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Wie Prinz Andrew mit der Untervermietung königlicher Cottages Einkünfte erzielte

Ein Bericht des National Audit Office zeigt, dass Andrew Mountbatten-Windsor jahrelang Einkünfte aus der Untervermietung von Cottages erzielte, während er selbst nur eine symbolische „Peppercorn“-Miete für die Royal Lodge entrichtete.

Finanzen16 Quellen2 Sprachen3 Min. LesezeitAkt. 15:40

Die britische Finanzaufsichtsbehörde National Audit Office (NAO) hat in einem am Freitag veröffentlichten Bericht enthüllt, dass der frühere Prinz Andrew über mehr als zwei Jahrzehnte private Einkünfte aus der Untervermietung von drei Cottages auf dem königlichen Anwesen Windsor bezogen hat. Andrew, der seit 2025 offiziell Andrew Mountbatten-Windsor heißt, bewohnte die 30-Zimmer-Villa Royal Lodge zu einer lediglich symbolischen „Peppercorn“-Miete, während er die Nebengebäude an Dritte weitervermietete. Der Bericht, die detaillierteste Untersuchung der königlichen Immobilienverhältnisse seit Jahrzehnten, wurde durch eine parlamentarische Anfrage ausgelöst und beleuchtet das undurchsichtige Geflecht von Miet- und Pachtverträgen innerhalb der Königsfamilie.

Laut dem NAO-Bericht war die Untervermietung durch Andrews Pachtvertrag mit dem Crown Estate ausdrücklich erlaubt. Ein Immobilienexperte schätzte gegenüber britischen Medien, dass die drei Cottages aufgrund der exklusiven Lage monatliche Mieteinnahmen von bis zu 15.000 Pfund hätten bringen können – jährlich rund 180.000 Pfund. Aus Palastkreisen verlautete hingegen, die tatsächlichen Einnahmen seien bescheiden gewesen und hätten lediglich die Verwaltungskosten gedeckt; die Mieter sollen aktive oder pensionierte Angestellte des Hofes gewesen sein. Gleichzeitig deckte der Bericht auf, dass König Charles III. die Mietkosten für die Wohnungen seiner Nichten, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie, in königlichen Residenzen trägt, obwohl beide keine aktiven Mitglieder des Königshauses sind. Labour-Abgeordnete und frühere Minister verurteilten die Praktiken als ausbeuterisch und empörend.

Die Enthüllungen stoßen international auf breites Medienecho, wobei die Schwerpunkte variieren. Während britische Blätter vor allem die mangelnde Transparenz und die Belastung für den Steuerzahler thematisieren, erinnern italienische Medien auch an frühere Skandale um Andrew, insbesondere seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein. Deutsche und Schweizer Zeitungen wie die Frankfurter Allgemeine und der Tages-Anzeiger ordnen den Fall in die anhaltende Debatte über die Finanzierung des Königshauses ein, die auch hierzulande bei Staatsbesuchen und royalen Ereignissen auf Interesse stößt. Asiatische Publikationen wie die South China Morning Post und Media Indonesien berichten sachlich über die Prüfung der königlichen Vermögensverhältnisse.

Der NAO-Bericht ist Teil eines umfassenderen Prüfprozesses, der auf eine Initiative des parlamentarischen Haushaltsausschusses zurückgeht. Die Abgeordneten wollen Klarheit über die Verwendung öffentlicher Mittel und die kommerzielle Nutzung von Immobilien durch die Royals schaffen. Buckingham Palace betonte, der Bericht entspreche dem Bekenntnis des Königshauses zu mehr Transparenz. Die Ergebnisse dürften den Druck auf König Charles III. erhöhen, die Finanzpraktiken seiner Familie zu reformieren – eine Herausforderung, die auch für die europäischen Monarchien von wachsendem Interesse ist. Für Andrew Mountbatten-Windsor, der nach erzwungenem Rückzug aus der Öffentlichkeit nun auch sein angestammtes Domizil räumen musste, bleibt die finanzielle Zukunft ungewiss.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Der ehemalige Prinz Andrew verdiente Geld mit der Untervermietung von drei Cottages auf dem Anwesen, in dem er selbst zwei Jahrzehnte mietfrei wohnte, wie ein Bericht der öffentlichen Finanzkontrolle zeigt. Der Bericht offenbart zudem, dass seine Töchter vom König finanzierte Wohnungen in königlichen Palästen mit gebundenen Mieten bewohnen.

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Der ehemalige Prinz Andrew wurde ertappt, wie er königliche Cottages untervermietete, während er selbst mietfrei in einem prächtigen Anwesen wohnte. Der Skandal belastet das Königshaus erneut und zeigt die Doppelmoral des in Ungnade gefallenen Bruders des Königs.

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Der in Ungnade gefallene Bruder von König Charles erzielte Mieteinnahmen aus drei Cottages, während er für Royal Lodge nur eine symbolische Pacht zahlte, so ein Prüfbericht. Der Bericht, der vor einer parlamentarischen Untersuchung veröffentlicht wurde, wirft neue Fragen zur königlichen Immobilienverwaltung auf.

Diese Geschichte erschien in

16 Quellen · 2 Sprachen · 24h-Fenster

Australian Broadcasting Corporation (ABC)5. Juni, 13:50
Open5. Juni, 11:28
Le Monde5. Juni, 13:50
ANSA Politica5. Juni, 13:51
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)5. Juni, 04:39
Jerusalem Post5. Juni, 02:21
South China Morning Post (SCMP)5. Juni, 06:54
The New York Times5. Juni, 13:50