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Trump bleibt der WM-Eröffnung fern – Delegation um Rubio vertritt die USA

US-Präsident Donald Trump wird nicht zur Auftaktpartie der Amerikaner gegen Paraguay in Los Angeles reisen. Stattdessen leitet Außenminister Marco Rubio die Regierungsdelegation, während Trump in Washington seinen 80. Geburtstag feiert.

Sport7 Quellen3 Sprachen3 Min. LesezeitAkt. 21:31

Die Bestätigung kam am Donnerstag aus dem Mund von Andrew Giuliani, dem Leiter der amerikanischen WM-Organisation: Präsident Donald Trump werde am Freitagabend nicht im Stadion von Inglewood sein, wenn die US-Nationalmannschaft gegen Paraguay ihre Weltmeisterschaft 2026 eröffnet. In einem Interview mit dem britischen Sender TalkSport sagte Giuliani, der Terminkalender des Präsidenten sei zu eng; Trump müsse noch an diesem Wochenende nach Washington zurückkehren, wo am Sonntag sein 80. Geburtstag gefeiert wird. Giuliani fügte hinzu, er kenne Trump seit dreißig Jahren und rate stets: „Erwarten Sie immer eine Überraschung.“ Ein Sicherheitsproblem als Grund für die Abwesenheit wies er ausdrücklich zurück.

An der Stelle des Präsidenten wird eine hochrangige Regierungsdelegation die Vereinigten Staaten vertreten. Das Außenministerium teilte mit, dass Außenminister Marco Rubio, Verkehrsminister Sean Duffy und der Minister für Innere Sicherheit, Markwayne Mullin, nach Los Angeles reisen werden. Die Abwesenheit des Staatsoberhaupts bei der eigenen WM-Premiere ist ein Bruch mit der jüngeren Turniertradition: 2018 verfolgte Wladimir Putin das russische Eröffnungsspiel, 2022 saß Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani bei der katarischen Premiere auf der Tribüne. Trump wird stattdessen am Samstag das traditionsreiche Army-Navy-Footballspiel besuchen – eine Veranstaltung, die ihm politisch nähersteht als die globale Fußballbühne.

Die Personalie fügt sich in ein Turnier, das schon vor dem Anpfiff von politischen Spannungen durchzogen ist. Aus Londoner Sicht fragt Channel 4 News, ob „Trumps Amerika dem World Cup die Freude austreibt“, und verweist auf strenge Grenzkontrollen zwischen den drei Gastgebernationen, horrende Ticketpreise und die Aussicht auf eine Partie zwischen zwei Ländern, die sich im Krieg befinden. Brasilianische Medien wie CNN Brasil und Valor Econômico heben dagegen stärker die organisatorische Bestätigung und die Zusammensetzung der Delegation hervor, während der arabische Sender Sky News Arabia Giulianis Dementi von Sicherheitsbedenken in den Vordergrund rückt.

Giuliani betonte, Trump werde sich im weiteren Turnierverlauf „mehr und mehr einbringen“. Beobachter in Washington deuten dies als Signal, dass der Präsident die Bühne der K.-o.-Runde nutzen könnte, um seine Präsenz zu inszenieren – vielleicht mit einem Überraschungsbesuch, der die Schlagzeilen beherrscht. Die Abwesenheit zum Auftakt mag daher weniger eine Geringschätzung des Sports als eine kalkulierte Choreographie sein, die den politischen Kalender und die mediale Wirkung gegeneinander abwägt.

Für das Turnier selbst bleibt die Frage, ob der Fußball die zentrifugalen Kräfte der Politik überstrahlen kann. Die nordamerikanische WM ist das erste Großereignis dieser Größenordnung in einer Ära verschärfter Grenzregime und geopolitischer Brüche. Dass der amerikanische Präsident der eigenen Mannschaft zunächst fernbleibt, ist ein Symbol für die Schwierigkeit, in einer fragmentierten Welt eine gemeinsame Feier des Sports zu inszenieren. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die „schöne Nebenrolle“ der Politik oder die Dramen abseits des Rasens das Bild dieser Weltmeisterschaft prägen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa latinoamericanaStampa africana subsaharianaStampa del Golfo arabo
Stampa latinoamericanadistaccopragmatismo

President Trump will not attend the US World Cup opener, with the delegation led by Secretary of State Marco Rubio. The absence is attributed to scheduling commitments in Washington. The coverage remains factual without commentary.

Stampa africana subsaharianadistaccopragmatismo

The US President will skip the country's first World Cup match against Paraguay. The report simply states the fact without additional context or judgment.

Stampa del Golfo arabopragmatismodistacco

The White House confirmed that President Trump will not attend the opening match due to a busy schedule. Officials emphasized that he will be more engaged in later matches. The tone is explanatory and neutral, downplaying the absence.

Diese Geschichte erschien in

7 Quellen · 3 Sprachen · 24h-Fenster

Sky News Arabia12. Juni, 18:22
Channel 4 News12. Juni, 19:23
Valor Econômico12. Juni, 17:23
CBN12. Juni, 17:24
The Independent12. Juni, 12:45
Vanguard12. Juni, 17:22
CNN Brasil12. Juni, 17:24