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Marc Márquez feiert mit 100. Grand-Prix-Sieg ein triumphales Comeback

Der Ducati-Pilot gewinnt in Ungarn sowohl Sprint als auch Hauptrennen, während ein Massensturz in der ersten Kurve die WM-Spitze kräftig durcheinanderrüttelt.

Sport14 Quellen1 Sprachen3 Min. LesezeitAkt. 22:19

Marc Márquez hat am Sonntag beim Großen Preis von Ungarn in Balaton Park seinen ersten Saisonsieg und zugleich den hundertsten Grand-Prix-Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der spanische Ducati-Werksfahrer, der nach einer Doppeloperation an der rechten Schulter erst spät in die Saison gestartet war, unterstrich mit einem perfekten Wochenende seine Rückkehr zur alten Stärke. Bereits am Samstag hatte er den Sprint für sich entschieden, im Hauptrennen setzte er sich nach einem packenden Duell mit seinem Landsmann Pedro Acosta (KTM) durch und überquerte die Ziellinie mit 1,3 Sekunden Vorsprung. Dritter wurde der Italiener Francesco Bagnaia (Ducati).

Der Rennverlauf wurde von einem schweren Unfall bereits in der ersten Kurve geprägt. Ausgerechnet der WM-Zweite Jorge Martin (Aprilia) verlor beim Anbremsen die Kontrolle über sein Motorrad und riss dabei den bis dahin führenden Marco Bezzecchi (ebenfalls Aprilia) sowie Fermín Aldeguer, Raúl Fernández und Fabio Di Giannantonio mit ins Aus. Während Di Giannantonio als einziger das Rennen wieder aufnehmen und auf Rang zwölf beenden konnte, mussten die übrigen Piloten aufgeben – ein herber Rückschlag insbesondere für die Aprilia-Werksmannschaft. Márquez, der von der Pole-Position gestartet war, büßte in der ersten Rennhälfte zunächst die Führung an Acosta ein, konterte jedoch in der fünfzehnten Runde mit einem entschlossenen Überholmanöver und gab die Spitze nicht mehr ab.

Für Márquez, der vor dem Rennen noch über mangelnde Erwartungen gesprochen hatte, markiert dieser Sieg einen emotionalen Wendepunkt. „Ich bin sehr glücklich. Nach dem vergangenen Jahr hat sich alles verändert, aber so ist der Sport. Wir haben es geschafft, nach den anfänglichen Schwierigkeiten zurückzukommen“, sagte er im Ziel. Mit diesem Triumph schließt der Katalane zu den Legenden Giacomo Agostini (122 Siege) und Valentino Rossi (115) auf und wird zum dritten Piloten der Geschichte, der die Marke von 100 Grand-Prix-Erfolgen erreicht. Gleichzeitig ist es der hundertste Sieg für Ducati in der Königsklasse, was die Feierlichkeiten im Lenovo-Team doppelt bedeutsam machte.

Der Massensturz hat die WM-Tabelle kräftig durcheinandergewirbelt. Bezzecchi bleibt mit 137 Punkten zwar an der Spitze, doch Márquez verkürzte seinen Rückstand von 102 auf nunmehr 72 Zähler und rückte mit 108 Punkten auf den fünften Gesamtrang vor. Martin (126 Punkte) und Di Giannantonio (122) gingen leer aus beziehungsweise sammelten kaum Punkte. Aus europäischer Perspektive stellt sich die Frage, ob Márquez in der verbleibenden Saison noch in den Titelkampf eingreifen kann. Der nächste Lauf in Tschechien dürfte weiteren Aufschluss geben. Für die deutschsprachigen Motorsportfans bleibt der Kampf zwischen den spanischen und italienischen Spitzenpiloten fesselnd – zumal mit Acosta ein junger Herausforderer auf KTM zunehmend Druck ausübt.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Marc Marquez dominierte das Wochenende in Ungarn mit seinem 100. Karrieresieg und dem ersten Saisonerfolg. Nach Pole und Sprint-Sieg bezwang er Pedro Acosta in einem packenden Duell und setzte ein starkes Zeichen im Titelkampf, während Bezzecchi und Martin ausfielen. Ducati feierte zugleich den 100. Sieg.

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Marc Marquez schrieb Geschichte mit seinem 100. Grand-Prix-Sieg und wurde erst der dritte Fahrer, der diese Marke erreichte. Das indonesische Publikum verfolgte das Rennen live, während Marquez auf Platz fünf vorrückte und den Titelkampf neu entfachte. Das Ausscheiden der Meisterschaftsführenden ordnete das Feld neu.

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Marc Márquez kehrte nach langer Durststrecke in Ungarn auf die Siegerstraße zurück, überwand eine doppelte Operation mit einem epischen Duell gegen Pedro Acosta. Der Triumph war sein 100. Karrieresieg und sein erster Sonntagssieg der Saison, was seine Comeback-Geschichte neu belebte. Die Berichterstattung aus Buenos Aires hob seine Widerstandskraft und den intensiven Kampf um die Führung hervor.

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Affari Italiani7. Juni, 19:02
La Stampa7. Juni, 18:02
Blick7. Juni, 18:02
ANSA7. Juni, 18:02
Noticias Argentinas (NA)7. Juni, 18:04
La Repubblica7. Juni, 18:02
CNN Indonesia7. Juni, 18:05
AGI7. Juni, 18:05