Spanien und Frankreich beenden WM-Vorbereitung mit klaren Siegen
Spanien deklassiert Peru in Puebla, Frankreich setzt auf Olise – beide Teams reisen mit Rückenwind und unterschiedlichen Offensivphilosophien zum Turnier.

Spanien hat seine Generalprobe für die Weltmeisterschaft mit einem überzeugenden 3:1-Erfolg gegen Peru absolviert. In Puebla auf mehr als 2000 Metern Höhe und vor überwiegend mexikanischem Publikum, das die Gäste enthusiastisch unterstützte, trafen Mikel Oyarzabal bereits in der zweiten Minute, Pedri kurz vor der Pause und ein Eigentor von Torhüter Gallese früh im zweiten Durchgang [A1][A3]. Die Partie geriet zum Spiegelbild der Stabilität, die Luis de la Fuentes Mannschaft seit nunmehr 30 Länderspielen ohne Niederlage auszeichnet [A7]. Aus mexikanischer Perspektive glich das Estadio Cuauhtémoc einem Heimspiel der Roja; Pedri zeigte sich später gerührt über die Sprechchöre der Fans [A4]. Die Behörden in Puebla werteten das Spiel als gelungenen Sicherheitstest und wirtschaftlichen Impuls für die Region [A6].
Parallel dazu setzte Frankreich in Lille ein eigenes Ausrufezeichen. Didier Deschamps musste auf die zuvor geschonten Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé zurückgreifen, doch der Abend gehörte Michael Olise. Der Münchner Flügelstürmer erzielte beim 3:1 gegen Nordirland alle drei Treffer und empfahl sich eindringlich für eine tragende Rolle beim Turnier. „Wir werden einen Michel Olise auf diesem Niveau brauchen“, sagte Deschamps nach der Partie [A2]. Aus Pariser Sicht ergibt sich mit Olise, Mbappé, Doué und Dembélé eine Angriffsreihe, die an Variabilität kaum zu überbieten ist.
Auch die Niederlande gewannen ihr letztes Testspiel, sodass alle drei europäischen Schwergewichte ihre WM-Vorbereitung siegreich abschlossen [A5]. Während die Spanier nach dem Match noch einen Nachtflug ins Quartier nach Chattanooga antraten, zeigte sich de la Fuente zuversichtlich: „Wir sind sehr zufrieden, ohne Verletzte und mit sehr guten Spielphasen“ [A9]. Sein Team debütiert in der Gruppe H gegen Kap Verde [A3] und setzt darauf, dass die jungen Flügelspieler Lamine Yamal und Nico Williams das Offensivspiel noch einmal revolutionieren werden [A1]. Die beiden hatten in Puebla gefehlt, gelten aber als Schlüssel für den spanischen Titelanspruch.
So reisen die Titelanwärter mit unterschiedlichen personellen Optionen, aber durchweg mit breiter Brust zum ersten Anpfiff. Die Generalproben in Mexiko und Frankreich haben demonstriert, dass Defensivstabilität und individuelle Klasse sich nicht ausschließen müssen.
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Spanien überrollte Peru, und Trainer De la Fuente fand zwei taktische Lösungen für die WM. Oyarzabal baute seine Torserie aus, Ferran Torres glänzte, doch die Youngster Lamine und Nico versprechen, den entscheidenden Unterschied zu machen. Der dynamische, dominante Fußball des Europameisters zerstreute alle Zweifel nach dem Unentschieden gegen den Irak.
Frankreichs Trainer Deschamps lobte Stürmer Michael Olise nach dessen Hattrick gegen Nordirland und forderte ihn auf, bei der WM Akzente zu setzen. Der Flügelspieler des FC Bayern bot an der Seite von Mbappé und anderen Stars einen Vorgeschmack auf die geballte Offensivkraft. Die Leistung weckte in Afrika Stolz auf einen Spieler mit Wurzeln auf dem Kontinent.
In festlicher und sicherer Atmosphäre richtete Puebla das Testspiel Peru gegen Spanien aus und präsentierte Mexiko international. Das Spiel wurde dank der Organisation der Regierung und der Begeisterung der mexikanischen Fans für die spanische Mannschaft als Erfolg gefeiert. Brasilianische Medien berichteten über das Ergebnis und andere Testspiele und unterstrichen die Form der Favoriten.
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