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Trump lockert Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte – Regelung gilt bis Ende 2027

Der US-Präsident senkt per Dekret Abgaben auf bestimmte Landmaschinen und Industrieausrüstung. Die Maßnahme soll kurzfristige Investitionen anregen; deutsche Exporteure könnten entlastet werden.

Wirtschaft5 Quellen4 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 09:27

Am Montag unterzeichnete US-Präsident Donald Trump ein Dekret, mit dem die Zölle auf Importe bestimmter Produkte aus Kupfer, Aluminium und Stahl modifiziert werden. Wie das Weiße Haus bekanntgab, wird der Zollsatz für ausgewählte Landmaschinen sowie für Heizungs-, Lüftungs- und Klimageräte für den Wohnbereich von 25 auf 15 Prozent gesenkt. Die Verfügung ist Teil einer Reihe protektionistischer Maßnahmen, mit denen die Regierung die heimische Industrieproduktion stärken will.

Darüber hinaus gilt für mobile Industrieausrüstung wie Planierraupen und Gabelstapler künftig ein Zollsatz von 15 Prozent, sofern sie aus Ländern importiert werden, mit denen die Vereinigten Staaten entsprechende Handelsabkommen geschlossen haben. Ausländische Unternehmen können sogar einen reduzierten Satz von 10 Prozent in Anspruch nehmen, wenn ihre Investitionsgüter zu mindestens 85 Gewichtsprozent aus Stahl oder Aluminium bestehen, die in den USA geschmolzen und gegossen wurden. Diese Regelung schafft Anreize, die Wertschöpfungsketten stärker in die Vereinigten Staaten zu verlagern.

Die Änderungen sind bis zum 31. Dezember 2027 befristet. Nach Angaben des Weißen Hauses soll diese Frist „kurzfristige Investitionen anregen, die die industrielle Basis der Vereinigten Staaten wiederaufbauen“. Beobachter sehen darin den Versuch, Handelsbilanzdefizite zu verringern und Produktionskapazitäten zurückzuholen, ohne die langfristigen außenwirtschaftlichen Beziehungen zu gefährden.

Für deutsche und europäische Exporteure könnten die Zollsenkungen eine spürbare Entlastung bringen. Besonders Hersteller von Spezialmaschinen und Baugeräten, die in den vergangenen Jahren unter den erhöhten Einfuhrabgaben litten, erhalten wieder Zugang zu günstigeren Bedingungen. Allerdings bleibt die Unsicherheit hoch: Die US-Handelspolitik unter Präsident Trump ist von abrupten Wendungen geprägt, was strategische Planungen für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erschwert. Die befristete Lockerung mag kurzfristige Chancen bieten, doch das grundsätzliche Risiko neuer protektionistischer Schritte bleibt bestehen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Die US-Regierung senkt die Zölle auf Landmaschinen von 25 % auf 15 %, ein Schritt, der in eine Phase stark steigender Agrarkosten fällt. Der neue Satz gilt ab dem 8. Juni und kann auf 10 % sinken, wenn die Geräte US-Stahl enthalten. Die Maßnahme wird als sofortige Entlastung für Importeure gesehen, bleibt aber bis Ende 2027 befristet.

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Präsident Trump hat per Dekret die Zölle auf Stahl, Aluminium und Kupfer angepasst und die Sätze für bestimmte Land- und Industriemaschinen gesenkt. Die Maßnahme soll bis zum 31. Dezember 2027 kurzfristige Investitionen anregen und die industrielle Basis der USA wieder aufbauen. Analysten merken an, dass die Lage für Handelspartner unübersichtlich bleibt, da Ausnahmen an US-Stahlanteile und bilaterale Abkommen geknüpft sind.

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Ein US-Präsidialdekret senkt die Zölle auf bestimmte Stahl-, Aluminium- und Kupferprodukte. Die Sätze fallen von 25 % auf 15 % für Landmaschinen und Geräte zur Heizung und Klimatisierung von Wohngebäuden. Die neuen Zölle gelten für Einfuhren aus Ländern mit qualifizierten Handelsabkommen mit Washington und bleiben bis Ende 2027 in Kraft.

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Die Entscheidung Washingtons, die Stahl- und Aluminiumzölle zu überarbeiten, wird in Lateinamerika mit Besorgnis aufgenommen. Zwar werden einige Sätze gesenkt, doch das neue System belohnt nur Länder mit privilegierten Handelsabkommen und schließt viele regionale Exporteure faktisch aus. Der Zeithorizont bis 2027 erhöht die Unsicherheit für Industriezweige, die Maschinen und Komponenten in die USA liefern.

Diese Geschichte erschien in

5 Quellen · 4 Sprachen · 24h-Fenster

Sky News Arabia2. Juni, 07:36
Valor Econômico2. Juni, 05:23
An-Nahar2. Juni, 06:37
NDTV2. Juni, 06:36
Al Ittihad2. Juni, 06:38