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Stellantis ruft weltweit mehr als 1,3 Millionen Jeep wegen Brandgefahr zurück

Ein Defekt in der Servolenkung zwingt Stellantis zu einer massiven Rückrufaktion. Selbst abgestellte Wrangler und Gladiator können Feuer fangen – Besitzer sollen die Fahrzeuge im Freien abstellen.

Recht7 Quellen6 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 03:33

Stellantis weitet einen massiven Rückruf auf globaler Ebene aus: Mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge der Marke Jeep sind weltweit von einer potenziell brandgefährlichen Verkabelung der elektrohydraulischen Servolenkung betroffen. Die größte Anzahl entfällt auf die Vereinigten Staaten, wo der Konzern fast 1,08 Millionen Wrangler und Gladiator der Modelljahre 2021 bis 2025 zurückruft. In Kanada sind 106.258 Einheiten Teil dieser Maßnahme, wie eine Sprecherin von Stellantis Canada mitteilte. Bereits am Dienstag wurde die entsprechende Meldung bei der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA eingereicht.

Die technische Ursache liegt in einem fehlerhaften elektrischen Anschluss im Kabelbaum der Servopumpe, der zu einer Überhitzung und im Extremfall zu einem Fahrzeugbrand führen kann. Besonders brisant: Das Feuer kann selbst dann ausbrechen, wenn der Wagen ausgeschaltet und ohne Zündung abgestellt ist. Aus Washington verlautete, die NHTSA habe die Fahrzeughalter dringend aufgefordert, ihre Jeeps bis zur Reparatur im Freien und fern von Gebäuden sowie anderen Fahrzeugen abzustellen. Stellantis erklärte auf Nachfrage, man handle „aus übergroßer Vorsicht“.

Die Rückrufaktion unterstreicht, wie zentral das Management solcher Sicherheitskampagnen für die großen Automobilhersteller geworden ist. Aus italienischer Perspektive wird der Fall als Paradebeispiel für die industriellen Risiken betrachtet, die mit komplexen Zulieferketten einhergehen. In Nordamerika, dem Kernmarkt für die ikonischen Geländewagen, dominiert dagegen die Sorge um die Reputation der Marke. Die kanadischen Behörden schließen sich der US-amerikanischen Empfehlung an, betroffene Fahrzeuge nicht in Innenräumen oder in der Nähe von baulichen Anlagen zu parken.

Die Händler werden die Verkabelung prüfen und erforderlichenfalls instand setzen oder austauschen – für die Kunden kostenfrei. Für Stellantis birgt der Vorgang dennoch erhebliches finanzielles und imageseitiges Risiko. Die Kosten für eine Rückrufaktion dieser Größenordnung können sich schnell auf dreistellige Millionenbeträge summieren. Branchenbeobachter sehen darin einen weiteren Beleg für die wachsende technologische Komplexität moderner Fahrzeuge, die selbst bei als robust geltenden Modellen wie dem Wrangler zu unerwarteten Ausfällen führt. Der Konzern muss nun beweisen, dass er die Situation rasch und transparent bewältigen kann, um das Vertrauen der Kundschaft in den nordamerikanischen Märkten zu bewahren.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Über eine Million Jeep Wrangler und Gladiator werden wegen eines Defekts in der Servolenkungsverkabelung dringend zurückgerufen, der selbst bei ausgeschaltetem Motor Brandgefahr birgt. Die Bundesbehörde für Verkehrssicherheit und der Hersteller weisen die Besitzer an, im Freien und fern von Gebäuden zu parken, was die Ernsthaftigkeit der Gefahr unterstreicht.

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Der Rückruf von über einer Million Jeep Wrangler und Gladiator ist eine schwerwiegende Nachricht für die Marke, da er zwei symbolträchtige Modelle betrifft und die industrielle Zuverlässigkeit infrage stellt. Über die unmittelbare technische Behebung hinaus bestätigt der Vorfall, dass das Rückrufmanagement zu einem zentralen strategischen Thema für große Automobilkonzerne geworden ist, mit Auswirkungen auf Image und Bilanzen.

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Chrysler, Teil des europäischen Stellantis-Konzerns, ruft in den USA über eine Million Jeep-Fahrzeuge wegen Brandgefahr durch die Servolenkungsverkabelung zurück. Nach Angaben der NHTSA kann der Defekt auch bei geparktem Fahrzeug mit ausgeschalteter Zündung einen Brand verursachen. Der Rückruf betrifft die Modelljahre 2021-2025 bei Wrangler und Gladiator und wird als ein weiterer Qualitätsärger westlicher Autobauer dargestellt.

Diese Geschichte erschien in

7 Quellen · 6 Sprachen · 24h-Fenster

Interfax9. Juni, 14:31
Affari Italiani9. Juni, 16:06
Valor Econômico9. Juni, 14:32
El Financiero10. Juni, 00:30
Le Devoir10. Juni, 00:30
CBS News9. Juni, 14:31
Global News9. Juni, 17:20