Nach Bruch der April-Waffenruhe: Trump ruft Israel und Iran zur sofortigen Deeskalation auf
US-Präsident Trump forderte nach dem ersten direkten Schlagabtausch seit der Waffenruhe vom 8. April ein sofortiges Ende der Gewalt. Gleichzeitig bekräftigte er, beide Seiten strebten einen Waffenstillstand an; die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss.

Der jüngste Schlagabtausch markiert die gefährlichste Zuspitzung seit der von Washington vermittelten Waffenruhe vom 8. April. Am Montag, dem 8. Juni, feuerte Iran nach israelischen Angaben rund 30 ballistische Raketen auf Israel ab; die israelische Luftabwehr fing die Geschosse nach eigenen Angaben ab. Wenige Stunden später flog die israelische Luftwaffe ihrerseits Angriffe auf militärische Ziele sowie auf das petrochemische Werk im südwestiranischen Mahschahr – die erste direkte Konfrontation seit dem brüchigen Waffenstillstand.
Präsident Trump nutzte sein Netzwerk Truth Social für einen doppelten Appell. Zunächst rief er scharf: „Israel und Iran müssen sofort aufhören zu ‚schießen‘.“ Kurz darauf ergänzte er in einem längeren Beitrag, beide Seiten „strebten einen sofortigen Waffenstillstand an“; die abschließenden Friedensverhandlungen seien im Gange, dürften aber nicht durch „Ignoranz oder Dummheit“ gefährdet werden. Zugleich drohte Trump, die US-Marineblockade bleibe in voller Wirkung, bis ein endgültiges Abkommen erreicht sei. Damit verband der Präsident das dringliche Drängen auf Deeskalation mit dem Hinweis auf eine erzwungene Lösung. Aus Teheran bestätigte Außenamtssprecher Ismail Baghai, die Gespräche mit den USA über pakistanische Vermittler liefen ungeachtet der Eskalation weiter.
Israels Ministerpräsident Netanjahu widersetzte sich jedoch den amerikanischen Zurückhaltungsrufen, was Berichte über ein zunehmend angespanntes Verhältnis zwischen beiden verstärkt. Demnach hatte Trump den israelischen Regierungschef zuvor gebeten, auf Vergeltungsschläge zu verzichten. Die Reaktion trieb die Ölpreise in die Höhe und weckte Befürchtungen vor einem Wiederaufflammen des regionalen Flächenbrands. Vor diesem Hintergrund bleibt die diplomatische Doppelstrategie Washingtons – öffentlicher Druck bei gleichzeitiger Verhandlungsbereitschaft – ebenso fragil wie die kaum zwei Monate alte Waffenruhe.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Trump befahl der zionistischen Entität und dem Iran, das Feuer sofort einzustellen. Der Aufruf erfolgte, nachdem Israel die südlichen Vororte Beiruts angegriffen hatte, was eine iranische Vergeltung mit Dutzenden Raketen auslöste. Der diplomatische Kanal zu den USA über den pakistanischen Vermittler bleibt trotz der Eskalation in Betrieb.
Trump appellierte eindringlich, dass Israel und Iran den gegenseitigen Beschuss sofort einstellen. Das Weiße Haus hatte Unmut über die israelischen Vergeltungspläne geäußert und Netanjahu zur Zurückhaltung aufgefordert; dennoch führte Israel Luftangriffe aus – ein Zeichen für die Grenzen des amerikanischen Einflusses auf den Verbündeten.
Trump drängte Iran und Israel, das Feuer sofort einzustellen, und gab bekannt, dass beide Seiten eine schnelle Waffenruhe anstreben. Die abschließenden Friedensverhandlungen laufen und eine Einigung steht kurz bevor; die Blockade bleibt in voller Stärke bestehen, bis ein endgültiges Abkommen – das rasch kommen muss – erreicht ist.
Trump befahl Israel und Iran, das 'Schießen' nach dem schwersten Zusammenstoß seit der April-Waffenruhe einzustellen. Netanjahu widersetzte sich jedoch offenbar dem Aufruf seines Verbündeten zur Zurückhaltung und griff iranische Militärziele an, was Ängste vor einem neuen umfassenden Krieg schürt. Der brüchige Waffenstillstand, der fünf Kampfwochen eingefroren hatte, hängt am seidenen Faden.
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