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Serena Williams gibt mit 44 ihr Comeback im Profitennis

Fast vier Jahre nach ihrem letzten Auftritt kehrt die 23-fache Grand-Slam-Siegerin zurück und spielt im Doppel beim Rasenturnier im Londoner Queen’s Club.

Sport45 Quellen3 Sprachen3 Min. LesezeitAkt. 03:07

Es ist eine Nachricht, die die Tenniswelt elektrisiert: Serena Williams, 44 Jahre alt und seit fast vier Jahren nicht mehr auf der Tour aktiv, kehrt auf die große Bühne zurück. Die Amerikanerin hat eine Wildcard für das Damendoppel beim WTA-500-Turnier im Queen’s Club in London akzeptiert, das am 8. Juni beginnt. Mit einem Video in den sozialen Netzwerken, in dem sie ihr klingelndes Telefon zeigt und mit „Good news travels fast“ kommentiert, bestätigte sie am Montag, was seit Monaten spekuliert worden war. Williams’ letzter Auftritt datiert vom US Open 2022, als sie in der dritten Runde gegen Ajla Tomljanovic verlor und damals erklärte, sie wolle sich „vom Tennis wegentwickeln“ – ein Rücktritt ohne das Wort Rücktritt.

Die Rückkehr der 23-fachen Grand-Slam-Gewinnerin wird von einer bemerkenswerten Medienresonanz begleitet, die den globalen Status der Sportikone unterstreicht. Amerikanische Sender wie NBC und NPR betonen ihren Einfluss weit über den Sport hinaus – Williams ist längst Unternehmerin, Philanthropin und Mutter von zwei Töchtern. Europäische Blätter, von der Neuen Zürcher Zeitung bis zur italienischen Il Post, heben die symbolische Kraft des Comebacks hervor: „Die Königin kehrt zurück“, titeln die Organisatoren des Turniers, und Williams selbst spricht von einem „nächsten Kapitel“. Russische Medien wie Kommersant und Forbes Russia verweisen auf die nüchternen Voraussetzungen: Erst die Wiederaufnahme ins Doping-Testprogramm im Dezember machte die Rückkehr möglich – ein Schritt, den Williams zunächst noch dementierte, bevor nun die Bestätigung folgte.

In London wird Williams an der Seite der 19-jährigen Kanadierin Victoria Mboko aufschlagen, der aktuellen Nummer neun der WTA-Einzelrangliste, wie unter anderem NBC News und die BBC berichten. Der Queen’s Club auf Rasen gilt als perfekter Ort für den Neuanfang: „Gras hat mir einige der bedeutendsten Momente meiner Karriere beschert“, wird Williams von Haaretz und anderen zitiert. Das Turnier in London dient traditionell als Vorbereitung auf Wimbledon, und mehrere Quellen spekulieren bereits über einen zusätzlichen Auftritt in Berlin sowie über eine mögliche Einzel-Teilnahme beim wichtigsten Grand-Slam-Turnier der Welt. Die Organisatoren in London halten sich mit Bestätigungen indes noch zurück und betonen, die Partnerin werde „zu gegebener Zeit bekannt gegeben“ – ein Hinweis auf die Dynamik hinter den Kulissen.

Die globale Presselandschaft illustriert, wie unterschiedlich die Rückkehr kontextualisiert wird. Während angelsächsische Medien die sportliche Romantik und den kommerziellen Aspekt – Nike lancierte zeitgleich eine Werbekampagne mit Williams – in den Vordergrund rücken, betonen lateinamerikanische Zeitungen wie Argentiniens Clarín und Mexikos Excelsior die Überraschung und die emotionale Bedeutung für die Fans. In Israel greift Haaretz den hebräischen Wortlaut ihrer Erklärung auf, und die BBC Russian Service sowie das arabische An-Nahar dokumentieren die weltweite Spannung. Diese facettenreiche Berichterstattung spiegelt die einzigartige Stellung einer Athletin wider, die auch mit 44 noch Schlagzeilen schreibt wie zu ihren besten Zeiten.

Was bedeutet diese Rückkehr für den Tennissport? Williams tritt nicht als Favoritin an, aber ihre Präsenz verleiht dem Frauentennis eine unvergleichliche Aura. Die Entscheidung, im Doppel zu starten, zeugt von Realismus und dem Wunsch, ohne übergroßen Einzeldruck zurückzukehren. Ob sie tatsächlich in Wimbledon antritt oder das Comeback eine einmalige Sache bleibt, ist offen. Fest steht: Serena Williams hat noch einmal bewiesen, dass sie die Regie über ihre Karriere nicht aus der Hand gibt – und das Publikum ihr dabei gebannt zuschauen wird.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Stampa atlantica / anglosfera · progressistaStampa russa e CSI · businessStampa latinoamericana · mercatoStampa europea continentale · dach_plus
Stampa atlantica / anglosfera/ progressistatrionfopragmatismo

Die Erzählung rahmt ihre Rückkehr als triumphales neues Kapitel, feiert Serena Williams als Ikone, die die Grenzen für Frauen und Mütter im Sport neu definiert, und betont die emotionale Wirkung ihres Comebacks mit 44 sowie dessen geschickte mediale Inszenierung.

Stampa russa e CSI/ businessscetticismoschadenfreude

Der Bericht konzentriert sich auf die Kontroversen und die Theatralik von Serena Williams' Karriere, stellt die sportlichen Triumphe den Skandalen abseits des Platzes gegenüber und inszeniert das Comeback als weitere sensationelle Episode, nicht als rein sportliches Ereignis.

Stampa latinoamericana/ mercatotrionfopragmatismo

Die Darstellung behandelt die Rückkehr als freudige Überraschung, die die Tenniswelt erschüttert, hebt das Gefühl hervor, die legendäre Championesse nach Jahren wieder auf dem Platz zu sehen, und wirft einen pragmatischen Blick auf die Wildcard und die Doppelpartnerin.

Stampa europea continentale/ dach_plusironiadistacco

Die Berichterstattung bedient sich einer leicht ironischen königlichen Metapher („die Königin kehrt zurück“), verbindet Sachinformationen zu Wildcard und Partnerin mit einer distanzierten, fast amüsierten Anerkennung der anhaltenden Strahlkraft des Stars und erwähnt ihre früheren Dementis.

Diese Geschichte erschien in

45 Quellen · 3 Sprachen · 24h-Fenster

Excelsior1. Juni, 17:49
Helsingborgs Dagblad1. Juni, 17:50
TN (Todo Noticias)1. Juni, 17:50
Sydsvenskan1. Juni, 17:50
MSNBC1. Juni, 19:07
La Gaceta1. Juni, 22:10
The Sydney Morning Herald1. Juni, 23:10
Australian Broadcasting Corporation (ABC)1. Juni, 23:10