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Sabalenka dominiert Osaka im ersten Damen-Nachtspiel seit drei Jahren

Aryna Sabalenka schlägt Naomi Osaka mit 7:5, 6:3. Die Partie auf dem Court Philippe-Chatrier beendet eine dreijährige Serie reiner Herren-Duelle zur besten Sendezeit.

Sport12 Quellen5 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 09:33

Die erste Nacht-Vorstellung der Damen bei den French Open seit 2023 geriet zu einer eindrucksvollen Machtdemonstration der Weltranglistenersten. Aryna Sabalenka schlug die viermalige Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka mit 7:5 und 6:3 und sicherte sich damit souverän den Einzug ins Viertelfinale von Roland Garros. Es war nach 33 aufeinanderfolgenden Herren-Einzeln erst die fünfte Damenpartie in der abendlichen Hauptsendezeit auf dem Court Philippe-Chatrier seit Einführung des Formats 2021 – ein Umstand, der in Paris lange für Diskussionen gesorgt hatte. Die Entscheidung der Turnierorganisatoren, dem Damen-Tennis wieder eine Bühne zur Primetime zu geben, wurde mit diesem hochklassigen Duell eindrucksvoll gerechtfertigt.

Sabalenka, die im Vorjahr im Finale Coco Gauff unterlegen war und noch keinen Titel auf Sand gewinnen konnte, offenbarte vor allem beim Aufschlag ihre Extraklasse. Zwölf Asse und eine Quote von 83 Prozent gewonnener Punkte nach dem ersten Service dokumentieren ihre Dominanz. „Ich hätte nicht erwartet, dass ich so gut servieren würde“, sagte sie nach der Partie, in der sie sich nach einem verhaltenen Beginn stetig steigerte. Nach 87 Minuten verwandelte sie ihren ersten Matchball und feierte den Sieg mit einer an Michael Jackson erinnernden Moonwalk-Einlage, die das Publikum begeisterte.

Osaka, die mit einem weithin beachteten goldenen Outfit angetreten war, hielt zu Beginn tapfer dagegen, doch die Wucht und Präzision der Weißrussin war zu übermächtig. Sabalenka, die Osaka in den letzten drei Duellen jeweils geschlagen hat, ist nun die einzige im Turnier verbliebene Spielerin, die bereits ein Grand-Slam-Finale erreicht hat. Von den Top Ten der Weltrangliste stehen neben ihr nur noch Jelina Switolina und Mirra Andrejewa im Wettbewerb – ein Beleg für die vielen Überraschungen dieses Turniers.

Im Viertelfinale wartet die Russin Diana Schnaider, die Madison Keys in drei Sätzen ausschaltete. Sabalenka gilt gegen die 25-Jährige, die zum ersten Mal in der Runde der letzten Acht eines Majors steht, als klare Favoritin. Sollte sie auch diese Hürde nehmen, rückt ihr erster Titel in Roland Garros und zugleich ihr erster Grand-Slam-Sieg auf einem anderen Belag als Hartplatz in greifbare Nähe.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka verband Kraft mit Persönlichkeit, schlug Naomi Osaka glatt in zwei Sätzen und stahl danach mit einem Moonwalk im Michael-Jackson-Stil allen die Show. Der Sieg verlängert ihre Serie auf 14 Grand-Slam-Viertelfinals in Folge und unterstreicht ihre außergewöhnliche Konstanz. Es war ein ebenso dominanter wie unterhaltsamer Auftritt.

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Aryna Sabalenka fegte Naomi Osaka, die als 'Dame im goldenen Kleid' bekannt ist, mit einem deutlichen 7:5, 6:3 im Pariser Flutlicht vom Platz. Sie ist nun die einzige Grand-Slam-Siegerin, die noch im Turnier steht, was ihre Favoritenrolle untermauert. Ihr Aufschlag und ihr Dauerdruck waren für eine kämpferische Osaka zu viel.

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Aryna Sabalenka besiegte Naomi Osaka und zog ins Viertelfinale ein, um ihren ersten Titel bei den French Open anzusteuern. Bei den Herren erreichte Matteo Berrettini sein erstes Grand-Slam-Viertelfinale seit 2022, ein bedeutender Schritt in seinem Comeback nach Verletzungen. Der Abend zeigte Ehrgeiz und Widerstandskraft auf beiden Touren.

Diese Geschichte erschien in

12 Quellen · 5 Sprachen · 24h-Fenster

La Nación2. Juni, 05:24
France 242. Juni, 05:22
The Times of India2. Juni, 06:37
Haaretz1. Juni, 23:11
Al Ittihad2. Juni, 06:38
Le Devoir2. Juni, 05:24
Joy Online2. Juni, 05:25
The Independent1. Juni, 21:08