Florentino Pérez als Präsident von Real Madrid wiedergewählt – Mourinho-Rückkehr und Neuzugänge bestätigt
Bei der ersten umkämpften Wahl seit zwei Jahrzehnten setzte sich der 79-Jährige mit rund 65 Prozent der Stimmen gegen Enrique Riquelme durch und kündigte unmittelbar die Rückkehr von José Mourinho sowie zwei prominente Verpflichtungen an.

Wenige Stunden nach Schließung der Wahlurnen verkündete Florentino Pérez am späten Sonntagabend seine Wiederwahl zum Präsidenten von Real Madrid – und machte unverzüglich ernst mit den zentralen Versprechen seiner Kampagne. Wie der Klub in einer offiziellen Mitteilung bestätigte, sicherte sich Pérez 21.741 Stimmen und damit 65 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen, während sein Herausforderer, der 37-jährige Energieunternehmer Enrique Riquelme, 11.814 Mitglieder (35 Prozent) überzeugte [A2][A10]. Noch in seiner Siegesrede im Valdebebas-Trainingszentrum kündigte Pérez an: „Wir werden weiter daran arbeiten, Titel zu gewinnen, und wir werden stolz darauf sein, dass einer der besten Trainer der Welt, ein Madridista wie José Mourinho, zurückkehrt“ [A3][A17]. Der 63-jährige Portugiese, zuletzt bei Benfica Lissabon unter Vertrag und für eine kolportierte Ablösesumme von 15 Millionen Euro freigegeben, soll bereits am Montag offiziell vorgestellt werden [A3][A18].
Die Wahl war in mehrfacher Hinsicht historisch. Erstmals seit 2006 – je nach Zählweise seit 2009 – stellten sich zwei Kandidaten dem Votum der rund 100.000 stimmberechtigten „Socios“ [A6][A13]. Pérez selbst hatte die vorgezogene Wahl ausgerufen, nachdem die Mannschaft zwei Saisons ohne einen bedeutenden Titel geblieben war und die Debatte um eine Öffnung des Klubs für externe Investoren die traditionelle Mitgliederstruktur infrage stellte [A4][A12]. Russische wie iberoamerikanische Medien vermerkten das Ende der alternativlosen Wahlen, die Pérez 2009, 2013, 2017, 2021 und 2025 ohne Gegenkandidaten absolviert hatte [A2][A7]. Nun sprach er von einem „glücklichen Tag für den Madridismo“ und unterstrich, dass er in allen Altersgruppen und an sämtlichen Wahltischen gesiegt habe – das zweitbeste Ergebnis seiner Amtszeiten nach 2004 [A1][A7].
Mit dem klaren Mandat räumte Pérez zugleich Spekulationen um einen Verkauf von Anteilen aus. Bereits im Wahlkampf hatte Riquelme genau diesen Punkt als Gefahr für die Identität des Klubs thematisiert. In seiner Rede stellte Pérez klar: „Mit mir bleibt Real Madrid zu 100 Prozent im Besitz seiner Mitglieder“ [A8][A13]. Beobachter in Lateinamerika, wo Real Madrid auf eine riesige Anhängerschaft baut, werteten dieses Bekenntnis als zentrales Signal der Stabilität [A17][A22].
Über die Trainerfrage hinaus verknüpfte der alte und neue Präsident seine fünfte Amtszeit in Folge mit konkreten Personalien. Laut Berichten aus Spanien und Argentinien bestätigte Pérez im Gespräch mit dem Fernsehsender El Chiringuito die Verpflichtung des französischen Innenverteidigers Ibrahima Konaté und des niederländischen Rechtsverteidigers Denzel Dumfries [A22][A9]. Beide gelten als Sofortverstärkungen für die von Mourinho erwartete Neuausrichtung nach zwei titellosen Jahren. Mit der bis 2030 reichenden Amtszeit wird Pérez, der den Klub seit 2000 mit einer kurzen Unterbrechung führt, die Gesamtzeit seiner Präsidentschaft auf drei Jahrzehnte ausdehnen. Während in Afrika und Asien die Rückkehr Mourinhos als Signal einer offensiven Rückkehr in die europäische Spitze gesehen wird, diskutieren spanische Kommentatoren bereits die Folgen für den Kaderumbau [A3][A15]. Der Ausgang der historischen Wahl festigt nicht nur die Macht des Baulöwen, sondern setzt den Rahmen für eine ambitionierte, aber auch risikoreiche neue Ära an der Concha Espina.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die Wiederwahl von Florentino Pérez zum Präsidenten von Real Madrid bis 2030 wird nicht bloß als Machtfestigung gesehen, sondern als ein Ereignis, das interne Spannungen überdeckt. Zwar gewann er mit 65 Prozent gegen Enrique Riquelme, doch das Drittel der Mitglieder, das gegen ihn stimmte, signalisiert Unzufriedenheit mit der Vereinsführung und dem Plan, einen Anteil am Klub zu verkaufen. Der Weg für Mourinhos Rückkehr und Neuzugänge ist frei, doch die Volksabstimmung über den Verkauf von fünf Prozent trübt die Stimmung.
Florentino Pérez wurde für eine Amtszeit bis 2030 als Präsident von Real Madrid wiedergewählt. Die Zahlen zeigen 21.741 Stimmen für ihn (65 Prozent) gegenüber 11.814 für Riquelme (35 Prozent) bei der ersten Mehrkandidatenwahl seit fast zwanzig Jahren. Die Berichterstattung beschränkt sich auf die Kernfakten, einschließlich des Hinweises auf einen gewonnenen Rechtsstreit gegen ein Online-Medium.
Pérez' triumphale Wiederwahl macht den Weg frei für die umgehende Bekanntgabe von José Mourinhos Rückkehr als Trainer. Die Abstimmung wird als Mandat für den Neustart des Klubs nach zwei titellosen Spielzeiten gesehen, und die Vorfreude richtet sich auf den neuen technischen Zyklus. Der 65-Prozent-Sieg erscheint als überwältigend, und die Rückkehr des Special One steht im Mittelpunkt der Erzählung.
Die Wiederwahl von Pérez, der den ersten echten Wahlkampf seit zwanzig Jahren überstand, wird mit gemischten Signalen aufgenommen: Einerseits ist die Kontrolle des Magnaten gefestigt und die Pläne mit Mourinho und Olise kommen voran, andererseits ist der Unmut unter den Mitgliedern spürbar. Mehr als ein Drittel der Wähler unterstützte einen Kandidaten, der die Eigentumspläne kritisierte – ein Zeichen für einen Riss in der Führungsfrage. Das Ergebnis sorgt für Stabilität, doch die Kontroverse um den Anteilsverkauf dauert an.
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