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Samstag, 6. Juni 2026 · Ausgabe von 20:00 CET

Deutschland besiegt USA im letzten Probelauf vor der WM 2026 mit 2:1

Kai Havertz und Leroy Sané sichern der Mannschaft von Julian Nagelsmann den neunten Sieg in Folge, während die USA als Co-Gastgeber vor dem Turnierstart verunsichert wirken.

Sport12 Quellen4 Sprachen3 Min. LesezeitAkt. 05:58

Im Soldier Field von Chicago endete der letzte Test vor dem Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft 2026 für Deutschland mit einem 2:1-Erfolg gegen die Vereinigten Staaten. Kai Havertz köpfte die DFB-Elf bereits in der zweiten Minute nach einem Freistoß von Joshua Kimmich in Führung [A1][A2]. Die Amerikaner, unterstützt von 63.636 Zuschauern, schlugen durch einen fulminanten Linksschuss von Antonee Robinson aus knapp 20 Metern in der 37. Minute zurück, doch Leroy Sané stellte nach Vorarbeit von Havertz in der zweiten Halbzeit den Endstand her [A2][A10]. Es war der neunte Pflichtspiel- und Testspielsieg in Serie für die Mannschaft von Julian Nagelsmann, die gleichwohl nicht restlos überzeugte.

Aus deutscher Perspektive offenbarte der letzte Stimmungstest vor dem WM-Start einige Baustellen. Nagelsmann musste kurzfristig auf das verletzte Talent Lennart Karl verzichten [A7][A9]. Zwar zeigte sich Havertz in blendender Verfassung und knüpfte an seinen Champions-League-Finaltreffer an, doch die defensive Anfälligkeit bei Standards sowie die über weite Strecken mäßige Kontrolle im Mittelfeld lassen Zweifel aufkommen, ob dieser Auftritt für stärkere Gegner als den ersten Gruppengegner Curaçao reichen würde [A9]. Immerhin steht mit Deniz Undav ein Ersatz bereit, der im vorherigen Test gegen Finnland überzeugte [A9].

Washingtoner Beobachter bewerten die Partie als ernüchternde Generalprobe für den Co-Gastgeber. Die US-Auswahl von Mauricio Pochettino, die in Gruppe D auf Paraguay, die Türkei und Australien trifft [A1], fand nach frühem Rückstand ins Spiel und drängte nach dem Seitenwechsel auf den Ausgleich. Doch trotz gefälliger Kombinationen mangelte es an der nötigen Präzision im Abschluss; Joe Scully und andere vergaben aussichtsreiche Chancen [A10]. Zudem rächte sich die nachlässige Organisation bei Standardsituationen, die bereits nach zwei Minuten zum Gegentreffer führte – ein Warnsignal für den Turnierauftakt am 12. Juni [A3].

Lateinamerikanische und asiatische Medien registrieren vor allem die Intensität des Duells und den Druck, der auf dem US-Team lastet. Brasilianische Blätter wie die CNN Brasil verweisen auf die anspruchsvolle Gruppe D der Nordamerikaner [A1], während die indonesische Antara Havertz als überragenden Akteur würdigt [A4]. In den Schlussminuten sorgte eine Rudelbildung für hitzige Szenen, ein Ausdruck der hohen Einsätze beider Mannschaften kurz vor dem Turnier [A11]. Dass beide Trainer bis nach der Stunde keine Wechsel vornahmen, unterstrich den wettkampfnahen Charakter der Begegnung [A11].

Mit dem Auftaktsieg im Rücken richtet sich der Blick nun auf die Gruppenspiele. Deutschland startet am 14. Juni in Gruppe E gegen Außenseiter Curaçao und wird danach auf Ecuador und die Elfenbeinküste treffen [A7]. Die Generalprobe hat gezeigt, dass das Potenzial für einen tiefen Turnierlauf vorhanden ist, aber noch an der Konstanz und Defensivorganisation gearbeitet werden muss. Für die USA wird es darauf ankommen, in den ersten Partien die erwartete Heimstärke abzurufen, um nicht früh unter Druck zu geraten. Die Weltmeisterschaft wirft ihre Schatten voraus.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Stampa latinoamericana/ mercatodistaccoironia

Deutschland schlägt die USA im letzten Test vor der WM mit 2:1, doch im Mittelpunkt steht die Show: ein Blitztor, eine Rangelei und ein Traumtor der Amerikaner. Die Berichterstattung bleibt ausgewogen, fast amüsiert, ohne Partei zu ergreifen.

Stampa atlantica / anglosferascetticismopragmatismo

Die 2:1-Niederlage gegen Deutschland liefert Erkenntnisse für das US-Team: frühe Abwehrfehler und einige Lichtblicke. Die Analyse ist pragmatisch und konzentriert sich darauf, was vor dem WM-Start funktioniert und was nicht.

Stampa europea continentale/ dach_plustrionfopragmatismo

Ein mühevoller 2:1-Sieg gegen die USA, der für das Auftaktspiel gegen Curaçao reichen mag, gegen stärkere Gegner aber kaum. Die deutsche Presse erlebt den Test als 'unseren' letzten, mit einer Mischung aus Zufriedenheit und Pragmatismus.

Diese Geschichte erschien in

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Excelsior6. Juni, 22:49
Bild6. Juni, 22:49
Jovem Pan6. Juni, 22:51
La Razón7. Juni, 02:41
Clarín7. Juni, 00:04
Band6. Juni, 22:52
Metrópoles7. Juni, 00:04
Newsweek7. Juni, 00:02