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Das Milliardenspiel: Die finanziellen Dimensionen der Fußball-WM 2026

Rekordeinnahmen, ein Preisgeld von 727 Millionen Dollar und Trainergehälter in zweistelliger Millionenhöhe kennzeichnen das Turnier in Nordamerika. Selbst die Trophäe ist ein Vermögen wert.

Finanzen5 Quellen3 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 15:45

Die FIFA rechnet für die Weltmeisterschaft 2026 mit nie dagewesenen Einnahmen. Im laufenden Vierjahreszyklus sollen 13 Milliarden Dollar erlöst werden, allein im WM-Jahr 8,9 Milliarden – ein Plus von 56 Prozent gegenüber Katar 2022 und mehr als doppelt so viel wie 2014 in Brasilien. Dieser Sprung erklärt sich aus der Aufstockung auf 48 Teams und der gemeinsamen Ausrichtung durch die USA, Kanada und Mexiko, die den Sponsoren eine breite Plattform bietet. Gleichzeitig steigen die Ticketerlöse voraussichtlich auf das Dreifache. [A4]

Der wirtschaftliche Aufschwung schlägt sich auch in den Prämien für die Teilnehmer nieder. Der Weltverband schüttet 727 Millionen Dollar an die 48 Mannschaften aus, eine Steigerung um 50 Prozent im Vergleich zum Turnier in Katar. Jeder Nationalverband erhält zunächst 1,5 Millionen Dollar zur Vorbereitung. Der Weltmeister darf mit einem erheblichen Anteil aus dem Gesamttopf rechnen. [A6]

Auch auf der Trainerbank sind die Einsätze hoch. Carlo Ancelotti, der neue Coach Brasiliens und mit fünf Champions-League-Titeln einer der erfolgreichsten Trainer der Geschichte, führt die Gehaltsliste mit rund 11,6 Millionen Dollar pro Jahr an. Es folgen Julian Nagelsmann (Deutschland) mit 8,14 Millionen und Mauricio Pochettino (USA) mit knapp 7 Millionen. Bemerkenswert: Während der Übungsleiter Usbekistans überraschend unter die ersten Zehn vorstößt, fehlt der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente, obwohl sein Team zu den Favoriten zählt. [A2][A3][A5]

Die 6 Kilogramm schwere Goldtrophäe selbst ist weit mehr als ihr Materialwert von 250.000 Dollar. Auf Auktionen wird ihr ideeller Wert auf über 20 Millionen Dollar taxiert – ein Symbol globaler Fußballträume, das die FIFA im Original behält, während die Sieger nur eine Bronzekopie erhalten. [A1]

Für Deutschland, das auf Nagelsmanns Erfolg hofft, spiegeln die Gehaltsdimensionen den enormen Druck wider. Die WM 2026 wird nicht nur sportliche, sondern auch ökonomische Maßstäbe neu definieren – mit ungewissen Folgen für die Balance zwischen Kommerz und Wettbewerb.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Die Trophäe der WM 2026 besteht zwar aus massivem Gold und kunstvoller Gestaltung, ihr Materialwert beträgt jedoch nur 250.000 Dollar. Der Auktionswert liegt hingegen bei über 20 Millionen – weit über dem reinen Goldpreis, bedingt durch Geschichte und Symbolik. Die Darstellung bleibt sachlich-pragmatisch und analysiert nüchtern die Differenz zwischen Substanz und Marktwert.

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Während die FIFA für den Zyklus 2023-2026 Rekordeinnahmen von 13 Milliarden Dollar prognostiziert, bleiben die tatsächlichen Erträge für die Teilnehmer und Gastgeberstädte ungewiss. Die auf 727 Millionen Dollar erhöhten Preisgelder und die millionenschweren Trainergehälter zeichnen das Bild eines Systems, in dem die Investitionen vor allem an der Spitze ankommen – und nähren Zweifel, wer vom größeren Turnier wirklich profitiert.

Diese Geschichte erschien in

5 Quellen · 3 Sprachen · 24h-Fenster

ABP News5. Juni, 11:28
An-Nahar5. Juni, 05:41
Al Ittihad5. Juni, 12:41
Hespress5. Juni, 13:51
Okezone5. Juni, 06:56