Nvidia schmiedet in Südkorea strategische KI-Allianzen mit SK Group
Jensen Huang sichert Milliarden-Deals für Speicherchips und ein Gigawatt-Rechenzentrum und sieht die jüngste Tech-Korrektur als Kaufgelegenheit – Signale für den globalen KI-Wettlauf.

In Seoul hat Nvidia-Chef Jensen Huang eine Reihe von Partnerschaften besiegelt, die den Vormarsch künstlicher Intelligenz hardwaretechnisch unterfüttern sollen. Im Zentrum steht der südkoreanische Speicherchiphersteller SK Hynix, mit dem Nvidia eine mehrjährige technische Kooperation zur Entwicklung der nächsten Generation von Hochleistungsspeichern für KI-Fabriken eingeht. Gemeinsam wollen die Konzerne nicht nur die dringend benötigten HBM-Chips optimieren, sondern auch KI-Verfahren im Chipdesign selbst einsetzen – ein Schritt, der die gesamte Halbleiterbranche verändern dürfte. Parallel dazu vereinbarte Nvidia mit SK Telecom den Bau eines gigantischen, auf KI-Workloads zugeschnittenen Rechenzentrums. Die erste „AI Factory“ soll 2027 den Betrieb aufnehmen und Unternehmen im asiatischen Raum souveräne, physische und agentische KI-Dienste bereitstellen.
Die Abkommen sind das Ergebnis eines mehrtägigen Besuchs Huangs, bei dem er sich mit Managern von SK Hynix, SK Telecom und Naver zum Grillabend mit Schweinebauch und Soju traf, einen Baseball-Wurf absolvierte und in einer populären Fernsehshow auftrat. Neben den Hauptpartnern beteiligt sich auch der Mischkonzern Doosan an den Projekten, ohne dass finanzielle Details genannt wurden. Aus der südkoreanischen Wirtschaftspresse wie auch aus arabischsprachigen Berichten geht hervor, dass SK Hynix die Zusammenarbeit als strategische Erweiterung in die Bereiche persönliche und physische KI wertet und zugleich stabile Lieferketten für fortschrittliche Speicherchips trotz langer Entwicklungszyklen sichern will.
Abseits der Deals kommentierte Huang die jüngste globale Verkaufswelle bei Technologieaktien. Gegenüber Bloomberg bezeichnete er den Kursrutsch als erhebliche Kaufgelegenheit. Die Entwicklung der KI-Infrastruktur stehe noch ganz am Anfang, so der Nvidia-Chef weiter, und werde das Leben der Menschheit ähnlich fundamental verändern wie einst das Internet. Diese Sichtweise teilen Beobachter in den USA und Indien, die darin ein Signal für langfristig orientierte Investoren erkennen, kurzfristige Zinsängste und Bewertungskorrekturen zu ignorieren.
Für den deutschsprachigen Raum sind die Vorgänge in Seoul von doppelter Bedeutung. Zum einen zeigt sich, dass Nvidia die Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern nicht reduziert, sondern gezielt vertieft – ein Risiko für die europäische Chipindustrie, die bislang kaum eigene Hochleistungsspeicher in relevanten Stückzahlen fertigt. Infineon und die geplanten TSMC-Fabriken in Dresden konzentrieren sich auf andere Marktsegmente. Zum anderen unterstreicht Huangs Optimismus den strukturellen Nachfragetrend nach KI-Rechenleistung, von dem auch hiesige Anlagenbauer und Automatisierungsspezialisten profitieren dürften. Die strategische Allianz zwischen dem wertvollsten Unternehmen der Welt und den südkoreanischen Technologiekonzernen festigt eine Achse, die Europa im globalen KI-Wettlauf vorerst nur von außen beobachten kann.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Nvidia schließt in Südkorea Vereinbarungen mit Giganten wie SK Hynix und Naver, um sich die für seine KI-Ambitionen entscheidenden Speicherchips zu sichern. Unterdessen unternimmt CEO Jensen Huang einen hochkarätigen Besuch, teilt gegrillten Schweinebauch und Soju mit Spitzenmanagern, wirft einen Baseball und trifft einen bekannten Gamer, was die vertiefte Zusammenarbeit und den Schwung des KI-Booms unterstreicht.
Nvidia stellt in Südkorea ein groß angelegtes Rechenzentrumsprojekt mit SK Telecom und eine Partnerschaft mit SK hynix für fortschrittliche Speicher vor, während CEO Jensen Huang den Anlegern mitteilt, dass der weltweite Ausverkauf von Technologiewerten eine erstklassige Kaufgelegenheit darstellt, da die KI-Expansion noch in den Anfängen steckt.
SK hynix und Nvidia unterzeichnen eine mehrjährige technische Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung der nächsten Generation von Speicherchips für KI-Fabriken, aufbauend auf jahrelanger ingenieurtechnischer Zusammenarbeit, und erklären, dass diese Arbeit die Zukunft der KI-Infrastruktur prägen wird.
Nvidia-Chef Jensen Huang betrachtet den weltweiten Ausverkauf von Technologieaktien als Gelegenheit, Anteile mit einem Rabatt zu kaufen, und erklärt, die künstliche Intelligenz stehe erst am Anfang eines transformativen Weges, der mit dem Aufkommen des Internets vergleichbar sei. Er richtet diese Botschaft aus Seoul an die Anleger, während russische Wirtschaftskreise seine Position unter den Top-Milliardären der Welt vermerken.
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