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Mutmaßlicher Hamas-Terrorist auf Kreta festgenommen – Anschlag auf Kreuzfahrtschiff vereitelt?

Ein Palästinenser in Griechenland soll im Auftrag der Hamas Anschläge geplant haben. Ermittler fanden Chemikalien, Verbindungen nach Zypern und Malaysia – ein israelisches Schiff galt als mögliches Ziel.

Geopolitik10 Quellen2 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 22:10

Am vergangenen Wochenende nahm die griechische Polizei auf der Insel Kreta einen 37-jährigen Palästinenser fest. Ihm wird vorgeworfen, Mitglied der islamistischen Hamas zu sein und konkrete Anschläge vorbereitet zu haben. Griechische Medien spekulierten, dass das Ziel ein israelisches Kreuzfahrtschiff – die MS Crown Iris – gewesen sein könnte, die am Dienstag in Kreta einlaufen sollte. Die Behörden selbst bestätigten zunächst kein spezifisches Ziel, betonten jedoch die Ernsthaftigkeit der Bedrohung.

Der aus dem Gazastreifen stammende Mann war vor etwa einem Jahr nach Griechenland gekommen und arbeitete seither mit gültiger Aufenthaltserlaubnis als Elektriker in einem Hotel auf Kreta. Ermittlungen zufolge unterhielt er Verbindungen zu mindestens zwei Palästinensern, die vor wenigen Tagen in Zypern unter dem Verdacht festgenommen wurden, eine Terrorzelle zu betreiben. Gemeinsam sollen sie in Malaysia eine paramilitärische Ausbildung absolviert haben, die den Umgang mit kommerziell erhältlichen Chemikalien zur Herstellung von Sprengsätzen umfasste.

Bei zeitgleichen Durchsuchungen von Unterkünften auf Kreta und in Athen stellte die Polizei eine Vielzahl elektronischer Geräte sicher – darunter Mobiltelefone, Laptops und externe Festplatten – sowie Bankkarten. In einer angemieteten Wohnung im Zentrum Athens fanden die Beamten Laborausrüstung und chemische Substanzen, die sich für den Bau von Bomben eignen. Der Beschuldigte hatte zudem online „chemische Wirkstoffe“ bestellt, die laut Polizei bei der Herstellung von Explosivstoffen verwendet werden können. Die Ermittler werteten die Funde als Teil einer geplanten schweren Störung der öffentlichen Sicherheit.

Der Fall lenkt den Blick auf die anhaltende Gefahr internationaler terroristischer Netzwerke in Europa. Sowohl die Europäische Union als auch Deutschland, Österreich und die Schweiz stufen die Hamas als Terrororganisation ein. Sicherheitskreise in Berlin und Wien bewerten die Entwicklung mit Sorge und sehen einen Beleg für die Notwendigkeit intensivierter grenzüberschreitender Polizei- und Geheimdienstarbeit. Gerade Urlaubsziele im Mittelmeerraum, die auch von zahlreichen deutschsprachigen Reisenden besucht werden, rücken erneut in den Fokus der Bedrohungsanalyse.

Der Festgenommene wurde noch am Wochenende einem Haftrichter vorgeführt. Ihm droht ein Verfahren wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung von Anschlägen. Die griechischen Behörden setzen ihre Ermittlungen in enger Abstimmung mit zyprischen und israelischen Sicherheitsdiensten fort. Offen blieb zunächst, ob über die bekannte Zelle hinaus weitere Unterstützer in Griechenland aktiv sind.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Ein mutmaßliches Hamas-Mitglied, dem nach dem Gaza-Krieg Asyl gewährt worden war, wurde auf Kreta festgenommen. Er soll einen Anschlag auf ein israelisches Kreuzfahrtschiff geplant und sich zusammen mit weiteren Verdächtigen in Malaysia in der Herstellung von Sprengstoff haben schulen lassen. Der Fall wirft Fragen zur Sicherheit der Asylverfahren und zur grenzüberschreitenden Bedrohung auf.

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Griechische Sicherheitsbehörden haben auf Kreta einen Palästinenser festgenommen, der verdächtigt wird, für die Hamas Anschläge auf israelische Einrichtungen geplant zu haben. Der Hotelangestellte soll im Internet Sprengstoffmaterial bestellt und möglicherweise ein Kreuzfahrtschiff ins Visier genommen haben. Der Vorfall versetzt die Mittelmeerregion in erhöhte Alarmbereitschaft.

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Die griechische Polizei hat einen palästinensischen Elektriker, der in einem Hotel auf Kreta arbeitete, unter dem Vorwurf von Hamas-Verbindungen und Anschlagsplänen festgenommen. Die lokale Berichterstattung betont, dass er ein gewöhnlicher Arbeiter gewesen sei, und stellt die Plausibilität der Vorwürfe in Frage. Der Fall wird mit spürbarer Skepsis behandelt.

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Griechische Sicherheitskräfte deckten eine Hamas-Zelle auf, die es auf israelische Urlauber auf Kreta abgesehen haben soll. Die Festnahme eines palästinensischen Hamas-Mitglieds wird in Israel begrüßt, obwohl offizielle Stellen einräumen, dass keine direkten Beweise gegen das Kreuzfahrtschiff vorliegen. Der Vorfall unterstreicht die aus israelischer Sicht allgegenwärtige terroristische Bedrohung für die eigenen Bürger.

Diese Geschichte erschien in

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Bild7. Juni, 14:39
An-Nahar7. Juni, 18:04
Iran International7. Juni, 13:32
Haaretz7. Juni, 12:23
Kikar HaShabbat7. Juni, 12:23
Haaretz English7. Juni, 18:05
Fox News7. Juni, 19:03
Tribunnews7. Juni, 19:05