Stephen Currys Zehn-Jahres-Deal mit Li-Ning: Chinesische Marken greifen an
Der NBA-Star verlässt Under Armour und geht eine lebenslange Partnerschaft mit Li-Ning ein. Der Wechsel markiert einen geopolitischen und wirtschaftlichen Umbruch im Sportartikelmarkt.

Stephen Curry, vierfacher NBA-Champion und einer der bestbezahlten Athleten der Welt, hat einen Zehn-Jahres-Vertrag mit dem chinesischen Sportartikelhersteller Li-Ning unterzeichnet. Der 38-Jährige beendet damit eine mehr als zwölfjährige Zusammenarbeit mit Under Armour und bringt seine persönliche Marke „Curry Brand“ unter das Dach des aufstrebenden Konzerns. „Dies ist die Partnerschaft eines Lebens“, erklärte Curry in einer Videoankündigung. Über die finanziellen Konditionen wurde Stillschweigen vereinbart, doch Experten schätzen den Deal als einen der größten Werbeverträge im Basketball ein.
Aus US-amerikanischer Perspektive wirft der Wechsel Fragen auf. Fox News verweist auf das „unbequeme Spannungsfeld“, in dem sich die NBA angesichts der Menschenrechtslage in China bewege. In Peking hingegen feiern Beobachter den Coup: Li-Ning, ein Unternehmen mit mehr als 7.000 Filialen in Asien, will mithilfe Currys den Sprung auf den globalen Massenmarkt schaffen. Curry ist nicht der erste NBA-Star, der zu einer chinesischen Marke wechselt – bereits Dwyane Wade und Jimmy Butler stehen bei Li-Ning unter Vertrag, während Klay Thompson und Kyrie Irving bei Konkurrent Anta unterschrieben haben.
Die Kooperation geht weit über klassische Schuhdeals hinaus. Geplant sind exklusive Curry-Brand-Läden in den USA und China sowie eine umfassende Produktpalette, die neben Basketball auch Golf umfassen soll – eine Leidenschaft Currys. Zudem erhält der Athlet das Recht, eigene Spieler unter seinem Label zu verpflichten. Der Schritt zeigt, wie sich das Kräfteverhältnis in der Sportartikelindustrie verschiebt: Chinesische Marken investieren aggressiv in westliche Ikonen und fordern die Dominanz von Nike, Adidas und Puma heraus.
Für den europäischen Markt, insbesondere für deutsche Hersteller wie Adidas und Puma, könnte diese Entwicklung den Wettbewerb weiter verschärfen. Zwar blieben die Schwergewichte aus Herzogenaurach bei der Verpflichtung Currys außen vor, doch langfristig müssen sie sich auf eine neue asiatische Konkurrenz einstellen, die mit milliardenschweren Ambitionen und kultureller Strahlkraft antritt. Currys Wechsel zu Li-Ning ist mehr als ein Sponsorenwechsel – er ist ein Symbol für die tektonischen Verschiebungen im globalen Sportbusiness.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Der Deal bedeutet einen Wandel im Sportbusiness: Eine amerikanische Ikone verbindet sich mit einer chinesischen Marke und wirft geopolitische Fragen zur Vertiefung der NBA-Beziehungen zu China auf. Die Skepsis gegenüber dem Einfluss chinesischen Kapitals im Basketball ist spürbar.
Der Sportstar unterschrieb einen Zehnjahresvertrag mit einer chinesischen Marke und verließ seinen bisherigen Sponsor. Der Deal geht über Schuhe hinaus und beinhaltet eine Botschafterrolle, während die Marke weltweit expandiert. Eine sachliche Meldung über einen Geschäftsschritt.
Curry entschied sich für Li-Ning, nachdem er Under Armour verlassen hatte, und unterschrieb einen Zehnjahresvertrag, um seine persönliche Marke über das chinesische Unternehmen weltweit bekannt zu machen. Es wird als strategische Expansion und großer Schritt für die internationale Reichweite seiner Marke dargestellt.
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