Marokkos Prinzessin Lalla Meryem vertritt König bei Trauerfeier für Bernadette Chirac in Paris
In der Basilika Sainte-Clotilde nahm Prinzessin Lalla Meryem als Repräsentantin des marokkanischen Königs Abschied von der früheren Première Dame. Auch Brigitte Macron und Ex-Präsidenten erwiesen die letzte Ehre.

Die Trauerfeier für Bernadette Chirac, die Witwe des früheren französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac, geriet am Freitag in Paris zu einer stillen Demonstration der engen Bande zwischen Frankreich und Marokko. Prinzessin Lalla Meryem vertrat König Mohammed VI. in der Basilika Sainte-Clotilde und wurde von Claude Chirac, der Tochter der Verstorbenen, persönlich empfangen, bevor sie neben Brigitte Macron und weiteren hochrangigen Gästen Platz nahm. Der marokkanische Monarch hatte zuvor ein Kondolenzschreiben an Claude Chirac gerichtet, in dem er seine tiefe Betroffenheit über den Verlust ausdrückte.
Die Zeremonie, die in einer Atmosphäre der Andacht und tiefen Bewegung stattfand, vereinte Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. Neben der aktuellen Première Dame und den früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy und François Hollande war auch die marokkanische Botschafterin in Paris, Samira Sitail, anwesend. Die französische Regierung wurde durch Verteidigungsministerin Catherine Vautrin vertreten. Die Wahl der Basilika war symbolträchtig: In der nahegelegenen Kapelle hatten Bernadette und Jacques Chirac einst geheiratet, und hier war auch die Trauerfeier für ihre älteste Tochter abgehalten worden.
Bernadette Chirac, die am 5. Juni im Alter von 93 Jahren starb, war mehr als nur die Frau an der Seite eines Präsidenten. Als erste Première Dame Frankreichs übte sie selbst ein politisches Mandat aus – von 1979 bis 2015 ununterbrochen als Generalrätin des Départements Corrèze. Diese eigenständige Rolle verlieh ihr eine diskrete, aber beharrliche politische Stimme, die weit über das protokollarische Dasein hinausreichte. Nach der Trauerfeier wurde sie im Familiengrab auf dem Cimetière du Montparnasse beigesetzt.
Aus marokkanischer Sicht unterstrich die Entsendung der Prinzessin die historische Verbundenheit beider Länder. Jacques Chirac galt als enger Freund des Königreichs, und die Geste Mohammeds VI. knüpfte nahtlos an diese Tradition an. In seinem Beileidsschreiben sprach der König von der „tiefen Betroffenheit“, mit der er die Nachricht aufgenommen habe, und richtete sein Mitgefühl an die gesamte Familie. Diese persönliche Note hob die Trauerfeier auf eine Ebene, die über das rein Diplomatische hinauswies.
Für Beobachter in Berlin, Wien und Bern bleibt die stabile Achse Paris–Rabat ein wichtiger Faktor im westlichen Mittelmeerraum. Die Präsenz der marokkanischen Prinzessin an der Seite der französischen Staatsspitze erinnerte daran, dass persönliche Beziehungen zwischen Herrscherhäusern und republikanischen Eliten auch in einer globalisierten Welt Bestand haben. Mit dem Tod Bernadette Chiracs endet eine Ära, doch die von ihr und ihrem Mann gepflegten Netzwerke wirken fort – nicht zuletzt in der stillen Diplomatie, die an diesem Freitag in der Basilika Sainte-Clotilde sichtbar wurde.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die marokkanische Prinzessin vertrat den König bei der Beerdigung und unterstrich die engen Beziehungen zwischen Marokko und Frankreich. Die Berichterstattung konzentriert sich auf das königliche Protokoll und die Anwesenheit hochrangiger französischer Beamter und stellt das Ereignis als diplomatische Ehre dar.
Die Beerdigung von Bernadette Chirac, ehemalige First Lady und eigenständige Politikerin, fand in Paris statt, mit Persönlichkeiten wie Brigitte Macron und ehemaligen Präsidenten. Die Berichterstattung ist sachlich und berichtet über ihre politische Karriere und die Zeremoniedetails.
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