Saliba bangt um WM-Teilnahme – Yamal auf Weg der Besserung
Während William Saliba nach einer verschleppten Blessur um sein WM-Ticket bangt, gibt Spaniens Coach bei Lamine Yamal Entwarnung – die Sorgen der Titelanwärter.

Die Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada wird zunehmend von Verletzungssorgen überschattet. Aus Frankreich drangen am Montag alarmierende Nachrichten über William Saliba. Nach Informationen von Foot-Mercato, die unter anderem von Radio Mitre und Jovem Pan aufgegriffen wurden, hat sich eine bereits länger bestehende Blessur des Innenverteidigers im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain massiv verschlechtert. Saliba hatte die vollen 120 Minuten durchgespielt, obwohl er Schmerzen verspürte – er wollte dem FC Arsenal im Kampf um den ersten europäischen Titel nicht fehlen. Nun droht dem 25-Jährigen das Aus für die Weltmeisterschaft, berichten mehrere Medien übereinstimmend. Für den amtierenden Vizeweltmeister Frankreich wäre das ein schwerer Schlag: Saliba gilt als unumstrittener Stammspieler in der Defensive von Didier Deschamps.
Aus dem Trainingslager der Équipe de France in Clairefontaine wurden die Gerüchte zunächst widersprüchlich kommentiert. Le Figaro berichtete, erste Meldungen hätten eine Verschlimmerung der Verletzung nahegelegt, während andere Quellen wiederum dementiert hätten. Der französische Verband beobachtet die Situation genau, eine endgültige Entscheidung über Salibas Einsatzfähigkeit steht noch aus. Sein engster Kreis fürchtet jedoch, dass die Blessur eine mehrmonatige Pause nach sich ziehen könnte – die Zeit bis zum WM-Start am 11. Juni würde damit knapp.
Ganz anders die Lage bei Spaniens Jungstar Lamine Yamal. Der Offensivspieler des FC Barcelona laboriert seinerseits an einer Muskelverletzung im Oberschenkel, doch Nationaltrainer Luis de la Fuente gab sich zu Wochenbeginn betont optimistisch. „Wir wissen, dass Yamal in Bestform sein wird, und ich würde sogar sagen, dass er für das erste Spiel bereit ist“, wurde der Coach von CNN Arabic zitiert. Yamal befinde sich auf einem guten Weg, müsse jedoch weiter hart arbeiten und auf seinen Körper achten. Spanien trifft in der Gruppe H auf Saudi-Arabien, Uruguay sowie Kap Verde und zählt ebenfalls zum Kreis der Titelanwärter.
Die Parallelen zwischen beiden Fällen werfen ein Schlaglicht auf die Risiken, die Spieler in der entscheidenden Phase der Klubsaison eingehen. Saliba oprierte bewusst seine Gesundheit für den Champions-League-Traum des FC Arsenal, während Yamal mit seinem Einsatz im Liga-Endspurt haderte. Aus deutscher Sicht sind diese Entwicklungen nicht ohne Brisanz: Sowohl Frankreich als auch Spanien könnten auf dem Weg ins Finale mögliche Gegner der Mannschaft von Julian Nagelsmann sein. Die Fitness der Schlüsselspieler wird mitentscheiden, ob die großen Nationen ihrem Favoritenstatus gerecht werden können.
Die kommenden Wochen werden über das Schicksal Salibas entscheiden. Die französische Mannschaftsführung wird wohl erst unmittelbar vor dem Turnier endgültig Klarheit haben. Für Yamal hingegen scheint der Einsatz kaum gefährdet, was Spaniens Offensive stabilisieren würde. Fest steht: Die WM 2026, die erste mit 48 Mannschaften, lebt von ihren Stars – und die Ungewissheit über deren Verfügbarkeit treibt Verantwortliche wie Fans gleichermaßen um.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die Verschlimmerung der Verletzung von William Saliba nach dem Champions-League-Finale gefährdet seine WM-Teilnahme. Ein schwerer Schlag für den Vizeweltmeister, der auf ihn als Stammspieler angewiesen ist.
Im sonnigen Trainingslager von Clairefontaine wird der Fall Saliba mit ruhigem Pragmatismus behandelt. Während man auf die PSG-Spieler wartet, ist die Stimmung gelöst und die Verletzungsverwaltung Routine.
Die Golfpresse übermittelt ruhig die Zusicherung des spanischen Trainers, dass Lamine Yamal rechtzeitig zum ersten Spiel gegen Saudi-Arabien fit sein wird. Die Berichterstattung ist sachlich und pragmatisch, ohne Alarm.
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