Thailands Prinzessin Bajrakitiyabha nach fast vier Jahren im Koma gestorben
Die älteste Tochter von König Maha Vajiralongkorn erlag am 11. Juni 2026 im Bangkoker Chulalongkorn-Krankenhaus den Folgen einer Herz- und Infektionserkrankung. Sie galt als mögliche Thronfolgerin und engagierte sich für Gefangenenrechte.

Die thailändische Prinzessin Bajrakitiyabha Narendiradebyavati, im Volk liebevoll „Prinzessin Bha“ oder „Prinzessin Pa“ genannt, ist am späten Abend des 11. Juni 2026 im King-Chulalongkorn-Memorial-Hospital in Bangkok friedlich verstorben. Das gab das Büro des königlichen Haushalts am Folgetag bekannt. Die 47-Jährige, älteste Tochter von König Maha Vajiralongkorn (Rama X.) aus dessen erster Ehe mit Prinzessin Soamsawali, war seit Dezember 2022 nicht mehr aus dem Koma erwacht. Eine Mykoplasmen-Infektion hatte damals zu schweren Herzrhythmusstörungen geführt, woraufhin sie während einer Hunde-Trainingseinheit in der Provinz Nakhon Ratchasima zusammenbrach [A2][A40].
In den folgenden Jahren verschlechterte sich ihr Zustand trotz intensivster medizinischer Betreuung schrittweise. Bereits im Mai 2026 hatte der Palast mitgeteilt, dass eine intraabdominelle Infektion mit Kolitis, Blutdruckabfall, Arrhythmien und Gerinnungsstörungen aufgetreten sei und die Nieren- sowie Lungenfunktion nur noch apparativ aufrechterhalten werden könne [A3][A17]. Die Prinzessin, die über ein juristisches Doktorat der Cornell University verfügte und von 2012 bis 2014 als Botschafterin in Österreich, Slowenien und der Slowakei diente, hatte sich weit über diplomatische Kreise hinaus einen Namen gemacht – insbesondere durch ihr Projekt „Kamlangjai“ (Inspiration) zur Resozialisierung inhaftierter Frauen und ihren Beitrag zu den sogenannten Bangkok Rules der Vereinten Nationen für die Behandlung weiblicher Gefangener [A10][A23][A41].
Ministerpräsident Anutin Charnvirakul würdigte die Verstorbene in einer Fernsehansprache als „Stolz Thailands“ und betonte, ihr Einsatz für eine Gesellschaft der Güte, Gerechtigkeit und Gleichheit bleibe ein moralisches Vermächtnis für die Nation [A1][A35]. Der Palast ordnete Trauerfeierlichkeiten mit den höchsten königlichen Ehren an; die Regierung wird voraussichtlich eine nationale Trauerperiode ausrufen [A3][A20]. Internationale Beobachter heben hervor, dass mit Bajrakitiyabha nicht nur eine der populärsten und modernsten Figuren des Hauses Chakri stirbt, sondern auch eine mögliche Thronerbin. Das thailändische Thronfolgegesetz von 1924 hätte ihr als ältestem Kind mit formellem Titel den Weg zur ersten Monarchin des Landes ebnen können [A12][A24].
Der König hat bislang keinen Nachfolger bestimmt. Asiatische Kommentatoren verweisen darauf, dass die Prinzessin auch als Verwalterin des auf umgerechnet rund 767 Billionen Rupiah geschätzten königlichen Vermögens galt [A36]. Mit ihrem Tod wird die ohnehin diskret behandelte Nachfolgefrage noch drängender. Westliche Diplomaten erinnern an ihre Wiener Jahre, in denen sie als ebenso professionelle wie zugängliche Vertreterin Bangkoks auftrat. Für Thailand beginnt nun eine Phase der Trauer, die zugleich den Blick auf die ungeklärte dynastische Zukunft des Königreichs lenkt.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Der Tod von Prinzessin Bajrakitiyabha, die lange als potenzielle Thronfolgerin Thailands galt, hat die leisen Spekulationen über die königliche Nachfolge neu entfacht. Nach Jahren im Koma nach einem plötzlichen Zusammenbruch wurde ihr Ableben mit Palastformalitäten bekannt gegeben, doch die ungelöste Frage, wer König Vajiralongkorn nachfolgen könnte, rückt nun stärker in den Fokus. Beobachter merken an, dass die Zukunft der Monarchie ungewiss bleibt und das Fehlen der Prinzessin eine Schlüsselfigur aus der Thronfolge entfernt.
Thailand trauert um Prinzessin Bajrakitiyabha, die älteste Tochter des Königs, die nach Jahren im Koma verstarb. Der Premierminister würdigte ihr lebenslanges Engagement für Recht, Diplomatie und soziale Anliegen, während der Palast ein königliches Begräbnis mit höchsten Ehren anordnete. Als starke Erbin des königlichen Vermögens bekannt, markiert ihr Tod einen Moment tiefer nationaler Trauer und zeremonieller Ehrfurcht.
Die älteste Tochter des thailändischen Königs, Prinzessin Bajrakitiyabha, ist im Alter von 47 Jahren gestorben, nachdem sie seit Dezember 2022 im Koma lag. Sie verlor das Bewusstsein beim Gassigehen mit ihren Hunden aufgrund eines Herzleidens und wurde künstlich am Leben erhalten. Der Königspalast gab ihren friedlichen Tod bekannt, und der Premierminister nannte sie einen Stolz der Nation.
Thailand und seine Menschen trauern um den Verlust von Prinzessin Bajrakitiyabha, liebevoll Prinzessin Bha genannt, ein beliebtes und einflussreiches Mitglied der königlichen Familie. Als Juristin und ehemalige Botschafterin widmete sie ihr Leben der Gefängnisreform und den Frauenrechten und hinterlässt ein bleibendes Vermächtnis. Nach fast vier Jahren im Koma hat ihr Tod eine Welle öffentlicher Trauer und ein Staatsbegräbnis mit höchsten königlichen Ehren ausgelöst.
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