Trotz Waffenruhe: Israel fliegt hunderte Angriffe auf Hisbollah-Stellungen im Südlibanon
Israelische Luft- und Artillerieangriffe treffen Dörfer im Süden Libanons; die Armee meldet 310 bombardierte Ziele und 80 getötete Hisbollah-Kämpfer. Die Miliz antwortet mit Dutzenden Operationen – und untergräbt Israels Abschreckung.

Die militärische Eskalation im Südlibanon hat in den vergangenen Tagen eine neue Intensität erreicht. Seit Mitternacht griffen israelische Kampfflugzeuge und Drohnen zahlreiche Ortschaften in den Distrikten Nabatäa und Bint Dschubail an, darunter Madschdalzun, Toulin, Dschibschit und die Stadt Nabatäa selbst. Artilleriefeuer traf Hanawaih, Sahmar, Mansuri und weitere Dörfer. Nach Angaben der israelischen Armee wurden innerhalb einer Woche rund 310 Stellungen der Hisbollah bombardiert und etwa 80 ihrer Kämpfer getötet. Gleichzeitig rücken Bodentruppen entlang der vorderen Verteidigungslinie vor, um die Infrastruktur der Miliz zu zerstören.
Die Angriffe erfolgen ungeachtet einer brüchigen Waffenruhe und der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, eine Absichtserklärung mit Iran erzielt zu haben, die auch den Libanon umfasst. In der Ortschaft Dbin im Distrikt Mardschajun veröffentlichte das israelische Militär Aufnahmen einer Kommandooperation, bei der Hisbollah-Kämpfer getötet wurden. Zudem detonierten Sprengsätze in Chijam, und in der Bekaa-Ebene trafen zwei Raketen das Dorf Sahmar. Aus dem Wadi al-Hudschair wurden Gefechte zwischen Hisbollah-Kämpfern und israelischen Soldaten gemeldet.
Die Zivilbevölkerung gerät zunehmend zwischen die Fronten. Der israelische Armeesprecher richtete Evakuierungsaufrufe an die Bewohner von Sarafand, Taffachta und Mazraat Sinai. Der Bürgermeister von Sarafand forderte die Einwohner auf, Geschäfte und Cafés zu schließen, Rettungswege freizuhalten und sich nicht in öffentlichen Räumen zu versammeln. Die Warnungen deuten auf eine bevorstehende Ausweitung der Bodenoperationen hin, insbesondere in Richtung Madschdalzun.
Trotz der massiven israelischen Schläge zeigt sich die Hisbollah keineswegs geschwächt. Die „Islamische Widerstandsbewegung“ meldete binnen 24 Stunden 24 Operationen gegen israelische Stellungen. Israelische Medien räumten ein, dass die Abschreckungswirkung der Armee an der Libanonfront erheblich erodiere und ein Sieg über die Hisbollah in weiter Ferne liege. Diese Diskrepanz zwischen der offiziellen israelischen Darstellung und der anhaltenden Kampfkraft der Miliz nährt in westlichen Hauptstädten die Sorge vor einem langwierigen Abnutzungskrieg.
Aus europäischer Perspektive ist die Entwicklung alarmierend. Eine dauerhafte Destabilisierung des Libanon könnte neue Fluchtbewegungen auslösen und die Energieversorgung im östlichen Mittelmeerraum gefährden – mit direkten Auswirkungen auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die diplomatischen Bemühungen Washingtons, über ein Abkommen mit Iran auch die libanesische Front zu beruhigen, wirken angesichts der militärischen Realität vorerst als wenig belastbar.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die israelischen Besatzungstruppen haben ihre Aggression gegen den Südlibanon verstärkt und eine Reihe von Luftangriffen und Artilleriebeschuss auf mehrere Ortschaften in den Bezirken Nabatieh und Bint Jbeil durchgeführt. Zivile Gebiete wurden getroffen, und die Bewohner mehrerer Dörfer erhielten Evakuierungswarnungen, während der Beschuss weiterging. Die Angriffe werden als unerbittlicher Angriff auf libanesisches Territorium dargestellt.
Während israelische Kampfflugzeuge und Drohnen mehrere Orte im Südlibanon angriffen, reagierte die Hisbollah mit einer Reihe von Operationen gegen israelische Militärstellungen. Israelische Medien räumten wachsende Besorgnis unter den Kommandeuren über die Erosion der Abschreckung und die Schwierigkeit ein, einen Sieg zu erringen. Der Widerstand wird als widerstandsfähig und fähig dargestellt, erheblichen Schaden zuzufügen.
Das israelische Militär gab bekannt, etwa 310 Hisbollah-Stellungen im Südlibanon angegriffen und rund 80 Kämpfer getötet zu haben. Bodentruppen operieren gleichzeitig entlang der Frontlinie, um Infrastruktur zu zerstören und Bedrohungen zu neutralisieren. Berichte heben die Entdeckung von Waffenlagern und laufende Bemühungen hervor, die Fähigkeiten der Hisbollah zu schwächen.
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