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Drohnenangriff auf St. Petersburg und Diplomatie in London: Ukraine erhöht Druck

Ein massiver Drohnenangriff auf Russland trifft St. Petersburg. Gleichzeitig beraten europäische Spitzenpolitiker in London über weitere Unterstützung für die Ukraine und Wege zum Frieden.

Geopolitik17 Quellen6 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 16:14

Am Samstag, dem letzten Tag eines bedeutenden Wirtschaftsforums in Russland, hat die Ukraine eine beispiellose Welle von Drohnenangriffen gestartet. Besonders betroffen war St. Petersburg, wo Dutzende unbemannte Flugzeuge Ziele trafen und einen Brand in einer Einrichtung des Verteidigungsministeriums verursachten. Der Gouverneur forderte die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben. Dieser Angriff, der zweite binnen weniger Tage, war eine direkte Antwort auf die Weigerung von Präsident Wladimir Putin, einem von Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagenen Treffen zuzustimmen. Die russische Luftabwehr habe landesweit insgesamt 376 Drohnen abgefangen, meldete Moskau, während Kiew von 140 eingesetzten Drohnen und Treffern auf die Marinebasis Kronstadt sowie ein Treibstofflager in Krasnodar berichtete.

Während die Kampfhandlungen an Intensität zunehmen, kamen bei russischen Drohnenangriffen in der Ukraine mindestens zwei Zivilisten ums Leben. In der Region Saporischschja wurde ein Minibusfahrer getötet, im Gebiet Dnipropetrowsk starb ein 59-jähriger Mann. Diese Verluste unterstreichen die Härte des seit über vier Jahren andauernden Konflikts, der sich zunehmend in einen zermürbenden Luftkrieg verwandelt hat.

Parallel zur militärischen Eskalation sucht die europäische Diplomatie nach Wegen aus der Sackgasse. In London traf Präsident Selenskyj am Sonntag mit dem britischen Premierminister Keir Starmer, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen. Das Treffen der E3-Gruppe, die als Motor der „Koalition der Willigen“ gilt, zielte darauf ab, den Druck auf Moskau zu erhöhen und die künftige Unterstützung für die Ukraine zu koordinieren – insbesondere vor dem Hintergrund einer abwartenden Haltung der US-Regierung unter Donald Trump, die sich aus den Vermittlungsbemühungen zurückgezogen hat.

Die jüngsten Angriffe zeigen, dass Kiew entschlossen ist, den Krieg auf russisches Territorium zu tragen, um die strategische Lage zu verändern. Gleichzeitig wird in europäischen Hauptstädten intensiv über Sicherheitsgarantien und einen gerechten Frieden beraten. Die Diskrepanz zwischen militärischer Realität und diplomatischen Bemühungen bleibt jedoch eklatant: Während Russland stur an seiner Offensive festhält und Verhandlungen ablehnt, setzt die Ukraine auf eine Doppelstrategie aus militärischem Druck und internationaler Rückendeckung. Der Schlüssel könnte in einer geschlosseneren europäischen Position liegen, die den USA als glaubwürdige Alternative gegenübertritt – eine Rolle, die insbesondere Deutschland, Frankreich und Großbritannien für sich beanspruchen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Die Ukraine traf Russland tief, indem sie Drohnen auf St. Petersburg abfeuerte, während Putin ein Wirtschaftsforum besuchte – ein klares Zeichen, dass Kiew den Krieg nach Russland tragen kann. Die europäischen Staats- und Regierungschefs kamen in London zusammen, um den Druck auf ein militärisch und strategisch scheiterndes Russland zu erhöhen und Wege für Friedensverhandlungen zu ebnen.

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Die Ukraine feuerte Hunderte Drohnen auf Russland ab, während ein großes internationales Wirtschaftsforum, an dem Putin teilnahm, zu Ende ging. Die russischen Behörden fingen die meisten Drohnen ab, und es wurden keine schweren Schäden gemeldet, doch der letzte Tag der Veranstaltung wurde gestört. Der Vorfall reiht sich in wechselseitige Drohnenangriffe ein, wobei St. Petersburg Hauptziel war.

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Die Ukraine startete eine Drohnenattacke auf St. Petersburg, just als ein bedeutendes Investitionsforum zu Ende ging und nachdem Präsident Putin Kiews Gesprächsangebot abgelehnt hatte. Die russische Luftabwehr schoss Dutzende Drohnen ab, doch der Angriff setzte ein Depot des Verteidigungsministeriums in Brand und zwang den zweitgrößten Flughafen der Stadt zur vorübergehenden Schließung. Der Zeitpunkt unterstrich einen direkten Zusammenhang zwischen Moskaus Verhandlungsverweigerung und der Eskalation ukrainischer Schläge auf russischem Gebiet.

Diese Geschichte erschien in

17 Quellen · 6 Sprachen · 24h-Fenster

La Nación7. Juni, 03:47
Affari Italiani7. Juni, 09:23
Citizen TV7. Juni, 07:07
Blick7. Juni, 03:47
An-Nahar7. Juni, 09:25
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)7. Juni, 07:07
La Vanguardia7. Juni, 08:16
Dagens Industri7. Juni, 09:26