Selenskyj warnt vor russischem Großangriff – zugleich Geheimgespräche mit Moskau
Die Ukraine bereitet sich auf einen unmittelbar bevorstehenden massiven Raketenangriff vor, während hinter den Kulissen offenbar Verhandlungen mit Russland laufen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einer dringlichen Warnung vor einem unmittelbar bevorstehenden massiven russischen Angriff gewarnt. Ukrainische Geheimdienste verfügten über konkrete Hinweise auf einen großflächigen Schlag, teilte Selenskyj über seinen Telegram-Kanal mit und rief die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf. Die Luftabwehr des Landes sei in volle Gefechtsbereitschaft versetzt worden, soweit es die bisher von westlichen Partnern gelieferten Systeme zuließen. Diese Warnung fällt in eine Phase ohnehin höchster Anspannung: Erst vor wenigen Tagen hatte Moskau systematische Raketenangriffe auf Ziele in Kiew angekündigt – als Vergeltung für einen ukrainischen Drohnenangriff auf russisches Territorium. Zugleich erging eine deutliche Aufforderung an ausländische Staatsbürger und Diplomaten, die Hauptstadt zu verlassen.
Aus Moskauer Sicht handelt es sich bei den geplanten Schlägen um eine notwendige Reaktion auf die anhaltenden ukrainischen Angriffe. Die russische Führung spricht von „systematischen Angriffen“ und sieht sich in einer Eskalationsspirale, die durch westliche Waffenlieferungen befeuert wird. Beobachter in Peking und im Globalen Süden verfolgen diese Entwicklung mit Sorge, da sie eine weitere Destabilisierung der internationalen Ordnung befürchten. In europäischen Hauptstädten, insbesondere in Berlin und Wien, wächst die Furcht vor einer unbeherrschbaren Ausweitung des Konflikts – auch mit Blick auf die eigene Energieversorgung und die Sicherheit des Kontinents.
Parallel zu dieser militärischen Zuspitzung bereitet Kiew offenbar wichtige Verhandlungen mit Russland vor, deren Inhalte Selenskyj jedoch als streng geheim bezeichnete. Über Details oder einen möglichen Zeitplan wurde nichts bekannt. Die Ukraine stehe in enger Abstimmung mit den Vereinigten Staaten und europäischen Partnern, vor allem bei der Stärkung der Luftverteidigung, der Drohnenkooperation und der Rüstungsindustrie. Der republikanische Senator Marco Rubio, der als Vermittler fungieren könnte, signalisierte die grundsätzliche Bereitschaft Washingtons, weiterhin als Brückenbauer zu agieren, solange die Chance auf konstruktiven Dialog bestehe.
Im Pentagon gab sich Verteidigungsminister Pete Hegseth zurückhaltend. Auf das erneute Ersuchen Kiews um Patriot-Raketen antwortete er, man habe der Ukraine geholfen, wo es möglich gewesen sei, und werde einen Weg finden, ihre Selbstverteidigung zu stärken. Diese vorsichtige Formulierung spiegelt das Bestreben der neuen US-Administration wider, eine direkte Konfrontation mit Moskau zu vermeiden und zugleich die Europäer in die Pflicht zu nehmen. Für Deutschland, das eine Schlüsselrolle bei der Luftverteidigungshilfe spielt, bedeutet dies einen fortdauernden Balanceakt zwischen strategischer Solidarität und der Sorge vor einer weiteren Eskalation. Die Schweiz und Österreich, die beide nicht der Nato angehören, verfolgen die Entwicklung unter neutralitätspolitischen Vorzeichen, sind aber ebenso von den geopolitischen Verwerfungen betroffen.
Ob die Geheimdiplomatie einen Ausweg aus der Eskalationsspirale weisen kann, bleibt ungewiss. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die russische Großoffensive tatsächlich erfolgt – und ob die verdeckten Gesprächskanäle einen Waffenstillstand vorbereiten oder bloße Taktik im Informationskrieg sind. In jedem Fall steht die Ukraine vor ihrem wohl gefährlichsten Moment seit Kriegsbeginn, und die deutschsprachigen Staaten müssen sich auf eine Verschärfung des Konflikts einstellen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Der ukrainische Präsident warnt vor einem bevorstehenden massiven russischen Angriff auf Kiew und beruft sich auf Geheimdienstinformationen. Nach schweren Luftangriffen kündigt Moskau weitere systematische Schläge auf die Hauptstadt an und fordert Ausländer zur Ausreise auf. Selenskyj betont den Bedarf an mehr Luftabwehrsystemen.
Der ukrainische Präsident kündigt an, dass die Regierung wichtige Gespräche mit Russland vorbereitet, deren Einzelheiten vertraulich bleiben. Gleichzeitig stimmt sich Kiew mit den USA und Europa über die Stärkung der Luftabwehr und die Drohnenkooperation ab. Der Schwerpunkt liegt auf einem diplomatischen Weg parallel zu den Kriegsanstrengungen.
Russische Medien greifen Selenskyjs Alarm vor einem bevorstehenden massiven russischen Angriff auf und weisen darauf hin, dass westliche Partner dies mit Moskau besprochen haben. Zugleich berichten sie, dass der ukrainische Präsident wichtige, aber geheime Gespräche vorbereitet, was einen Widerspruch zwischen Alarmismus und diplomatischer Öffnung andeutet.
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