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US-Senat bewilligt 70 Milliarden Dollar für Trumps Einwanderungspolitik

Nach einer nächtlichen Marathonsitzung hat der US-Senat mit knapper Mehrheit ein 70-Milliarden-Dollar-Paket für die Einwanderungsbehörden verabschiedet. Ein umstrittener Fonds für Trump-Verbündete blieb trotz parteiinterner Widerstände unangetastet.

Recht24 Quellen7 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 15:52

Der US-Senat hat in den frühen Morgenstunden des Freitags ein umfangreiches Haushaltsgesetz zur Finanzierung der Einwanderungsbehörden verabschiedet. Mit 52 zu 47 Stimmen – die Republikanerin Lisa Murkowski stimmte als einzige ihrer Fraktion dagegen – wurde ein Paket von rund 70 Milliarden Dollar gebilligt, das der Grenzschutzbehörde Border Patrol und der Einwanderungspolizei ICE bis zum Ende der Amtszeit von Präsident Donald Trump Planungssicherheit geben soll. Das Gesetz passierte den Senat nach einem mehrstündigen, von zahlreichen Änderungsanträgen geprägten Verfahren, das die tiefen Risse innerhalb der republikanischen Mehrheit offenlegte.

Im Zentrum der Auseinandersetzungen stand ein von Trump favorisierter, 1,776 Milliarden Dollar schwerer „Anti-Weaponization“-Fonds. Er soll politische Verbündete entschädigen, die nach eigener Darstellung unter der Biden-Regierung Opfer von politisierter Justiz wurden. Demokraten und einige moderate Republikaner versuchten, die Einrichtung dieses Fonds dauerhaft zu unterbinden – scheiterten jedoch in einer Reihe von Abstimmungen. Der amtierende Justizminister Todd Blanche hatte zwar zuvor erklärt, das Justizministerium werde den Fonds nicht einrichten, doch Kritiker verweisen auf alternative Wege wie den bereits bestehenden Judgment Fund, über den weiterhin Zahlungen möglich wären. Die Debatte offenbarte das Unbehagen vieler Republikaner mit Trumps persönlichen Projekten, das sich auch an anderen Stellen zeigte, etwa bei der Diskussion um die Finanzierung eines Festsaals im Weißen Haus.

Internationale Beobachter verfolgten das Gesetzgebungsverfahren mit Aufmerksamkeit. Während mexikanische Medien die republikanische Entschlossenheit unterstrichen, die Migrationsbehörden ohne Zugeständnisse an die Opposition zu finanzieren, hoben arabische und brasilianische Zeitungen die milliardenschweren Investitionen in Trumps umstrittene Abschiebepolitik hervor. Aus Europa, etwa aus italienischen und französischen Redaktionen, wurde vor allem die innenpolitische Zerreißprobe der Republikaner registriert, die durch die nächtlichen Marathon-Abstimmungen erneut sichtbar wurde. Einige Blätter erinnerten an die monatelange teilweise Haushaltssperre des Heimatschutzministeriums, die dem Kompromiss vorausging.

Das Gesetz geht nun an das Repräsentantenhaus, wo die republikanische Mehrheit eine zügige Verabschiedung in der kommenden Woche erwartet. Für Trump ist dies ein bedeutender Sieg in einem seiner wahlkampfprägenden Themen. Doch die parteiinternen Konflikte werfen einen Schatten auf die kommenden Gesetzesvorhaben. Sollte es Trump nicht gelingen, die widerstrebenden Kräfte in seiner Partei dauerhaft einzubinden, könnten die Spannungen bei künftigen Projekten – von der Steuerreform bis zur Verteidigungspolitik – noch deutlicher zutage treten. Die oppositionellen Demokraten jedenfalls sehen in dem Vorgang ein Menetekel für die verbliebene Handlungsfähigkeit der Regierungskoalition.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Der Senat verabschiedete das 70-Milliarden-Einwanderungspaket nach einem erbitterten GOP-internen Streit über einen 1,8-Milliarden-Fonds zur Entschädigung von Trump-Verbündeten. Kritiker brandmarken das Vorhaben als ungeheuerlich korrupt, es offenbart die Komplizenschaft der Partei und die Aushöhlung demokratischer Schutzmechanismen.

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Der US-Senat hat Präsident Trump einen bedeutenden Sieg beschert, indem er 70 Milliarden Dollar für seine Einwanderungsoffensive bewilligte und ICE sowie Grenzpolizei finanzierte. Die Demokraten scheiterten mit dem Versuch, einen umstrittenen Fonds für Trumps Verbündete endgültig zu blockieren; die Vorlage geht nun an das republikanisch geführte Repräsentantenhaus.

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Nach einer Marathonsitzung gab der US-Senat grünes Licht für 70 Milliarden Dollar zur Stärkung der Einwanderungsbehörden – trotz der Empörung über einen parallelen Fonds, der Trump-Anhänger für angebliche politische Verfolgung entschädigen soll. Die Abstimmung legte tiefe republikanische Risse bloß und zog scharfe Kritik europäischer Beobachter nach sich.

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Der US-Senat stellte weitere 70 Milliarden Dollar für die Abschiebung von Migranten bereit, einschließlich des von Präsident Trump eingeleiteten strikten Programms. Der Gesetzentwurf geht nun zur endgültigen Genehmigung an das Repräsentantenhaus.

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Forbes5. Juni, 13:49
L'Espresso5. Juni, 12:41
Sydsvenskan5. Juni, 12:42
MSNBC5. Juni, 12:39
Le Monde5. Juni, 12:39
Valor Econômico5. Juni, 13:51
An-Nahar5. Juni, 12:41
NBC News5. Juni, 12:39