Massiver russischer Luftangriff tötet über 20 Zivilisten – Kiew befürchtet weitere Attacken
In einem der schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn setzte Moskau über 600 Drohnen und 70 Raketen ein. Die Ukraine warnt vor neuen Schlägen und fordert dringend mehr Luftabwehr.

Bei einem großangelegten Luftangriff in der Nacht zum Dienstag hat Russland die Ukraine mit Hunderten Drohnen und Dutzenden Raketen überzogen und dabei mindestens 22 Zivilisten getötet sowie mehr als 100 weitere verletzt. Besonders schwer getroffen wurden die Hauptstadt Kiew und die Industriestadt Dnipro, wo Wohngebäude und medizinische Einrichtungen unter Beschuss gerieten. Nach Angaben ukrainischer Behörden feuerte Moskau 656 Drohnen und 73 Raketen ab, darunter ballistische und Hyperschallwaffen des Typs Zirkon, die nur schwer abzufangen sind. Es handelte sich um einen der massivsten russischen Luftschläge der vergangenen Monate, der die Verwundbarkeit der ukrainischen Zivilbevölkerung erneut drastisch vor Augen führte.
Russland begründete den Angriff als Vergeltung für einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in der von Moskau besetzten Region Luhansk, den Kiew indes dementiert. Westliche Militärexperten werten den Beschuss ziviler Infrastruktur jedoch als Teil einer Einschüchterungsstrategie, die den Druck auf die ukrainische Führung erhöhen soll. Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte eindringlich vor einem weiteren Großangriff bereits in der folgenden Nacht und berief sich dabei auf Geheimdienstinformationen. Gleichzeitig räumte er ein, dass die ukrainische Luftabwehr angesichts der schieren Menge an Geschossen und moderner Raketentechnologie an ihre Grenzen stoße.
Aus Sicht der westlichen Hauptstädte unterstreicht die Attacke die Dringlichkeit, Kiew mit modernen Flugabwehrsystemen zu unterstützen. In Berlin und Washington wird der Ruf nach der Lieferung weiterer Patriot-Systeme lauter, während Moskau unterstreicht, seine Offensive ungeachtet der internationalen Kritik fortzusetzen. Gleichzeitig wächst in vielen Ländern des Globalen Südens die Besorgnis über die ungebremste Eskalation, die neben humanitärem Leid auch globale Wirtschaftsrisiken birgt. Iranische Medien etwa berichteten neutral über die Opferzahlen, ohne die politischen Hintergründe zu werten, was die unterschiedlichen Narrative in der Weltöffentlichkeit widerspiegelt.
Die stockenden, von den USA vermittelten Waffenstillstandsgespräche scheinen vorerst gescheitert, und Moskau setzt weiter auf die Zermürbungstaktik massiver Luftschläge. Für Deutschland und seine europäischen Partner stellt sich damit erneut die Frage, wie sie der Ukraine wirksam beistehen können, ohne eine noch gefährlichere Konfrontation mit Russland zu riskieren. Der jüngste Angriff macht jedenfalls deutlich, dass die Zivilbevölkerung weiterhin das Hauptziel der russischen Kriegsführung ist – und dass die nächste Feuerwalze nur eine Frage der Zeit sein dürfte.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Russland hat einen seiner schwersten Luftangriffe auf die Ukraine geflogen, bei dem mindestens 22 Zivilisten getötet und über hundert verletzt wurden, gezielt gegen Wohngebiete gerichtet. Der als systematischer Terror bezeichnete Angriff erfolgte nach Vergeltungsdrohungen, während Kiew Provokationen bestreitet. Die Ukraine benötigt dringend mehr Flugabwehrsysteme von den westlichen Partnern.
Westliche Medien übersehen entscheidende Details: Präsident Selenskyj räumte ein, dass die ukrainische Luftabwehr die meisten russischen Raketen nicht abfangen kann, was Moskaus Überlegenheit bestätigt. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Ziele seien militärisch-industrielle Anlagen gewesen, nicht zivile, und der Angriff sei eine Reaktion auf einen früheren Angriff auf ein Wohnheim in Luhansk.
Die massive russische Angriffswelle mit Hunderten Drohnen und Hyperschallraketen wirft ernste Fragen zur Wirksamkeit der ukrainischen Luftabwehr auf. Während Kiew zahlreiche Abschüsse meldet, verweisen Experten auf die Schwierigkeit, ballistische Raketen zu stoppen, was eine Erosion des Schutzes nahelegt. Die Eskalation folgt einem Muster gegenseitiger Vergeltung, wobei Moskau angibt, militärische Ziele zu treffen.
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