iran beteiligt haben. Der Plan spiegelt eine Verschiebung der amerikanischen Prioritäten wider, mit direkten Folgen für die europäische Verteidigungshaltung.
Die Trump-Regierung plant, ein Drittel der Kampfjets, die sie der NATO in Europa zur Verfügung stellt, abzuziehen, wie aus einem schriftlichen Dokument und offiziellen Quellen hervorgeht. Der Plan, der auch Kürzungen bei Kriegsschiffen und Aufklärungsflugzeugen vorsieht, verschafft seltene Klarheit über die Absicht, das US-Engagement im Bündnis zu verringern. Der Schritt könnte die Fähigkeiten zu Langstreckenangriffen und Überwachung in einer Zeit erhöhter Spannungen mit Russland einschränken und wirft Fragen zur künftigen europäischen Sicherheitsarchitektur auf.
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