Spaniens Jungstars Yamal und Williams fit für WM-Auftakt
Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente gibt Entwarnung: Die Offensivkräfte Lamine Yamal und Nico Williams sind rechtzeitig zum ersten Gruppenspiel gegen Kap Verde einsatzbereit. Der amtierende Europameister zählt zu den Favoriten des Turniers.

Vier Tage vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 kann Spanien auf seine verletzten Flügelstürmer bauen. Nationaltrainer Luis de la Fuente bestätigte am Sonntag, dass Lamine Yamal (18) und Nico Williams (23) ebenso wie Víctor Muñoz ihre muskulären Probleme überwunden haben und im Auftaktspiel gegen den WM-Debütanten Kap Verde zur Verfügung stehen werden. Aus spanischer Sicht ist dies die erhoffte Nachricht, nachdem insbesondere der Ausfall des erst 18-jährigen Yamal, der seit Ende April an einer Oberschenkelverletzung laborierte und zuletzt auch über Beschwerden in der Leiste klagte, große Sorgen ausgelöst hatte.
Die drei Offensivspieler hatten die abschließende Saisonphase in ihren Klubs verpasst und waren für die letzten Testspiele nicht in den Kader zurückgekehrt. Ohne Yamal kam Spanien gegen den Irak nicht über ein 1:1 hinaus. Zur Rehabilitation blieb das Trio im Trainingslager in Chattanooga (Tennessee), während die Mannschaft zu einem abschließenden Test gegen Peru nach Mexiko reiste. In arabischen Medien wie Sky News Arabia und Al Ittihad wurde Yamal schon in den Tagen der Ungewissheit als möglicher „Schlüssel zum spanischen WM-Traum“ gehandelt, eine Einschätzung, die angesichts seiner rasanten Entwicklung beim FC Barcelona und seiner Rolle beim EM-Titel 2024 breit geteilt wird.
Internationale Prognosen, über die etwa das indonesische Blatt Jawa Pos berichtet, sehen Spanien gemeinsam mit Frankreich als einen der beiden Topfavoriten. Aus lateinamerikanischer Perspektive, so vermerkte die brasilianische Nachrichtenagentur Agência Brasil, führt der Europameister die schwierige Gruppe H an, in der auch Uruguay, Saudi-Arabien und der Außenseiter Kap Verde aufeinandertreffen. Dass die Iberer nach drei enttäuschenden WM-Teilnahmen nun wieder zu den allerersten Anwärtern zählen, liegt nicht zuletzt an einer Generation um Yamal, Williams und Rodri, der das Potenzial zugetraut wird, den zweiten Weltmeisterstern nach 2010 zu holen.
Für das deutschsprachige Publikum rücken auch andere WM-Größen in den Blick. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung notierte in ihrem Liveblog, dass der deutsche Gruppengegner Ecuador bei seiner Generalprobe überzeugte und Bondscoach Dick Advocaat die DFB-Elf als Turnierfavoriten sieht. Unterdessen beginnt für Lionel Messi im Alter von 38 Jahren die rekordgleiche sechste WM-Teilnahme mit dem Versuch, den Titel mit Argentinien zu verteidigen. Sollte Yamal seine Fitness halten, könnte Spaniens Weg weit führen – vielleicht bis zu einem Duell mit Frankreich oder Argentinien, in dem sich zeigen würde, ob die junge Generation die in sie gesetzten Erwartungen bereits jetzt zu erfüllen vermag.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die Rückkehr von Lionel Messi zu seiner rekordverdächtigen sechsten Weltmeisterschaft im Alter von 38 Jahren wird als der Kindheitstraum gefeiert, der das Herz der argentinischen Titelverteidigung schlagen lässt. Gleichzeitig wird der junge spanische Star Lamine Yamal als fit für das Eröffnungsspiel gemeldet, was die Erzählung von Legende und aufstrebenden Talenten verbindet.
Spanien kommt mit einem Star-Ensemble als Favorit der Gruppe H zur WM, und die jungen Talente Yamal und Williams erholen sich rechtzeitig für das Eröffnungsspiel. Die mexikanischen Fans werden jedoch enttäuscht, da keiner von beiden im Freundschaftsspiel gegen Peru in Puebla auflaufen wird – eine verpasste Gelegenheit für das heimische Publikum.
Lamine Yamal, kaum achtzehn, wird als der Talismann dargestellt, der Spanien zurück zum WM-Ruhm führen könnte. Die Presse vom Arabischen Golf betont seinen kometenhaften Aufstieg, individuelle Auszeichnungen und die Hoffnung, dass seine Brillanz der Schlüssel zum spanischen Traum sei.
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