Sicherheitsbedenken: 21 Meter hohe Messi-Statue in Kalkutta abgetragen
Die goldene Statue des argentinischen Fußballstars, 2025 von der Vorgängerregierung errichtet, wurde nach Sturmschäden demontiert. Die neue BJP-Regierung setzt mit dem Abbau auch ein politisches Signal.

Am Montag wurde im Kalkuttaer Stadtteil Lake Town eine 21 Meter hohe, goldfarbene Statue des argentinischen Fußballidols Lionel Messi abgebaut. Die Figur, die Messi mit der FIFA-Weltmeisterschaftstrophäe in den Händen zeigt, war unter der Vorgängerregierung des Trinamool Congress (TMC) im Dezember 2025 anlässlich von Messis vielbeachteter „GOAT Tour“ durch Indien enthüllt worden. Nach heftigen Stürmen und zunehmenden Sicherheitsbedenken, weil die Konstruktion im Wind gefährlich schwankte, ordnete die neu gewählte Regierung der Bharatiya Janata Party (BJP) die Demontage an. Das öffentliche Bauamt (PWD) setzte dafür hydraulische Kräne und Seile ein und transportierte die Statue auf einem Tieflader ab. Sie wird nun in einem staatlichen Lagerhaus aufbewahrt.
Der Abbau hat auch eine politische Dimension. Bereits Ende Mai hatte die BJP-geführte Regierung eine weitere, von der ehemaligen Ministerpräsidentin Mamata Banerjee (TMC) entworfene Fußballskulptur vor dem Vivekananda-Stadion entfernen lassen. Die Messi-Statue galt schon seit ihrer Aufstellung als umstritten. Lokale Medien und Anwohner bezeichneten sie als „ästhetisch fragwürdig“ und kritisierten die erheblichen Kosten. Aus Sicht der neuen Regierung dient die Entfernung damit nicht nur der öffentlichen Sicherheit, sondern auch der Tilgung politischer Symbole der Vorgängerin.
Die internationale Berichterstattung spiegelt das Befremden über den Vorgang wider. Die argentinische Zeitung La Nación hob hervor, dass die Statue bereits zuvor als „antiestética“ (unästhetisch) gegolten und für Kontroversen gesorgt hatte. Aus Dubai, wo Messis „GOAT Tour“ ein Medienereignis war, berichtete Gulf News über die kommerziellen Ursprünge des Denkmals und die ironische Wendung, dass eine Sicherheitsgefährdung zum Abbau führte. In deutschsprachigen Ländern, wo monumentale Fußballdenkmäler seltener und zurückhaltender gestaltet sind, dürfte die Episode mit einer Mischung aus Verwunderung und kulturvergleichender Distanz registriert werden.
Der Verbleib der Statue ist ungewiss. Offiziell prüft die Regierung eine mögliche Wiederaufstellung an einem anderen Ort, doch angesichts des politischen Klimas könnte das goldene Messi-Monument dauerhaft im Lager verschwinden. Der Fall illustriert, wie rasch politischer Wandel öffentliche Symbolik verändert und wie globale Popikonen in lokale Machtkämpfe hineingezogen werden können. Für Kalkutta bleibt die Episode ein Lehrstück über die Kurzlebigkeit politisch motivierter Prachtentfaltung.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die Messi-Statue in Kolkata wurde nach Sturmschäden aus pragmatischen Sicherheitsgründen entfernt. Sie war von der Vorgängerregierung errichtet und unter der neuen Staatsführung abgebaut worden, wobei offiziell nur strukturelle Argumente zählen.
Die riesige Messi-Statue in Indien, die schon als hässlich verspottet wurde, ist nun abgebaut worden, weil sie gefährlich im Wind schwankte. Die Episode zeigt, wie eine Hommage an einen Weltstar peinlich danebengehen kann.
Die während Messis ‘GOAT-Tour’ in Indien enthüllte Statue wurde entfernt, nachdem Anwohner ein Schwanken bemerkt hatten. Die Behörden berufen sich auf Sicherheitsbedenken; die Statue bleibt eingelagert, bis ein neuer Standort gefunden ist.
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