Kim Kardashians erster Formel-1-Auftritt an Hamiltons Seite
Beim Großen Preis von Monaco zeigt sich die Unternehmerin erstmals öffentlich mit dem Ferrari-Piloten – ein Coup für die zunehmende Verschmelzung von Motorsport und Entertainment.

Kim Kardashian hat am Samstag erstmals als Lebensgefährtin des Formel-1-Weltmeisters Lewis Hamilton den Fahrerlagerbesuch eines Grand Prix absolviert. Im Hafen von Monte Carlo betrat die 45-jährige Reality-TV-Ikone gemeinsam mit ihrer Schwester Khloé eine Yacht, ehe sie das Qualifying aus der Ferrari-Box verfolgte. Ihr Auftritt, wenige Tage nachdem sie die Beziehung mit einem Video von einer gemeinsamen Fahrradtour in New York offiziell gemacht hatte, unterstreicht die neue öffentliche Dimension dieser Prominentenverbindung.
Die internationale Presse verfolgte das Debüt mit großer Aufmerksamkeit. Während britische Medien wie The Independent bereits im Februar von einem ersten Treffen in einem Hotel in den Cotswolds berichteten, datieren brasilianische Beobachter die Annäherung auf ein romantisches Rendezvous in Paris. Einig sind sich die Quellen darin, dass Kardashian am 1. Juni den Schritt an die Öffentlichkeit wagte und seither ihre Rolle als neue WAG – die Ehefrauen und Freundinnen von Sportlern – selbstbewusst zelebriert. Ihr modischer Auftritt in Monaco, ein transparentes schwarzes Body mit Schlagjeans und Stilettos, knüpfte laut portugiesischen Medien gezielt an die Ästhetik der frühen Fußballer-Frauen an und sorgte für erhebliches Aufsehen im Fahrerlager.
Aus europäischer Perspektive bedeutet das Ereignis mehr als nur eine Promi-Romanze. Spanische Kommentatoren heben hervor, dass Kardashians Präsenz die Kommerzialisierung und globale Reichweite der Formel 1 beschleunigt, die seit der Netflix-Serie „Drive to Survive“ ohnehin neue Publikumsschichten erschließt. Die Verbindung zwischen einem britischen Superstar und einem amerikanischen Medienphänomen spiegelt den transatlantischen Brückenschlag wider, der insbesondere für das in Deutschland und der Schweiz traditionell stark verwurzelte Motorsportmilieu neue Vermarktungspotenziale birgt. Ferrari als Kultmarke profitiert doppelt von dieser Bühne.
Für Hamilton, der an diesem Wochenende auf seine erste Pole-Position für die Scuderia hoffte, könnte die öffentliche Unterstützung ein zusätzlicher Motivationsschub sein. Doch über den sportlichen Ausgang hinaus verdeutlicht die Episode, wie sehr sich das Fahrerlager zum Schauplatz einer globalisierten Entertainment-Kultur entwickelt hat. Der anhaltende Medienhype um Kardashians Monaco-Visite wird den Druck auf Veranstalter und Teams erhöhen, prominente Begleitung als festen Bestandteil des Rennwochenendes zu inszenieren – ein Trend, der auch in Abu Dhabi oder Miami längst Einzug gehalten hat.
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