Visachaos vor WM-Auftakt: Südafrika reist verspätet an und lässt Assistenztrainer zurück
Wegen US-Visa-Verzögerungen reiste Südafrikas Nationalteam einen Tag später nach Mexiko – ein Betreuer blieb zurück. Der Auftaktgegner der Gastgeber verlor wertvolle Vorbereitungszeit, während Mexiko jede Verantwortung von sich wies.

Die südafrikanische Nationalmannschaft, die am kommenden Donnerstag im Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Gastgeber Mexiko antreten soll, hat ihre Abreise nach Nordamerika wegen Visumsproblemen um einen Tag verschieben müssen. Ursprünglich sollte das Team bereits am Sonntag von Johannesburg aus nach Mexiko fliegen, doch fehlende Einreisegenehmigungen für die Vereinigten Staaten – die für einen Teil des Turniers benötigt werden – verhinderten dies. Erst am Montag konnte die Delegation, ohne ihren zurückgelassenen Assistenztrainer, die Reise antreten. Der Verband SAFA bestätigte den Zeitverlust, zeigte sich aber mit der schließlich gefundenen Lösung zufrieden.
Das Debakel sorgte für scharfe Reaktionen. Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie nannte die Situation auf X „peinlich und zutiefst unfair“ und machte die US-Botschaft für die Verzögerungen verantwortlich: „Sie lassen uns wie Trottel dastehen.“ In Mexiko hingegen beeilte sich die Regierung, jede Mitschuld von sich zu weisen. Gabriela Cuevas, eine hochrangige Funktionärin, erklärte, dass die mexikanischen Visa fristgerecht ausgestellt worden seien und Betrugsvorwürfe falsch seien. Diese gegenseitigen Schuldzuweisungen offenbaren die logistischen Tücken eines Turniers, das sich über drei Länder mit unterschiedlichen Einreisebestimmungen erstreckt.
Für die sportliche Vorbereitung bedeutet der verschobene Abflug einen herben Rückschlag. Statt wie geplant am Sonntag, traf das Team erst am Dienstag in seinem Trainingsquartier in Pachuca ein, wo es sich auf das Spiel im hochgelegenen Mexiko-Stadt vorbereiten soll. Der verlorene Tag erschwert die Akklimatisierung und die taktische Feinabstimmung unter Trainer Hugo Broos. Dabei hatten die Bafana Bafana nach einer ordentlichen Qualifikation ohnehin den Status eines Außenseiters, der auf eine Überraschung hofft.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die unterschätzte Herausforderung der Visa-Logistik bei transnationalen Großereignissen. Während die Organisatoren betonen, dass die Spiele in verschiedenen Ländern das Turnier bereichern, zeigt der Fall Südafrika, wie schnell aus bürokratischen Hürden ein sportlicher Nachteil werden kann. Auch für die deutsche Nationalmannschaft und tausende Fans könnte die komplexe Einreiseplanung zwischen den USA, Mexiko und Kanada zur Geduldsprobe werden – gerade angesichts der teils langwierigen Visa-Verfahren für US-Reisen aus dem außereuropäischen Ausland. Die FIFA und die Gastgeberländer stehen unter Druck, bis zum Anpfiff reibungslose Abläufe zu garantieren.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die mexikanische Regierung wies jegliche Verantwortung für die Visa-Verzögerungen Südafrikas zurück und nannte die Berichte falsch. Das Team reiste schließlich mit einem Tag Verspätung ab und musste wegen US-Visa-Problemen sogar einen Co-Trainer zurücklassen. Die lokale Berichterstattung betont die Entlastung Mexikos und stellt den Vorfall als externes bürokratisches Missgeschick dar.
Die verspätete Anreise Südafrikas nach Visa-Problemen wird als 'Blamage' für die WM-Organisation dargestellt. Der Liveblog betont das administrative Chaos und die durcheinandergeratenen Reisepläne und wertet den Vorfall als logistischen Fauxpas, der den Turnierstart trübt.
Südafrikas verspätete WM-Abreise wird als ein regelrechtes 'Debakel' geschildert, bei dem das Team als Opfer einer verpfuschten Visa-Bearbeitung erscheint. Einen Tag zu spät und ohne den Co-Trainer musste die Mannschaft losfliegen – eine Demütigung, die unangenehme Fragen an die Turnierlogistik aufwirft.
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