IAEA warnt vor unkontrollierten Uranbeständen in Iran: Kein Zugang seit Kriegsbeginn
Ein vertraulicher Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde enthüllt eklatante Inspektionslücken. Die Behörde kann seit Juni 2025 nicht mehr in Iran prüfen – mit weitreichenden Folgen für die nukleare Sicherheit.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat in einem vertraulichen Bericht, der der Nachrichtenagentur Associated Press vorliegt, eindringlich vor nuklearen Proliferationsrisiken gewarnt. Seit den Militärschlägen Israels und der USA im Juni 2025, die mindestens drei zentrale Atomanlagen Irans trafen, ist es den Inspektoren nicht mehr möglich, das Land zu betreten. Nur das Kernkraftwerk Buschehr konnte seither kontrolliert werden. Der Bericht, der nächste Woche dem Gouverneursrat in Wien vorgelegt wird, spricht von einer beispiellosen Situation und fordert Teheran zu sofortiger Kooperation auf.
Konkret erklärt die IAEA, sie könne „keinerlei Angaben zur aktuellen Größe, Zusammensetzung oder zum Verbleib der Vorräte an angereichertem Uran in Iran machen – auch nicht dazu, ob Iran alle anreicherungsbezogenen Aktivitäten eingestellt hat“. Vor dem Krieg verfügte das Land Schätzungen zufolge über rund 440 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran, nur einen technologischen Schritt von der Waffentauglichkeit entfernt. Dass dieser Bestand nun seit fast einem Jahr nicht mehr verifiziert werden kann, stelle einen „eklatanten Verstoß gegen die üblichen Sicherungsvorkehrungen“ dar und begründe „ernste Bedenken hinsichtlich der nuklearen Verbreitung“, so die Behörde.
Aus europäischer Perspektive ist der Befund alarmierend. Deutschland, das als Mitglied des IAEO-Gouverneursrats an den anstehenden Beratungen teilnimmt, hat gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien stets auf eine diplomatische Lösung gedrängt. Die anhaltende Inspektionsunfähigkeit untergräbt jedoch das letzte verbliebene Vertrauensfundament nach dem faktischen Scheitern des Atomabkommens von 2015. Gleichzeitig deutet die Unterstützung von IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi für die laufenden Gespräche zwischen Washington und Teheran auf ein schmales Fenster für eine politische Beilegung hin – vorausgesetzt, Iran gewährt wieder Zugang.
Sollte Teheran den Forderungen nicht nachkommen, droht eine Vertrauenskrise mit unabsehbaren Folgen für die globale Nichtverbreitungsarchitektur. Die Sitzung des Gouverneursrats dürfte deshalb zu einer Weichenstellung werden. Für die europäische Sicherheit würde ein nuklear bewaffneter Iran eine strategische Katastrophe bedeuten, die auch die deutsche Außenpolitik vor immense Herausforderungen stellte. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Diplomatie oder Konfrontation obsiegt.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Ein vertraulicher IAEA-Bericht warnt vor Proliferationsrisiken, da Inspektoren seit den Angriffen Israels und der USA im Sommer 2025 keinen Zugang zu iranischen Anlagen haben. Menge und Verbleib des angereicherten Urans sind unbekannt, und die Behörde spricht von einer beispiellosen Lage, die dringende Überprüfungen erfordert.
Die UN-Atombehörde kann iranische Atomanlagen nicht inspizieren und meldet latente Proliferationssorgen; nur das Kraftwerk Buschehr wurde besichtigt, während die Bestände an hochangereichertem Uran wachsen. Der vertrauliche Bericht fordert Teheran zu konstruktiver Zusammenarbeit auf.
Einem vertraulichen Bericht zufolge, den iranische Medien zitieren, kann die IAEA das iranische angereicherte Uran nicht mehr überprüfen. Trump erklärt, er brauche keine Abkommen, während Direktor Grossi die US-iranischen Gespräche unterstützt – ein Kontrast zwischen der Inspektionslücke und einer irritierenden politischen Gleichgültigkeit.
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