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Rupiah fällt auf historisches Tief – Nahost-Krise und Ölpreisschock belasten Asiens Währungen

Die Eskalation zwischen Iran und Israel treibt die Ölpreise und setzt Währungen von Schwellenländern unter Druck. Indonesiens Rupiah erreicht Rekordtiefs, während auch Rupie und Schekel nachgeben.

Wirtschaft8 Quellen2 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 09:28

Die indonesische Rupiah ist am Montag auf ein neues Rekordtief gegenüber dem US-Dollar gestürzt. Am frühen Vormittag notierte die Währung bei 18.167 Rupiah pro Dollar, nachdem sie bereits bei 18.107 in den Handel gestartet war und zeitweise mehr als ein Prozent nachgab. Auslöser ist eine drastische Zuspitzung der geopolitischen Lage im Nahen Osten: Am Sonntagabend feuerte der Iran nach eigenen Angaben Raketen auf Nordisrael ab, woraufhin die israelische Armee Ziele im Iran angriff. Die Furcht vor einem größeren militärischen Konflikt trieb die Rohölpreise um rund drei Prozent nach oben; ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete 96 Dollar.

Die Schockwellen erfassten weitere Währungen der Schwellen- und Frontstaaten. Die indische Rupie eröffnete mit 95,35 zum Dollar 17 Paise schwächer und näherte sich wieder der Marke von 96, die sie in der Vorwoche bereits überschritten hatte. Noch drastischer fiel die Reaktion des israelischen Schekels aus, der auf 2,97 pro Dollar abrutschte, während der Euro auf 3,45 Schekel stieg. Händler sprachen von einer Flucht in als sicher geltende Anlagen. Die steigenden Ölpreise verschärfen die Belastung für rohölimportierende Volkswirtschaften wie Indonesien und Indien, da sie die Handelsbilanzen belasten und Inflationsrisiken schüren.

In Jakarta verschärfte sich der Abwertungsdruck zusätzlich durch massive Kapitalabflüsse. Der Aktienindex IHSG brach um fast vier Prozent ein, nachdem ausländische Investoren in den Vortagen umfangreich Anteile abgestoßen hatten. Im Zuge der T+2-Abwicklung wurden die Erlöse in Dollar konvertiert und repatriiert, was die Rupiah zusätzlich untergrub. Ökonomen warnten, dass die Währung bei anhaltender Krise bis Ende Juni auf 19.000 Rupiah pro Dollar fallen könnte. Die Bank Indonesia und das Finanzministerium versprachen eine engere Koordination, um die Wechselkursstabilität zu sichern.

Für den DACH-Raum und die Eurozone bleibt die Lage nicht folgenlos. Die anhaltend hohen Energiekosten gefährden die Konjunkturerholung und könnten den Inflationsdruck wieder anfachen, was die Europäische Zentralbank in ein Dilemma bringen würde. Zwar profitiert der Euro von Umschichtungen aus Krisenwährungen, doch die allgemeine geopolitische Unsicherheit hält die internationalen Finanzmärkte in Atem.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Die indonesische Rupiah stürzt auf Rekordtiefs und durchbricht die Marke von 18.100 pro Dollar, angetrieben von der Eskalation zwischen Iran und Israel, die die Ölpreise in die Höhe treibt und Kapitalabflüsse aus Schwellenländern auslöst. Analysten warnen vor einem weiteren Rückgang auf 19.000 bis Monatsende, während die Notenbank wachsam bleibt. Die Risikoscheu belastet alle asiatischen Währungen.

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Der Schekel stürzt auf 2,97 je Dollar ab und Öl springt um 3%, nachdem der Iran Raketen auf Israel abgefeuert hat und die IDF mit Gegenangriffen reagierte, wodurch die Sicherheitslage eskaliert. Der scharfe Wertverlust droht die Inflation anzuheizen und könnte die Zentralbank zu Zinserhöhungen zwingen. Die Märkte rechnen mit weiterer Volatilität, während die militärische Konfrontation zunimmt.

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Viva.co.id8. Juni, 05:31
Jawa Pos8. Juni, 05:31
The Times of India8. Juni, 07:56
Kikar HaShabbat8. Juni, 07:57
Media Indonesia8. Juni, 05:34
Okezone8. Juni, 06:47
Republika8. Juni, 06:47
Antara News8. Juni, 05:34