Christian Eriksen: Erneuter Zusammenbruch auf dem Spielfeld erschüttert Fußballwelt
Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand bei der EM 2021 bricht Christian Eriksen erneut zusammen. Der Däne ist ansprechbar, das Spiel gegen die Ukraine abgebrochen.

Am Sonntagabend während eines Freundschaftsspiels in Odense ereignete sich ein beängstigendes Déjà-vu: Der dänische Mittelfeldspieler Christian Eriksen griff sich in der 65. Minute plötzlich an die Brust und brach auf dem Rasen zusammen (A6). Nur fünf Jahre nach seinem Herzstillstand bei der Europameisterschaft 2021, der weltweit Entsetzen auslöste, wiederholte sich das Drama. Eriksen, der seitdem einen implantierbaren Kardioverter-Defibrillator (ICD) trägt und zuletzt für den VfL Wolfsburg spielte (A1), verlor kurzzeitig das Bewusstsein, erlangte es jedoch rasch wieder und konnte das Feld selbstständig verlassen (A5). Das Spiel wurde beim Stand von 2:1 für Dänemark abgebrochen (A19).
Die Parallelen zum 12. Juni 2021 sind unverkennbar: Damals war Eriksen im EM-Auftaktspiel gegen Finnland kollabiert, sein Herz hatte aufgehört zu schlagen, und nur schnelle Wiederbelebungsmaßnahmen retteten ihm das Leben (A56). Nach einer fast einjährigen Pause kehrte er mit einem Defibrillator im Brustkorb in den Profifußball zurück – ein medizinisches Wunder, das ihm sogar die Teilnahme an der WM 2022 ermöglichte. Seither stand der 34-Jährige exemplarisch für den Triumph über körperliche Grenzen, doch die neuerliche Ohnmacht wirft Fragen auf.
Der dänische Teamarzt Morten Boesen gab umgehend Entwarnung: „Christian geht es gut, er ist selbst vom Platz gegangen. Soweit ich es beurteilen kann, hat der Herzschrittmacher funktioniert, wie er soll“ (A5). Eriksen war kurz bewusstlos, kam aber sehr schnell wieder zu sich und wurde ins Universitätskrankenhaus Odense gebracht, begleitet von seiner Ehefrau Sabrina (A56). Der dänische Fußballverband meldete, der Spieler sei „bei Bewusstsein und den Umständen entsprechend wohlauf“ (A26). Sein Verein, der VfL Wolfsburg, veröffentlichte auf X ein knappes „Wir denken an dich, Christian“ (A10) – ein Signal der Anteilnahme, das die Sorgen der Fußballwelt widerspiegelt.
Internationale Medien reagierten bestürzt. Während italienische Zeitungen an die dramatischen Szenen von 2021 erinnerten (A56), betonten englischsprachige Quellen die vorbildliche Reaktion des medizinischen Personals (A5, A26). In Deutschland, wo Eriksen bei Wolfsburg unter Vertrag steht, dominierte die Frage nach den langfristigen Perspektiven des Ausnahmekönners (A10). Aus skandinavischer Sicht ist der Vorfall ein neuerlicher Schock für eine Nation, die noch immer das kollektive Trauma von 2021 verarbeitet (A56).
Der weitere Verlauf ist ungewiss. Eriksen unterzieht sich weiteren Untersuchungen, um die Ursache des Kollapses zu klären (A5). Für die anstehende Weltmeisterschaft 2026, für die sich Dänemark nicht qualifiziert hat, bleibt seine Teilnahme ohnehin irrelevant, doch für den Spieler selbst stellt sich die Frage nach dem Ende einer außergewöhnlichen Karriere. Mediziner werden die Daten des Defibrillators analysieren (A5). Wie 2021 hält die Fußballwelt den Atem an – diesmal in der Hoffnung, dass der kapitale Vorfall ohne bleibende Folgen bleibt.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die lateinamerikanische Presse beschreibt Eriksens Zusammenbruch als neuen Schock, der den Albtraum von 2021 wieder aufleben lässt. Die Berichte betonen die Angst auf dem Platz und die Stille im Publikum, versichern aber, dass der Spieler bei Bewusstsein ist und weiteren Untersuchungen unterzogen wird; die Stimmung bleibt in höchster Alarmbereitschaft.
Die englischsprachigen afrikanischen Medien berichten nüchtern über den Vorfall und zitieren den dänischen Verband, wonach Eriksen bei Bewusstsein und wohlauf ist. Der Fokus liegt auf dem lebensrettenden Gerät und darauf, dass er selbstständig davonging, wodurch Sensationslust vermieden wird.
Die europäische Presse, insbesondere die italienische, deutet den Vorfall als schicksalhaft: 'das Herz schon wieder' und 'das Schicksal klopft zweimal an'. Medizinische Fakten werden mit Betrachtungen zur Verletzlichkeit des Spielers verwoben und der dramatischen Vergangenheit sowie den Fragen vor der kommenden WM gegenübergestellt.
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