Morgennebel und Kälteeinbruch: Wechselhaftes Wetter in Lateinamerika
In Buenos Aires klart der Himmel nach dichten Nebelfeldern auf, doch das Wochenende bringt Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Weitere Regionen melden Regen, Sturm und Hagel.

Der Freitag, 12. Juni, präsentiert sich in weiten Teilen Lateinamerikas als ein Tag des meteorologischen Übergangs. In der argentinischen Metropole Buenos Aires und ihrem Umland behinderten am Morgen dichte Nebelbänke die Sicht und den Verkehr auf den Zufahrtsstraßen. Der nationale Wetterdienst SMN hatte vorab gewarnt, doch mit steigenden Temperaturen – bis zu 18 Grad Celsius am Nachmittag – lösten sich die Schwaden auf und machten einem teils bewölkten Himmel Platz. Die Luftfeuchtigkeit blieb hoch, aber erste Winde aus südwestlicher Richtung kündigten eine Wetterberuhigung an.
Im Süden der Provinz Buenos Aires, etwa in Bahía Blanca, trieb dagegen ein beständiger Nordwind die Temperaturen zunächst auf angenehme Werte, bevor am Abend eine Kaltfront einen abrupten Wechsel bringen sollte. An der Atlantikküste in Mar del Plata sorgten starke Böen aus Nord für unruhige Bedingungen, und die zunehmende Bewölkung signalisierte das Herannahen eines markanten Tiefs. Ganz anders zeigte sich das Bild im brasilianischen Bundesstaat Paraná: Nach ergiebigen Regenfällen am Morgen, die in Ivaiporã bis zu 13 Millimeter Niederschlag brachten, hellte der Himmel am Nachmittag auf und die Luft kühlte merklich ab.
In Mexiko-Stadt hingegen bereiteten sich die Behörden auf intensive Nachmittagsgewitter vor. Die Prognose der Schutzbehörde SGIRPC sah zwischen 14 und 19 Uhr örtlich starke Regenfälle, begleitet von Hagel und Windböen bis zu 50 Kilometern pro Stunde, vor allem im Norden und Westen der Hauptstadt. Die Temperaturen sollten dabei 25 Grad erreichen, ein für die Jahreszeit typischer Wert.
Für die kommenden Tage zeichnet sich in Argentinien ein deutlicher Kälteeinbruch ab. Der Zustrom polarer Luftmassen lässt die Tiefstwerte in Buenos Aires bis zum Sonntag auf 3 Grad fallen, bei maximal 10 Grad und ohne weitere Niederschläge. Es ist der bislang kühlste Morgen der Saison, der vielfach als Vorbote des südamerikanischen Winters interpretiert wird. Auch in Brasilien bleiben die Nächte frisch, während Mexiko-Stadt vor einer Fortsetzung der instabilen Lage steht. Reisende in diese Regionen sollten sich auf wechselhafte Bedingungen einstellen.
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