Pentagon veröffentlicht dritte UAP-Aktencharge: Leuchtkugeln über US-Ostküste und historische Himalaya-Sichtungen
Die freigegebenen Dokumente zeigen Videos von rätselhaften Orbs im Nordosten der USA und CIA-Berichte über unidentifizierte Flugobjekte über Ladakh und Sikkim im Jahr 1968.

Das Pentagon hat am Freitag eine dritte Tranche zuvor geheimer Unterlagen zu unidentifizierten anomalen Phänomenen (UAP) publiziert. Im Zentrum stehen mehrere Augenzeugenvideos, die leuchtende, teils rot gefärbte Kugeln am Himmel über dem Nordosten der Vereinigten Staaten zeigen. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 2021 bis 2025 und wurden dem FBI zugespielt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums handelt es sich um „ungelöste Fälle“, bei denen keine definitive Bestimmung der beobachteten Phänomene möglich war. Auffällig ist die geografische Konzentration: Sämtliche Videos wurden in derselben allgemeinen Region aufgenommen, deren genaue Lage die Behörden nicht preisgeben.
Aus Washingtoner Sicht markiert die Veröffentlichung einen weiteren Schritt in der von Präsident Donald Trump im Februar angeordneten Deklassifizierungsoffensive. Das unter dem Akronym PURSUE geführte Programm hat nach Pentagon-Angaben bereits mehr als 1,7 Milliarden Zugriffe auf das öffentliche UAP-Archiv verzeichnet. Die nun vorgelegten 72 Dateien stammen von FBI, CIA und dem Verteidigungsministerium selbst und umfassen neben Videos auch Zeugenaussagen und künstlerische Darstellungen. Einem Bericht zufolge führte ein Hinweis aus der Bevölkerung zu dem wiederkehrenden Orb-Hotspot; FBI-Agenten suchten den Ort auf, fanden jedoch keine nahegelegene militärische Anlage oder sensible Einrichtung, die die Erscheinungen erklären könnte.
Eine besondere historische Tiefe erhält die Aktenfreigabe durch ein sechsseitiges CIA-Dokument, das mehrere UAP-Sichtungen über Indien und den angrenzenden Himalaya-Regionen im Februar und März 1968 festhält. Demnach beobachteten Zeugen in Nord-Sikkim – in Ortschaften wie Lachung, Lachen und Muguthang – ein Objekt, das von Nordost nach Südwest zog. Die Sichtungen erstreckten sich über ein Gebiet nahe der damals strategisch sensiblen Grenze zu China. Aus der Perspektive Neu-Delhis werfen diese lange zurückgehaltenen Berichte Fragen nach der grenzüberschreitenden Natur des Phänomens auf, zumal die beschriebenen Flugbahnen an ähnliche Muster erinnern, die Jahrzehnte später über dem amerikanischen Kontinent dokumentiert wurden.
Die internationale Berichterstattung spiegelt ein wachsendes globales Interesse an der UAP-Thematik wider. Während US-Medien den Fokus auf die Transparenzoffensive des Pentagons legen, heben indische und lateinamerikanische Publikationen die geografische Streuung der Phänomene hervor. Die nun freigegebenen Akten belegen, dass die US-Behörden schon in den 1960er Jahren Hinweisen aus entfernten Weltregionen nachgingen – lange bevor das Thema in der westlichen Öffentlichkeit breite Resonanz fand.
Für die Zukunft bleibt die entscheidende Frage, ob die schrittweise Deklassifizierung zu einer substanziellen wissenschaftlichen Aufarbeitung führt oder vor allem symbolischen Charakter behält. Die ungelösten Fälle von der US-Ostküste und die historischen Himalaya-Sichtungen zeigen, dass das Phänomen weder räumlich noch zeitlich eng begrenzt ist. Sollten weitere Regierungen – etwa in Europa oder Asien – ähnliche Archive öffnen, könnte sich das Verständnis anomaler Himmelserscheinungen grundlegend verändern. Bis dahin bleiben die leuchtenden Orbs ein Mosaik aus Zeugenberichten, Videos und offenen Akten.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Das Pentagon hat eine dritte Charge freigegebener UFO-Akten veröffentlicht, die sich auf leuchtende Kugeln und rote Sphären im Nordosten der USA konzentrieren. Die Dokumente von CIA und FBI setzen einen langjährigen Offenlegungsprozess fort. Die Berichterstattung ist beschreibend und hebt die seltsamen Lichter ohne Wertung hervor.
Die neuesten freigegebenen US-UFO-Akten enthalten Berichte über Sichtungen über Ladakh und Sikkim in Indien aus dem Jahr 1968, so ein CIA-Dokument. Diese regionale Perspektive unterstreicht, dass das Phänomen über die USA hinausreicht. Die Berichterstattung ist sachlich und historisch und betont die indische Verbindung.
Das Pentagon hat im Rahmen des PURSUE-Programms eine dritte Charge von UFO-Akten veröffentlicht, wobei das öffentliche Archiv bereits über 1,7 Milliarden Zugriffe verzeichnet. Die Veröffentlichung umfasst Videos und Dokumente mehrerer Behörden aufgrund einer Freigabeanordnung von Präsident Trump. Die Berichterstattung ist nüchtern und weist auf das hohe öffentliche Interesse und die Verfahrensaspekte hin.
Diese Geschichte erschien in
7 Quellen · 3 Sprachen · 24h-Fenster