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Griechische Polizei nimmt mutmaßlichen Hamas-Operateur auf Kreta fest

Der Verdächtige arbeitete in einem Hotel auf Kreta und soll Anschläge geplant haben. Offenbar bestehen Verbindungen zu Terrorermittlungen in Zypern. Ein mögliches Ziel bleibt unbestätigt.

Geopolitik4 Quellen3 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 16:15

Ein 37-jähriger Palästinenser, der mutmaßlich der Hamas angehört, ist am vergangenen Wochenende auf der griechischen Ferieninsel Kreta festgenommen worden. Wie die Polizei in Athen mitteilte, wird er der Mitgliedschaft in einer Terrororganisation sowie der Vorbereitung von Anschlägen beschuldigt. Bei Durchsuchungen in Agios Nikolaos und in der Hauptstadt beschlagnahmten die Beamten mehrere Mobiltelefone, einen Laptop sowie externe Festplatten und Bankkarten. Der Mann soll im Ausland eine Ausbildung für Sabotageakte erhalten haben und wird am heutigen Montag einem Richter vorgeführt.

Griechischen Medien zufolge arbeitete der Verdächtige in einem Hotel auf Kreta, wo er sich seit etwa einem Jahr aufhielt. Sicherheitskreisen zufolge könnte er einen Anschlag auf ein israelisches Kreuzfahrtschiff geplant haben – die „Mano“-Reederei sollte am morgigen Dienstag die Insel anlaufen. Allerdings betont die griechische Polizei, dass es bislang keine stichhaltigen Beweise für ein konkretes Anschlagsziel gibt. Insbesondere israelische Nachrichtenportale brachten die Festnahme früh mit einem möglichen Angriff auf hunderte israelische Passagiere in Verbindung.

Die Ermittler sehen indes eine Verbindung zu zwei Palästinensern, die in der vergangenen Woche in Zypern wegen Terrorverdachts festgenommen worden waren. Offenbar gehörten alle drei einer gemeinsamen, von der Hamas gesteuerten Zelle an. Diese transnationale Dimension der Bedrohung unterstreicht, wie sich palästinensische Terrornetzwerke über mehrere EU-Mitgliedstaaten erstrecken – nicht nur in den östlichen Mittelmeerraum, sondern potenziell bis nach Mitteleuropa.

Aus europäischer Perspektive alarmiert der Fall die Sicherheitsbehörden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, da beliebte Urlaubsziele wie Kreta oder Zypern auch von zahlreichen Touristen aus dem deutschsprachigen Raum besucht werden. Die griechischen Behörden setzen ihre Untersuchung unter Hochdruck fort und kooperieren eng mit internationalen Partnern. Bis zum Vorliegen gesicherter Erkenntnisse bleibt die Bedrohungslage diffus – ein Anschlag auf zivile Schifffahrt hätte verheerende Folgen für die Region.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Stampa europea continentale/ dach_plusallarmeindignazione

Griechische Behörden haben einen Terroranschlag der Hamas auf ein israelisches Kreuzfahrtschiff vor Kreta vereitelt. Ein 37-jähriger Palästinenser, von der Islamistenorganisation ausgebildet, wurde in seinem Hotel-Arbeitsplatz festgenommen. Höchste Alarmstufe, die Fahndung nach Komplizen läuft.

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Ein mutmaßlicher Hamas-Aktivist wurde auf Kreta wegen des Verdachts auf Anschlagspläne gegen israelische Ziele festgenommen. Die griechische Polizei denkt an ein Kreuzfahrtschiff, aber harte Beweise fehlen bislang. Israelische Stellen beobachten die Ermittlungen mit Zurückhaltung.

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Ein palästinensischer Widerstandskämpfer wurde in Griechenland in einer koordinierten zionistisch-westlichen Aktion entführt. Als Terrorist verleumdet, verteidigte er das Recht seines Volkes gegen die Besatzung. Die Verhaftung entlarvt die europäische Komplizenschaft mit dem Tel-Aviv-Regime und westliche Doppelmoral.

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Griechische Behörden meldeten die Festnahme eines Palästinensers, dem vorgeworfen wird, einen Hamas-Anschlag vorbereitet zu haben. Beobachter verweisen auf fehlende belastbare Beweise und darauf, dass solche Anschuldigungen die Repression in Palästina rechtfertigen sollen. Der Vorfall reiht sich in die Spannungsstrategie der NATO im östlichen Mittelmeer ein.

Diese Geschichte erschien in

4 Quellen · 3 Sprachen · 24h-Fenster

Bild7. Juni, 14:39
Iran International7. Juni, 13:32
Haaretz7. Juni, 12:23
Kikar HaShabbat7. Juni, 12:23