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Iran wirft USA widersprüchliche Positionen vor – Gespräche laufen über Pakistan

Außenamtssprecher Baghai beklagt im CNN-Interview eine zermürbende Verhandlungsführung Washingtons und pocht auf das Recht zur friedlichen Urananreicherung. Pakistan bietet eine ‚kreative Formel' an.

Geopolitik5 Quellen3 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 16:14

In einem seltenen Interview mit dem US-Sender CNN hat der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghai die amerikanische Verhandlungsführung als widersprüchlich und zermürbend kritisiert. Der Austausch von Botschaften mit Washington werde über pakistanische Vermittler fortgesetzt, betonte Baghai am Sonntag in Teheran. Doch das Hauptproblem sei die Unstetigkeit der amerikanischen Seite: „Man sieht sich ständig wechselnden Positionen, verschobenen Zielen und den widersprüchlichen Erklärungen verschiedener Beamter gegenüber", so der Sprecher. Der gesamte Prozess sei daher außerordentlich kräftezehrend.

Baghai hob hervor, dass es eine Vielzahl strittiger Punkte gebe. Der Kernkonflikt liege jedoch in der mangelnden Bereitschaft der USA, Irans Rechte anzuerkennen – insbesondere das Recht auf friedliche Urananreicherung gemäß dem Atomwaffensperrvertrag. Aus Teheraner Sicht ist dies eine rote Linie, hinter die man nicht zurückweichen werde. Zugleich deutete Baghai an, dass die USA bei der Frage eingefrorener iranischer Vermögenswerte keine Kompromisse zeigten. Die Lage sei „sehr instabil und äußerst gefährlich", warnte er. Ein bemerkenswertes Detail fügte ein pakistanischer Journalist hinzu: Pakistan habe eine „kreative Formel" vorgelegt, um die festgefahrenen Gespräche zu beleben. Über deren Inhalt wurde nichts bekannt.

Die Äußerungen fallen in eine Phase erhöhter Spannungen, in der militärische Drohgebärden aus Washington und Teheran zunehmen. Baghai stellte klar, dass Iran auf jeden Angriff antworten werde. Aus regionaler Perspektive ist die Vermittlerrolle Pakistans bemerkenswert; Islamabad unterhält zu beiden Konfliktparteien komplexe Beziehungen und könnte als Brückenbauer fungieren. Für Europa und insbesondere Deutschland, das als Unterzeichner des Wiener Atomabkommens (JCPOA) ein vitales Interesse an einer diplomatischen Lösung hat, bedeutet die verfahrene Situation ein wachsendes Sicherheitsrisiko. Ein Scheitern der Gespräche würde die nukleare Proliferationsgefahr im Nahen Osten dramatisch erhöhen und die energiepolitischen Verwerfungen vertiefen.

Ob die von Pakistan ins Spiel gebrachte Initiative die Differenzen überbrücken kann, ist offen. Die iranische Führung signalisiert Gesprächsbereitschaft unter der Bedingung der Respektierung ihrer souveränen Rechte. Die Zeit für eine Einigung jedoch scheint knapp – die beiderseitige Rhetorik droht die diplomatischen Spielräume zu verengen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Teheran macht die ständig wechselnden Standpunkte und widersprüchlichen Signale Washingtons für die festgefahrenen Verhandlungen verantwortlich und beschreibt die Lage als höchst instabil und gefährlich. Der Nachrichtenaustausch über pakistanische Vermittler geht weiter, doch der Prozess gilt als zermürbend. Iranische Diplomaten äußern geduldige Skepsis gegenüber der amerikanischen Verhandlungsbereitschaft.

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Berichtet über das Interview, in dem ein iranischer Sprecher erklärte, das Haupthindernis bei den Verhandlungen mit den USA seien die wechselhaften und widersprüchlichen Haltungen Washingtons. Die Meldung bleibt sachlich und verzichtet auf eigene Kommentare.

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Hebt hervor, dass die Klage des iranischen Sprechers über die Widersprüche der USA einen gefährlich zähen Verhandlungsprozess offenlegt. Die Darstellung unterstreicht die hochgradig instabile Lage und legt nahe, dass Washingtons Unberechenbarkeit die regionale Alarmstimmung verschärft.

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Donya-e Eqtesad7. Juni, 13:31
Hamshahri Online7. Juni, 13:31
Khabar Online7. Juni, 13:32
CNN Arabic7. Juni, 13:33
CNN Brasil7. Juni, 13:33