Schweiz und Australien mit gemischtem Fazit nach letztem WM-Test
In San Diego spielen die Schweiz und Australien 1:1. Während die Schweiz eine starke erste Hälfte zeigt, wertet Australien das Remis als wertvolle Übung und blickt optimistisch auf die WM.

Im Snapdragon Stadium von San Diego trennten sich die Schweiz und Australien am Sonntag mit einem 1:1-Unentschieden – dem letzten Härtetest vor der Weltmeisterschaft 2026, die am 11. Juni beginnt. Dan Ndoye brachte die Schweizer nach 14 Minuten in Führung, doch der australische Debütant Tete Yengi glich in der zweiten Halbzeit aus. Das Spiel offenbarte die Stärken und Schwächen beider Mannschaften und lieferte reichlich Diskussionsstoff für die Trainer.\n\nAus Zürcher Perspektive beschrieb die Neue Zürcher Zeitung eine Partie mit zwei Gesichtern. Nach einer dominanten ersten Hälfte, in der die Schweiz kaum Defensivschwächen zeigte, kam das Team von Murat Yakin wie verwandelt aus der Kabine – obwohl der Trainer nur zwei Wechsel zur Halbzeit vornahm. Statt mit Ballbesitzfußball zu glänzen, ließen sich die Schweizer zunehmend in die Defensive drängen und verpassten so ein positives Ergebnis bei der Generalprobe. Die NZZ sprach von einem «seltsamen Spiel», das Fragen zur Konstanz aufwirft.\n\nAuf der anderen Seite zeigte sich Australiens Coach Tony Popovic betont gelassen. Er wertete die Partie nicht als Gradmesser, sondern als «Übung», wie der Sydney Morning Herald berichtete. «Kein Grund zur Panik», lautete die Botschaft an die australischen Fans. Während Neuling Cristian Volpato blass blieb, sorgte Yengis Treffer für Zuversicht. Der australische Sender ABC hob die starke Vorstellung von Torhüter Patrick Beach und den präzisen Pass von Cameron Burgess vor dem Ausgleich hervor. Popovic hatte seine Startelf im Vergleich zum vorherigen Spiel auf sieben Positionen verändert und zeigte sich überzeugt, dass seine Mannschaft bei der WM die Erwartungen übertreffen könne.\n\nMit dem Ende der Vorbereitung richtet sich der Blick nun auf die WM-Eröffnungsspiele. Australien trifft in Vancouver auf die Türkei, während die Schweiz in der Gruppenphase zunächst auf einen noch zu bestimmenden Gegner wartet. Beide Teams nehmen gemischte Eindrücke mit: Die Schweiz hadert mit der fehlenden Stabilität über 90 Minuten, Australien setzt auf den Glauben des Trainers, das Team könne die Erwartungen übertreffen. Für das deutschsprachige Publikum bleibt die Schweizer Nationalmannschaft ein zentraler Beobachtungspunkt – die Unentschlossenheit von San Diego könnte sich als Warnsignal erweisen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Die Schweiz beendete die WM-Vorbereitung mit einem enttäuschenden 1:1 gegen Australien und offenbarte einen bedenklichen Leistungsabfall nach der Pause. Der Kapitän mahnte, dass man mit so einer Einstellung nach drei Spielen abreisen müsse, und die Zeitungen verteilten harsche Noten – nur ein Star überzeugte.
Debütant Tete Yengi glich aus und sicherte Australien im letzten Test vor der WM ein 1:1-Unentschieden gegen die Schweiz. Der Trainer beschwichtigte, das Ergebnis sei nebensächlich, es habe sich nur um eine Übung gehandelt, und betonte, das Team sei für das erste Turnierspiel gegen die Türkei gewappnet.
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