David Hockney, der Maler des Lichts und der Pools, ist tot
Der britische Künstler starb mit 88 Jahren in London. Seine farbgewaltigen Werke, von kalifornischen Swimmingpools bis zu iPad-Landschaften, machten ihn zur prägendsten Figur der Pop-Art und zu einem der teuersten Maler der Gegenwart.

Am 11. Juni 2026 verstarb David Hockney friedlich in seinem Londoner Zuhause, einen Monat vor seinem 89. Geburtstag. Die Nachricht, von seiner langjährigen Pressesprecherin Erica Bolton verbreitet, löste weltweit eine Welle der Trauer aus – von Los Angeles bis Teheran, von Paris bis Sydney. Hockney galt als einer der einflussreichsten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts, ein Mann, der die britische Identität in der Kunst neu definierte und dessen Schaffen sich über sieben Jahrzehnte erstreckte, ohne je an Neugier oder Produktivität einzubüßen. [A7][A14][A46]
Geboren 1937 im industriellen Bradford, fand Hockney seine frühe Prägung im Kino: Die scharfen Schatten in den Filmen von Laurel und Hardy weckten in ihm die Sehnsucht nach ewigem Sonnenlicht. [A34] 1964 zog er nach Los Angeles, wo er die chlorblauen Pools und die gleißende Helligkeit zu seinem Markenzeichen machte. Werke wie „A Bigger Splash“ (1967) oder das Doppelporträt „Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)“ (1972) wurden zu Ikonen der Pop-Art und spiegeln eine Ästhetik wider, die Hedonismus und Verlust zugleich einfängt. [A8][A29] Das letztgenannte Gemälde, das Hockneys ehemaligen Geliebten Peter Schlesinger zeigt, erzielte 2018 bei Christie’s einen Rekordpreis von 90,3 Millionen Dollar – damals der höchste je für einen lebenden Künstler gezahlte Auktionsbetrag. [A1][A6][A20]
Doch Hockney war weit mehr als der „Maler der Pools“. Seine Rastlosigkeit trieb ihn durch sämtliche Medien: von der Lithographie über Fotocollagen bis zu digitalen Zeichnungen auf dem iPad, die er noch mit über 70 Jahren schuf. [A11][A42] In der Normandie, wohin er 2019 gezogen war, entstand ein ganzes Jahr in iPad-Bildern, inspiriert vom Teppich von Bayeux. [A51][A52] Die Fondation Louis Vuitton in Paris widmete ihm 2025 eine monumentale Schau mit über einer Million Besuchern – ein letzter Triumph, den Hockney selbst kuratierte. [A4][A23] „Ich werde nie aufhören zu malen“, hatte er noch mit 87 Jahren erklärt, geplagt von einer Brustinfektion, aber ungebrochen im Willen. [A21]
Die internationale Resonanz auf seinen Tod zeigt, wie tief Hockney in verschiedenen Kulturkreisen verankert war. Die britische Künstlerin Tracey Emin würdigte ihn als „großartigen Künstler und wunderbaren Menschen, der mit der Kraft der Kunst den Blick auf die britische Identität veränderte“. [A5] Der Historiker Simon Schama betonte, Hockneys Popularität und Beständigkeit seien „kein Rätsel“: Seine Werke würden bewundert, weil sie das Leben lieben. [A26][A39] In Deutschland, wo die FAZ ihn als „britischen Nationalschatz“ bezeichnete, und in der Schweiz, wo der Tages-Anzeiger seine „grundlegende Lebensfreude“ hervorhob, war die Anteilnahme ebenso groß wie in Russland, wo Meduza an die Rekordauktion erinnerte, oder in Argentinien, wo La Nación seinen Wechsel vom Pinsel zum Pixel würdigte. [A38][A28][A22][A9]
Hockneys Vermächtnis liegt nicht allein in den schillernden Oberflächen seiner Bilder, sondern in der unablässigen Erneuerung des Sehens. „Um wirklich zu sehen, muss man intensiv schauen. Nur wenige machen sich diese Mühe“, sagte er einmal. [A52] Dieses Ethos trieb ihn von den grünen Hügeln Yorkshires über die kalifornischen Vorstadtidyllen bis zu den Apfelbäumen der Normandie. Zwei bereits geplante Ausstellungen in der Tate Britain werden sein Werk posthum weitertragen. [A13] David Hockney hinterlässt eine Kunst, die das Licht feiert – und eine Lektion darin, dass Neugier keine Altersgrenze kennt.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Der Tod von David Hockney wird als Verlust des 'Königs der Farben' und 'Malers des Glücks' betrauert, der die Welt mit seinen kalifornischen Pools und normannischen Landschaften verzauberte und sich von seinen Liebhabern inspirieren ließ – insbesondere von Peter Schlesinger, dessen Liebes- und Herzschmerzgeschichte fast so legendär wurde wie sein 90-Millionen-Dollar-Gemälde.
David Hockneys Tod wird mit seinem Auktionsrekord von 90,3 Millionen Dollar und seiner Nutzung von Technologien wie iPhones und Faxgeräten vermerkt, die es ihm ermöglichten, seine Kunst ständig neu zu erfinden. Seine sieben Jahrzehnte währende Karriere war von unermüdlicher Arbeitsmoral und der Fähigkeit geprägt, traditionelle figurative Malerei mit modernen Werkzeugen zu verbinden.
Russische Medien melden den Tod von David Hockney im Alter von 88 Jahren, heben sein friedliches Ableben zu Hause und seinen Status als einer der einflussreichsten zeitgenössischen Künstler hervor. Sie betonen seinen 90-Millionen-Dollar-Auktionsrekord und seine Rolle in der Pop-Art in einem sachlichen, geschäftsorientierten Ton.
Chinesische Medien würdigen David Hockney als 'Giganten der zeitgenössischen Kunst', eine bedeutende Figur des 20. und 21. Jahrhunderts, der bis zum Schluss malte und ausstellte. Die Ehrungen heben seinen brillanten Umgang mit Farbe und seinen Status als weltbekannter Meister hervor, in einem respektvollen Ton der Staatsmedien.
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