Israels verdeckte Operationen in Aserbaidschan: Die Schattenfront gegen Iran
Während des jüngsten Krieges stationierte Israel Spezialkräfte und Mossad-Agenten in Aserbaidschan – nur 60 Kilometer von der iranischen Grenze entfernt. Die Enthüllung zeigt die strategische Tiefe der Allianz zwischen Jerusalem und Baku.

Israel hat während des Krieges gegen Iran Eliteeinheiten und Geheimdienstler im Nachbarland Aserbaidschan stationiert, um Operationen zu erleichtern. Dies berichtete CNN unter Berufung auf vier informierte Quellen und wurde von Medien aus mehreren Weltregionen aufgegriffen. Demnach operierten israelische Kräfte von Stellungen im Süden Aserbaidschans aus, nahe der nordwestlichen iranischen Grenze. Die nächstgelegene Position lag nur 60 Kilometer von der Stadt Täbris entfernt, die von der israelischen Luftwaffe angegriffen wurde. Die Kontingente umfassten mehrere Dutzend Soldaten, darunter Angehörige der Spezialkräfte und der luftbeweglichen Rettungseinheit 669 sowie Mossad-Agenten. Sie führten Aufklärungsmissionen, Drohneneinsätze und logistische Unterstützung durch.
Die Berichterstattung aus Südostasien, Südasien und Israel unterstreicht die globale Tragweite dieser verdeckten Aktion. Aus iranischer Perspektive bedeutet sie eine gefährliche Einkreisung, die Israels Operationsradius um eine nördliche Achse erweitert. Für Baku ist die Partnerschaft mit dem wichtigen Waffenlieferanten Israel ein heikler Balanceakt, angesichts der großen aserbaidschanischen Minderheit im Iran und der eigenen komplizierten Beziehungen zu Teheran. Die Enthüllung wirft ein Schlaglicht auf die oft unterschätzte strategische Bedeutung des Südkaukasus in den Machtkämpfen des Nahen Ostens.
Die israelische Präsenz in Aserbaidschan ist nicht völlig neu; beide Länder haben ihre militärische und energiewirtschaftliche Kooperation in den letzten Jahren ausgebaut. Die ausdrückliche Nutzung aserbaidschanischen Territoriums für aktive Kriegsoperationen gegen Iran stellt jedoch eine qualitative Eskalation dar. Dies kompliziert das regionale Gleichgewicht und könnte andere Akteure wie Russland, das Sicherheitsinteressen im Kaukasus verfolgt, und die Türkei als engen Verbündeten Bakus auf den Plan rufen. Für die Europäische Union, die aserbaidschanisches Gas zur Verringerung der Abhängigkeit von Russland bezieht, birgt jede Destabilisierung der Region unmittelbare Risiken für die Energiesicherheit.
Die Enthüllung könnte Iran zu einer entschlosseneren Antwort provozieren, etwa durch Cyberangriffe oder Stellvertreteraktionen gegen israelische oder aserbaidschanische Interessen. Sie stellt zudem das stillschweigende Einvernehmen zwischen Israel und einigen Golfstaaten auf die Probe, die Iran als gemeinsamen Gegner sehen, aber vor allzu offenen Provokationen zurückschrecken könnten. Für Berlin und andere westliche Hauptstädte unterstreicht die Episode die Vernetzung von Konfliktherden und die Notwendigkeit einer umfassenden Strategie, die den Südkaukasus in die Nahostdiplomatie einbezieht. Der Schattenkrieg zwischen Israel und Iran wird zunehmend auf verdeckten, oft schwer fassbaren Bühnen ausgetragen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Im Rahmen der Operation Roaring Lion wurden israelische Kommando- und Geheimdiensteinheiten in Südasbaidschan stationiert, um Angriffe auf den Iran zu erleichtern. Von Stellungen rund 60 km von Täbris entfernt unterstützten sie Luftschläge auf diese Stadt.
Israel hat von heimlichen Stützpunkten in Aserbaidschan aus Angriffe auf den Iran gestartet – weniger als hundert Kilometer von der persischen Stadt Täbris entfernt. Israelische Soldaten wurden grenznah stationiert und nutzten aserbaidschanisches Territorium als offensive Plattform.
Israel hat heimlich Militär- und Geheimdienstpersonal in mehrere Anrainerstaaten des Iran entsandt und ein Netz geheimer Stellungen für Überwachung, Drohneneinsätze, Logistik und mögliche Rettungsmissionen aufgebaut. Die stärkste Präsenz soll sich in Aserbaidschan nahe der nordiranischen Grenze befunden haben.
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