Taylor Swift ist nun reichste Musikerin der Geschichte
Forbes schätzt das Vermögen der 36-Jährigen auf zwei Milliarden Dollar – vor Rihanna. Die Eras Tour und geschickte Rechtepolitik treiben den Aufstieg.

Taylor Swift hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit einem geschätzten Vermögen von zwei Milliarden Dollar – rund 1,74 Milliarden Euro – ist sie laut dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“ zur reichsten Musikerin der Geschichte aufgestiegen. Die 36-Jährige verdrängt damit Rihanna vom Spitzenplatz, die ihr Milliardenvermögen vor allem ihrer Kosmetikmarke verdankt. Maßgeblicher Treiber für Swifts Vermögenssprung ist ihre monumentale „Eras Tour“, die mit Einnahmen von über 2,2 Milliarden Dollar als umsatzstärkste Konzerttournee überhaupt gilt. Bereits 2024 hatte die Amerikanerin den Sprung in die Forbes-Milliardärsliste geschafft, nun krönt der Titel den kometenhaften Aufstieg.
Swifts finanzielle Dominanz ist eng mit ihrer künstlerischen Strategie verknüpft. Forbes führt sie und Beyoncé in der Liste der „Iconoclast 50“ des Jahres 2026 – Persönlichkeiten, die Branchen nachhaltig verändern. Swift hatte 2020 begonnen, ihre Alben neu einzuspielen, um die Kontrolle über die Urheberrechte zurückzuerlangen, und inspirierte damit eine Welle von Künstlern, ihre Werke selbst zu vermarkten. Gleichzeitig erobert sie neue Sphären: Ihr für den Pixar-Film „Toy Story 5“ beigesteuerter Song „I Knew It, I Knew You“ sprengte binnen Stunden sämtliche Streaming-Rekorde für Country-Soundtracks, melden indonesische Plattformen wie Apple Music. Die banjo- und mundharmonikagetränkte Ballade unterstreicht Swifts Genre-Flexibilität und ihre Fähigkeit, globale Publikumsschichten zu erschließen.
Die Resonanz auf Swifts Erfolg trägt internationale Züge. Brasilianische Medien rechneten die Summe in 10 Milliarden Reais um und verweisen auf ihr 13 Alben umfassendes Werk. In Australien war die Eras Tour 2024 ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Ereignis, das selbst Debatten um Inflationsraten berührte. In Spanien und Lateinamerika schürt zudem die Andeutung einer Beteiligung der mexikanischen Sängerin Belinda am Toy-Story-Soundtrack Spekulationen; nachdem Swift den Weg geebnet hat, verfolgen Fans weltweit die nächste mögliche Kollaboration im Disney-Pixar-Kosmos.
Der Fall Swift zeigt exemplarisch, wie sich Machtverhältnisse in der Musikindustrie verschieben. Ihr Beharren auf Urheberrechten und direkter Fanbindung, kombiniert mit künstlerischer Wandlungsfähigkeit, setzt neue Standards – von Nashville bis Jakarta. Es bleibt abzuwarten, ob ihr Modell Schule macht und weiteren Künstlerinnen den Weg ebnet. Für den Moment ist sie die unangefochtene Architektin eines Imperiums, das die Branche neu definiert.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Nach Taylor Swift deutet auch Belinda eine mögliche Beteiligung an Toy Story 5 an – die lateinamerikanischen Fans spekulieren begeistert über eine Verbindung von regionalem Pop mit dem Pixar-Universum. Gleichzeitig wird der finanzielle Rekord Swifts gefeiert, die mit einem Vermögen von zwei Milliarden Dollar, genährt durch ihre monumentale Tournee, zur reichsten Musikerin der Geschichte aufgestiegen ist. Der Duktus ist verschwörerisch-ironisch, voller lokalem Stolz und Hollywood-gerechter Aufregung.
Während Taylor Swift jeden Vermögensrekord bricht, richtet die angelsächsische Presse den Blick auf die Macht der Fans: K-Pop-Anhänger haben die versteckten Preissprünge von Ticketmaster ausgehebelt und die übliche Schuldzuweisung gegen Konsumenten umgedreht. Der Kommentar nutzt die Eras-Tour als Hintergrund, um Marktmechanismen und kollektives Handeln zu sezieren, und macht aus einer Pop-Meldung ein wirtschaftspolitisches Lehrstück. Der Tonfall ist skeptisch, mit ironischen Untertönen und einem leisen Lob für diejenigen, die das System überlisten.
Die kontinentaleuropäische Presse vermeldet nüchtern den Wechsel an der Spitze: Rihanna verliert Platz eins, Taylor Swift ist nun mit einem auf zwei Milliarden Dollar taxierten Vermögen die reichste Musikerin der Welt. Die Forbes-Zahlen werden sachlich, fast buchhalterisch, als reines Ranking-Update weitergegeben. Der Ton bleibt neutral und verzichtet auf jede Form von Überschwang.
Die südostasiatische Presse feiert Taylor Swifts Soundtrack-Beitrag zu Toy Story 5 als historischen Streaming-Erfolg: Der Song ‘I Knew It, I Knew You’ knackte innerhalb eines Tages sämtliche globalen Rekorde. Die Meldung wird verknüpft mit Swifts Aufnahme in die Forbes-Iconoclast-Liste, zusammen mit Beyoncé, und zeichnet das Bild einer unaufhaltsamen kulturellen Vormachtstellung. Die Berichterstattung ist dringlich und triumphierend, als handle es sich um eine sich gerade entfaltende popkulturelle Sensation.
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