Anthropic überflügelt OpenAI: KI-Startup erreicht fast eine Billion Dollar Bewertung
Mit einer Finanzierungsrunde von 65 Milliarden Dollar steigt die Bewertung auf 965 Milliarden Dollar. Die Gründer werden zu Milliardären, und das Unternehmen drängt in die globale Spitze der KI-Branche.

Die KI-Firma Anthropic hat mit einer beispiellosen Finanzierungsrunde die Konkurrentin OpenAI überholt und steuert auf eine Bewertung von fast einer Billion Dollar zu. Das Unternehmen, Entwickler des KI-Assistenten Claude, sammelte 65 Milliarden Dollar ein, wodurch die Marktbewertung auf 965 Milliarden Dollar stieg. Aus Washingtoner Sicht markiert dies einen Wendepunkt im Machtgefüge des Silicon Valley; das Start-up gilt nun als wertvollstes der Branche.
Die lateinamerikanische Presse hebt hervor, dass die Kapitalspritze unverzüglich in die Beschaffung modernster Halbleiter und den Ausbau von Rechenzentren in den USA fließt. Analysten sehen darin einen strategischen Schritt, um die Abhängigkeit von Cloud-Infrastrukturen zu reduzieren und die eigene Rechenkapazität massiv zu erhöhen – ein entscheidender Faktor im Wettrennen um leistungsfähige KI-Modelle.
Zum wirtschaftlichen Höhenflug trägt vor allem das exponentielle Umsatzwachstum bei, wie ein brasilianischer Experte betont. Der rasante Anstieg der Einnahmen, getrieben durch die starke Nachfrage nach KI-Diensten, hat die Bewertung innerhalb weniger Monate nahezu verdreifacht. Noch im Februar lag sie bei 380 Milliarden Dollar. Auch der Erzrivale OpenAI, der mit ChatGPT den aktuellen KI-Boom auslöste, wurde mit zuletzt etwa 852 Milliarden Dollar bewertet und damit überrundet.
Ein Nebeneffekt des Finanzierungsbooms: Die sieben Gründer, angeführt von den Geschwistern Dario und Daniela Amodei, rücken laut Berechnungen des Bloomberg Billionaires Index in die Riege der 500 reichsten Menschen der Welt auf. Jeder hält weniger als ein Prozent der Anteile, doch die individuellen Beteiligungen sind jeweils rund 11 Milliarden Dollar wert. Noch nie an einem einzelnen Tag wurden so viele Personen eines Unternehmens neu in die Vermögensliste aufgenommen.
Für Europa und insbesondere den deutschsprachigen Raum wirft der kometenhafte Aufstieg Anthropics Fragen nach der technologischen Souveränität auf. Während US-Firmen immer gewaltigere Kapitalsummen mobilisieren, droht Europas KI-Industrie den Anschluss zu verlieren. Die Konzentration von Rechenleistung und Daten in wenigen amerikanischen Konzernen unterstreicht die Dringlichkeit eigener Investitionen und einer koordinierten europäischen Strategie, um im globalen KI-Wettbewerb nicht endgültig ins Hintertreffen zu geraten.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die Geschichte der Anthropic-Gründer, der Geschwister Amodei, klingt wie ein modernes Tech-Märchen: Fünf Jahre nach der Gründung sind ihre persönlichen Anteile jeweils über 11 Milliarden Dollar wert, nachdem eine Finanzierungsrunde über 65 Milliarden die Bewertung auf 965 Milliarden getrieben hat. Gleichzeitig plant das Unternehmen einen aggressiven Einstieg in Australien, dem ersten Markt außerhalb der USA, mit 25 Milliarden für Rechenzentren und lokale Talente – ein klares Zeichen für den globalen KI-Wettlauf.
Anthropic hat OpenAI überholt und ist zum wertvollsten KI-Startup der Welt aufgestiegen, mit einer Bewertung von 965 Milliarden Dollar nach einer historischen Finanzierungsrunde über 65 Milliarden. Das Unternehmen verfügt nun über das nötige Kapital, um fortschrittliche Halbleiter zu sichern und seine Rechenzentren in den USA auszubauen, womit es die früheren Prognosen der Wall Street verdreifacht und die Tech-Rangordnung neu definiert.
Das US-Technologieunternehmen Anthropic strebt der symbolischen Marke von einer Billion Dollar Bewertung entgegen, nachdem es frische 65 Milliarden Dollar eingesammelt hat. Die Runde katapultierte den Marktwert auf 965 Milliarden, womit Anthropic OpenAI überholt und zum wertvollsten Player im Silicon Valley aufsteigt, fast eine Verdreifachung seit Februar.
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