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Tech-Crash und Iran-Konflikt lassen Asiens Börsen einbrechen

Nach enttäuschenden KI-Ausblicken und US-Zinsängsten geraten asiatische Leitindizes unter Druck, während israelische Angriffe auf Iran die Ölpreise in die Höhe treiben.

Finanzen5 Quellen2 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 09:29

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag einen massiven Ausverkauf erlebt, ausgelöst durch eine Kombination aus schwindendem Vertrauen in Technologiewerte und geopolitischen Spannungen. Der südkoreanische Kospi brach um fast fünf Prozent ein, zeitweise sogar um acht Prozent, und auch der japanische Nikkei 225 verlor über vier Prozent. Taiwans Leitindex gab um 3,9 Prozent nach. Auslöser war ein Kurssturz an der Wall Street vom Freitag, wo der Nasdaq 100 um mehr als vier Prozent einbrach – der stärkste Tagesverlust seit April 2025. Zusätzlich belastete der sprunghafte Anstieg der Ölpreise, nachdem Israel Luftangriffe auf Ziele im Iran geflogen hatte, die ohnehin nervösen Märkte.

In den USA hatten am Freitag enttäuschende Ausblicke des Chipherstellers Broadcom sowie ein überraschend starker Arbeitsmarktbericht die Stimmung gekippt. Die robusten Beschäftigungszahlen nährten die Sorge, die Federal Reserve könnte die Zinsen länger hochhalten oder sogar anheben, um die Inflation zu bekämpfen – ein Szenario, das hoch bewertete Technologieaktien besonders trifft. Der Dow Jones Industrial Average verlor 1,35 Prozent, der breiter gefasste S&P 500 gab um 2,6 Prozent nach. Auch digitale Vermögenswerte wie Bitcoin gerieten unter Druck, da Anleger risikoreiche Positionen auflösten.

Aus ostasiatischer Sicht traf die Korrektur die exportorientierten Chip- und Technologiewerte besonders hart. Südkoreas Kospi, der noch vor einer Woche ein Rekordhoch markiert hatte, büßte seitdem 13 Prozent ein, da die Aktien von Schwergewichten wie Samsung und SK Hynix stark abverkauft wurden. In Japan wurden neben Technologieaktien auch enttäuschende Konjunkturdaten zum Belastungsfaktor: Die Regierung revidierte das Wirtschaftswachstum für das erste Quartal von 2,1 auf 1,8 Prozent nach unten. Beobachter in Tokio und Seoul sehen darin ein Zeichen für eine nachlassende Dynamik in der Region.

Die Eskalation im Nahen Osten fügte dem Marktgeschehen eine geopolitische Risikoprämie hinzu. Israels Luftangriffe auf zentrale und westliche Ziele im Iran am frühen Montag ließen die Ölpreise in die Höhe schnellen und schürten Ängste vor Lieferunterbrechungen. Aus Washingtoner Sicht ist die Sorge vor einer inflationstreibenden Ölpreisrallye ein zusätzlicher Hemmschuh für die Geldpolitik. Europäische Futures deuteten auf einen schwachen Handelsbeginn hin, wobei der Dax ebenfalls Verluste erwartete. Die Märkte befinden sich in einem fragilen Gleichgewicht: Der Ausverkauf von KI-Titeln, die monatelang die Rally getragen hatten, könnte erst der Anfang einer breiteren Neubewertung sein.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
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Stampa indiana e sudasiaticaallarmescetticismo

Die asiatischen Märkte sind eingebrochen: Der KOSPI verlor 5 % und liegt 13 % unter seinem jüngsten Rekord, während die Technologie-Talfahrt sich vertieft. Enttäuschende Aussichten eines großen Chip-Herstellers und ein starker US-Arbeitsmarktbericht, der Zinserhöhungsängste neu befeuerte, lösten den Ausverkauf aus und trafen die Chip-Lieferkette der Region hart.

Stampa africana subsahariana/ anglofonaallarmeurgenza

An der Wall Street kam es zu einem starken Ausverkauf, wobei der Nasdaq den größten Tagesverlust seit April 2025 verzeichnete, da die Sorge wächst, dass die Rally der großen Tech-Werte nicht nachhaltig ist. Ein starker US-Arbeitsmarktbericht schürte neue Ängste, dass die Federal Reserve die Zinsen länger hoch halten wird, und drückte die wichtigsten Indizes ins Minus.

Stampa europea continentale/ mediterraneapragmatismourgenza

Die asiatischen Märkte starteten mit deutlichen Korrekturen in die Woche, nach dem Technologie-Ausverkauf an der Wall Street, da Anleger bei KI-Aktien Gewinne mitnahmen. Die Abwärtsbewegung wurde durch einen Ölpreisanstieg nach israelischen Angriffen auf den Iran verschärft, trotz Aufrufen zur Zurückhaltung aus Washington.

Diese Geschichte erschien in

5 Quellen · 2 Sprachen · 24h-Fenster

The Economic Times8. Juni, 05:31
Le Figaro8. Juni, 06:43
Joy Online8. Juni, 06:47
The Independent8. Juni, 05:31
Financial Times8. Juni, 05:31