Faustschlag gegen Chile: Portugals Rafael Leao droht WM-Sperre
Nach einer Tätlichkeit im Testspiel vor der WM 2026 bangt der Stürmer um seinen Einsatz. Während in Südostasien lokale Verbindungen die Spannung erhöhen, wächst in Portugal die Sorge um den Teamgeist.

Beim Testspiel zwischen Portugal und Chile am 7. Juni 2026 in Lissabon eskalierte kurz vor der Halbzeit eine Rudelbildung, in deren Verlauf Rafael Leao seinen Gegenspieler Iván Roman mit einem Faustschlag ins Gesicht traf und die Rote Karte sah. Die Szenen werfen einen Schatten auf die portugiesische WM-Vorbereitung, denn der 25-jährige Angreifer muss nun mit einer Sperre für das Turnier rechnen.
Nach einem Zweikampf zwischen Chiles Felipe Faundez und João Cancelo an der Seitenlinie gerieten die Spieler aneinander. Leao eilte seinem Teamkollegen zur Hilfe, verlor jedoch die Fassung und schlug Roman nieder. Die Bilder gingen um die Welt und sorgen besonders in der Schweizer und italienischen Presse für kritische Analysen – steht Leao doch seit Monaten in der Kritik. Nach einer enttäuschenden Saison bei der AC Mailand, geprägt von Verletzungen und Pfiffen der eigenen Fans, hatte er gehofft, in der Nationalmannschaft zur Ruhe zu kommen.
Die FIFA-Disziplinarkommission prüft den Fall; eine nachträgliche Sperre droht. Portugals erstes WM-Spiel am 17. Juni gegen die Demokratische Republik Kongo könnte ohne den dynamischen Flügelspieler stattfinden. In Indonesien verfolgt man die Nachricht mit besonderer Aufmerksamkeit: Der Bupati von Klaten, Hamenang Wajar Ismoyo, erklärte Portugal gar zum Titelfavoriten, und die Verkaufszahlen von Trikots – auch jene des in die Jahre gekommenen Cristiano Ronaldo – zeigen die ungebrochene Popularität der Seleção in Südostasien.
Der Vorfall fällt in eine Zeit, in der in Portugal selbst eine Grundsatzdebatte geführt wird: Ist das Team ohne den 41-jährigen Rekordnationalspieler Ronaldo besser? In Testspielen ohne den Kapitän wirkte das Spiel zuletzt dynamischer und kollektiver. Der drohende Ausfall eines weiteren Offensivstars verschärft die ohnehin angespannte Personallage und könnte Trainer Roberto Martínez zwingen, das System noch grundlegender zu überdenken.
Unabhängig vom Ausgang der Disziplinaruntersuchung wird der Eklat das portugiesische Lager beschäftigen. Leao, der für seine Unberechenbarkeit bekannt ist, riskiert, eine ohnehin verkorkste Saison mit einem sportlichen Drama zu krönen. Das globale Interesse, von Klaten bis Mailand, belegt: Die Fußballwelt blickt gespannt auf die Entscheidung der FIFA und darauf, wie Portugal diese Belastungsprobe meistert.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Vor der WM 2026 flammt die Debatte wieder auf, ob Portugal ohne Cristiano Ronaldo besser spielt, gestützt auf überzeugende Auftritte in seiner Abwesenheit. Gleichzeitig droht Rafael Leão das Turnier zu verpassen, nachdem er in einem Testspiel gegen Chile wegen einer Ohrfeige Rot sah, was die Verunsicherung der Mannschaft vergrößert.
Der Portugiese Rafael Leão droht bei der WM zu fehlen, nachdem er im Testspiel gegen Chile wegen einer Schlägerei vom Platz gestellt wurde. Normalerweise führt ein Platzverweis im Testspiel nur zu einer Sperre für weitere Testspiele, doch die FIFA kann die Sanktion bei gewalttätigem Verhalten auf Pflichtspiele ausweiten.
Rafael Leão rastete im Testspiel gegen Chile völlig aus, schlug einem Gegner mit der Faust ins Gesicht und sah die Rote Karte, was ihn nun die WM-Teilnahme kosten könnte. Ohnehin wegen einer enttäuschenden Saison bei Milan in der Kritik, droht dem portugiesischen Star das Turnier durch diese Dummheit vorzeitig zu enden.
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