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El Niño offiziell bestätigt: Weltweit drohen extreme Wetterereignisse und ein schwacher Monsun

Die US-Klimabehörde NOAA erklärt den Beginn des Phänomens. Indien, Kolumbien und Südeuropa müssen mit Dürren, Überschwemmungen und Hitzerekorden rechnen – ein Super-El-Niño ist wahrscheinlich.

Energie & Klima9 Quellen4 Sprachen3 Min. LesezeitAkt. 21:22

Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) der Vereinigten Staaten hat den Beginn eines neuen El-Niño-Ereignisses offiziell bestätigt. Nach Angaben der Behörde überschritten die Meeresoberflächentemperaturen im zentralen und östlichen tropischen Pazifik über einen Zeitraum von drei Monaten den Schwellenwert von 0,5 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel, und auch die Atmosphäre hat auf die ozeanische Erwärmung reagiert – ein Zeichen für ein gekoppeltes Ozean-Atmosphäre-System. Aus Washingtoner Sicht besteht eine erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass sich das Phänomen zu einem sogenannten Super-El-Niño auswächst. Schwedische Meteorologen beziffern das Risiko auf 63 Prozent, sollte die Anomalie mehr als zwei Grad erreichen. Damit rückt ein Ereignis in den Bereich des Möglichen, das zu den stärksten seit Beginn systematischer Aufzeichnungen zählen könnte.

In Indien hat das nationale Wetteramt (IMD) ebenfalls El-Niño-Bedingungen festgestellt und warnt vor einer Verstärkung während der laufenden Monsunzeit von Juni bis September. Die Behörde korrigierte ihre Prognose für die Regenmenge auf nur 90 Prozent des langjährigen Durchschnitts nach unten und sagte einen überdurchschnittlich warmen Juni voraus. Historisch geht El Niño auf dem Subkontinent mit schwächeren Monsunregen, längeren Trockenperioden und erhöhter Dürregefahr einher. Der Indische-Ozean-Dipol, eine weitere wichtige Klimaschaukel, verharrt laut IMD in einer neutralen Phase und wird den negativen Einfluss voraussichtlich nicht abmildern. Für das bevölkerungsreichste Land der Welt stehen damit Ernteerträge und Nahrungsmittelsicherheit auf dem Spiel.

Auch in Kolumbien hat die Regierung den Beginn des Phänomens bestätigt – rund drei Monate früher als ursprünglich prognostiziert. Das Institut für Hydrologie, Meteorologie und Umweltstudien (Ideam) stuft das Ereignis als potenziell eines der intensivsten seit 1950 ein. Die Behörden riefen die Bevölkerung zu Wasser- und Energiesparen auf und aktivierten Vorsorgemaßnahmen, um Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Ökosysteme und das Stromnetz abzufedern. Internationale Klimamodelle deuten auf eine weitere Verstärkung im zweiten Halbjahr 2026 hin, mit einem Höhepunkt zwischen November und Januar 2027.

Aus europäischer Perspektive sind die Folgen weniger direkt, aber dennoch spürbar. In Südeuropa warnen Meteorologen vor einem glühend heißen Sommer mit extremer Hitze, Dürren und erhöhter Waldbrandgefahr. Die italienische Presse spricht von einer „estate torrida“, die Nahrungsmittelproduktion und Wasserreserven belasten dürfte. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind die Zusammenhänge komplexer, doch auch hier steigt in El-Niño-Jahren die Wahrscheinlichkeit für ausgeprägte Hitzewellen und trockene Phasen. Global könnten die Jahre 2026 und 2027 neue Temperaturrekorde aufstellen, mit entsprechenden Folgen für die Weltwirtschaft.

Der letzte Super-El-Niño der Jahre 2015/16 führte zu globalen Hitzerekorden, massiven Korallenbleichen und schweren Dürren in Teilen Afrikas und Asiens. Sollte sich das gegenwärtige Ereignis ähnlich entwickeln, steht der Welt ein klimatischer Stresstest bevor, der die Anpassungsfähigkeit von Gesellschaften und Volkswirtschaften auf eine harte Probe stellen wird.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Indiens Wetteramt bestätigt, dass El Niño eingetroffen ist und sich während des Monsuns verstärken wird, was voraussichtlich unterdurchschnittliche Niederschläge, längere Trockenperioden und höhere Temperaturen bringt. Das Phänomen weckt Befürchtungen vor einem 'Super-El-Niño', der Landwirtschaft und Wasserversorgung schwer treffen könnte.

Stampa europea continentaleallarmeurgenza

El Niño hat offiziell begonnen und verstärkt sich rasch; Wissenschaftler warnen, dass es eines der stärksten je gemessenen Ereignisse werden könnte. Das Phänomen wird weltweit extremes Wetter auslösen—Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren und Waldbrände—und damit Nahrungsmittelversorgung, Wasserressourcen und wirtschaftliche Stabilität bedrohen.

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Kolumbiens Regierung hat den vorzeitigen Beginn von El Niño bestätigt, der zu einem der stärksten Ereignisse seit 1950 werden könnte. Die Behörden rufen die Bevölkerung zum Wasser- und Stromsparen auf und leiten Präventivmaßnahmen ein, um Landwirtschaft, Ökosysteme und das Energiesystem zu schützen.

Stampa del Golfo arabodistaccopragmatismo

Indiens meteorologische Behörde prognostiziert moderate bis starke El-Niño-Bedingungen während des gesamten Monsuns, wobei ein neutraler Dipol im Indischen Ozean kaum Entlastung bringt. Die Aussichten schüren Sorgen um Monsunregenfälle und Ernten im bevölkerungsreichsten Land der Welt.

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Emirates 24/712. Juni, 17:22
Affari Italiani12. Juni, 19:22
Wired Italia12. Juni, 17:24
NDTV12. Juni, 17:23
Scroll.in12. Juni, 17:22
India Today12. Juni, 17:23
Mediaset12. Juni, 17:25
Göteborgs-Posten12. Juni, 17:25