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Zverev beendet Grand-Slam-Fluch mit Pariser Triumph über Cobolli

Nach drei verlorenen Major-Finals besiegt Alexander Zverev den Italiener Flavio Cobolli in fünf Sätzen und gewinnt als erster deutscher Mann seit Boris Becker 1996 einen Grand-Slam-Titel.

Sport48 Quellen10 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 03:53

Es war die vierte Finalteilnahme, und endlich fiel die Last von Alexander Zverev ab. Der 29-jährige Hamburger besiegte den Italiener Flavio Cobolli in einem nervenaufreibenden Fünf-Satz-Krimi (6:1, 4:6, 6:4, 6:7, 6:1) und krönte sich auf dem Court Philippe-Chatrier zum ersten deutschen Grand-Slam-Sieger seit Boris Beckers Triumph bei den Australian Open 1996. Nach 4 Stunden und 16 Minuten brach Zverev im roten Sand zusammen, vergrub das Gesicht in den Händen und weinte. Es war der Moment der Erlösung für einen Spieler, der zuvor dreimal in Endspielen der Majors gescheitert war – und dessen Karriere von schmerzhaften Niederlagen und einer schweren Knöchelverletzung an gleicher Stelle im Halbfinale 2022 gegen Rafael Nadal überschattet schien.

Die Partie spiegelte Zverevs Karriere wider: dominante Phasen wechselten mit Nervenflattern. Nach einem furiosen ersten Satz ließ er Cobolli zurück ins Match, musste im vierten Satz zweimal einen Breakrückstand aufholen und produzierte Doppelfehler in entscheidenden Momenten. Im fünften Satz bewies er jedoch physische Überlegenheit, während Cobolli einbrach. Ein missglückter Schmetterball des Italieners besiegelte das Ende.

Aus deutscher Sicht markiert der Triumph eine historische Zäsur. „Ich bin sehr stolz auf ihn“, sagte Boris Becker. Zverev selbst betonte: „Dieser Platz bedeutet mir so viel, ich hatte hier die besten und schlimmsten Momente meines Lebens.“ Die Süddeutsche Zeitung und Bild feierten den „Vollendeten“, der den Makel des ewigen Talents ablegte. International würdigten Kommentatoren, dass Zverev ohne die Topstars Sinner und Alcaraz die Gunst der Stunde nutzte – eine Chance, die er sich nach Jahren der Enttäuschungen verdiente.

Für Italien bleibt trotz der Niederlage ein positiver Nachhall. Cobolli, 24, der seine erste Major-Finalteilnahme erreichte, zeigte eine kämpferische Leistung. „Es ist mir eine Ehre, gegen Sasha gespielt zu haben“, sagte er. Die italienische Presse hob hervor, dass Cobolli mit dem Sprung in die Top Ten eine neue Dimension erreicht habe und nun die ATP-Finals in Turin anpeile. Auch die Erinnerung an Adriano Panatta, den letzten italienischen Roland-Garros-Sieger von 1976, blieb lebendig.

Mit 29 Jahren reiht sich Zverev in jene ein, die spät ihren ersten Grand-Slam-Titel holten. Der Triumph könnte eine mentale Sperre lösen und Türen für weitere Major-Siege öffnen – zumal die Furcht vor Alcaraz und Sinner schwinden dürfte. Roland Garros bleibt eine Bühne des Aufbegehrens und der Erlösung.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Nach Jahren des Scheiterns nutzte Zverev eine goldene Gelegenheit in Roland Garros, ohne Sinner oder Alcaraz im Weg, um endlich seinen ersten Major-Titel zu holen. Der Sieg nimmt ihn von der Liste der besten Spieler ohne Slam, auch wenn manche anmerken, dass der Weg freier war als sonst.

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Alexander Zverev hat endlich den Fluch gebrochen, der ihn heimsuchte, gewann Roland Garros im vierten Anlauf und legte den Makel des talentierten Spielers ohne Major ab. In einem dramatischen Finale bezwang der Deutsche einen kämpferischen Flavio Cobolli, verwirklichte seinen Lebenstraum und schloss ein Kapitel der Frustration.

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Auf dem Platz, wo er einst eine schlimme Verletzung erlitt, bezwang Alexander Zverev seine inneren Dämonen und sicherte sich seinen ersten Grand-Slam-Titel in einem spannungsgeladenen Fünf-Satz-Krimi. Der Triumph des Deutschen beendet drei Jahrzehnte des Wartens auf einen männlichen Major-Sieger aus seinem Land und krönt eine persönliche Odyssee vom Rollstuhl zur Siegertrophäe.

Diese Geschichte erschien in

48 Quellen · 10 Sprachen · 24h-Fenster

Excelsior7. Juni, 20:14
Forbes7. Juni, 20:14
Le Figaro7. Juni, 20:14
La Nación8. Juni, 00:04
Bild7. Juni, 20:14
L'Espresso7. Juni, 20:14
Affari Italiani7. Juni, 20:15
TN (Todo Noticias)7. Juni, 14:39