Tödlicher Anschlag in Zentralisrael: Ein Toter und mehrere Verletzte
Bei einer koordinierten Schusswaffenattacke nahe der Westbank-Grenze wurde ein Israeli getötet und fünf weitere verletzt. Die Täter waren israelische Araber; die Hamas spricht von einer 'heroischen Operation'.

Am frühen Sonntagmorgen erschütterte eine koordinierte Schussattacke mehrere Ortschaften in Zentralisrael nahe der Grenze zum besetzten Westjordanland. Die Angriffe konzentrierten sich auf die Orte Kochav Ya’ir, Tzur Yitzhak, Tzur Natan und Sla’it, die zwar innerhalb der Grünen Linie liegen, jedoch geografisch eng mit palästinensischen Bevölkerungszentren wie Qalqilya verbunden sind. Erste Schüsse fielen an einer Tankstelle in Kochav Ya’ir, bevor die Täter ihre Fahrt fortsetzten und an weiteren Orten wahllos auf Passanten feuerten. Die Bilanz: Ein 35-jähriger Mann erlag seinen schweren Verletzungen, fünf weitere Personen wurden mit teilweise lebensgefährlichen Wunden in Krankenhäuser eingeliefert.
Die beiden Angreifer, arabische Israelis aus der nahegelegenen Stadt Tayibe, handelten offenbar abgestimmt und eröffneten das Feuer aus einem fahrenden Auto. Die Sicherheitskräfte reagierten rasch: Einer der mutmaßlichen Täter wurde noch am Tatort von der Polizei getötet, der zweite konnte nach kurzer Flucht festgenommen werden. Die Armee stufte die Tat umgehend als 'nationalistisch motivierten Angriff' ein und leitete eine großangelegte Fahndung samt Luftunterstützung ein. Israels Polizeichef Danny Levy gab bekannt, dass der Hauptverdächtige wegen früherer Straftaten polizeibekannt gewesen sei.
Die politische Führung in Jerusalem zeigte sich alarmiert. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu berief eine Sicherheitsberatung ein und erklärte: 'Wir kämpfen an allen Fronten gegen den Terrorismus.' Der rechtsextreme Polizeiminister Itamar Ben-Gvir forderte gar die Todesstrafe für gefasste Attentäter. Aus dem Gazastreifen bezeichnete die Hamas die Tat als 'heroische Operation', ohne jedoch die Verantwortung zu übernehmen. Der Anschlag gilt als einer der schwersten innerhalb Israels seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023.
Die Ereignisse verdeutlichen die anhaltende Eskalationsdynamik, die längst nicht mehr auf die Kampfzonen in Gaza und im Westjordanland beschränkt ist. Dass die Täter israelische Staatsbürger waren, wirft ein Schlaglicht auf die tiefen Spannungen zwischen der jüdischen Mehrheit und der arabischen Minderheit im Land. In einer ohnehin fragilen Sicherheitslage könnten derartige Vorfälle den innenpolitischen Druck auf Netanjahus Regierung erhöhen, mit größerer Härte vorzugehen. Europäische Diplomaten mahnten unterdessen zur Deeskalation und verwiesen auf die Notwendigkeit einer politischen Perspektive für die palästinensische Bevölkerung – auch innerhalb Israels.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Eine Blitzaktion an vier Orten in den besetzten 48er-Gebieten tötete einen israelischen Siedler und verletzte sechs weitere. Als Widerstandsakt gewertet, veranlasste die Schießerei den rechtsradikalen Minister, die Hinrichtung jedes lebend gefangenen Angreifers zu fordern.
Ein 35-jähriger Mann wurde getötet und fünf weitere verletzt bei einer Schießserie im Zentrum Israels nahe dem Westjordanland. Die Polizei erschoss den Verdächtigen, einen arabisch-israelischen Bürger, und stellte eine Schusswaffe sicher. Der Vorfall wird als mutmaßlicher Terroranschlag untersucht.
Ein Angriff an mehreren Orten in Israel forderte einen Toten und fünf Verletzte. Die Hamas feierte die Tat als eine ‚heldenhafte Operation‘ gegen die Besatzung, während Israel sie als Terror verurteilte. Der Angreifer, ein Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft, wurde von Sicherheitskräften getötet.
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