Meteor explodiert über Neuengland mit der Wucht von 300 Tonnen TNT
Am Samstag zerbarst ein Feuerball über Massachusetts und New Hampshire. Der Knall war bis Montreal zu hören. Verletzte oder Schäden gab es keine.

Am Samstagnachmittag um 14:06 Uhr Ortszeit trat ein etwa ein Meter großer Meteor über dem Nordosten der Vereinigten Staaten in die Erdatmosphäre ein und explodierte mit einer Energie von 300 Tonnen TNT-Äquivalent. Die NASA bestätigte, dass der kosmische Eindringling mit rund 120.000 Kilometern pro Stunde unterwegs war und in einer Höhe von etwa 64 Kilometern über der Grenze zwischen Massachusetts und New Hampshire zerbrach. Aufnahmen privater Überwachungskameras zeigen einen grellen Lichtblitz, begleitet von einem doppelten Überschallknall, der in weiten Teilen Neuenglands Gebäude erschütterte und für Verunsicherung sorgte.
Die akustischen und seismischen Effekte waren außergewöhnlich weitreichend. Während Polizeibehörden in Massachusetts, Rhode Island und New Hampshire zahlreiche Notrufe entgegennahmen, meldeten Zeugen noch im kanadischen Montreal ein dumpfes Grollen. Sogar aus Delaware, Hunderte Kilometer südlich, gingen Sichtungsmeldungen bei der American Meteor Society ein. Meteorologen zogen anhand von Satellitendaten des GOES-19-Systems rasch den Schluss, dass ein Meteorit und nicht etwa ein Gewitter oder Erdbeben die Ursache war. Aus Washingtoner Sicht betonte die Raumfahrtbehörde, dass es sich um ein natürliches Objekt handelte und nicht um zurückstürzenden Weltraumschrott.
Für die Länder des deutschsprachigen Raums liefert das Ereignis Anlass, die eigene Überwachungsarchitektur zu reflektieren. Während die USA mit einem dichten Netz an Bodensensoren und dem Weltraumüberwachungssystem eine nahezu lückenlose Erfassung gewährleisten, setzt Europa auf kooperative Strukturen wie das ESA-Programm zur Planetaren Verteidigung. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt betreibt zwar optische Beobachtungsstationen, doch eine flächendeckende Feuerkugelüberwachung, wie sie etwa das Fireball Recovery and InterPlanetary Observation Network (FRIPON) in Frankreich bietet, ist hierzulande nicht etabliert. Gerade in Zeiten wachsender Sorgen um Asteroideneinschläge – auch befeuert durch die UN-Resolution «International Asteroid Warning Day» – gewinnt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit an Bedeutung.
Statistisch sind Meteoritenexplosionen dieser Größenordnung keine Seltenheit, doch sie ereignen sich meist über unbewohnten Gebieten. Die freigesetzte Energie entsprach rund einem Fünftel der Hiroshima-Bombe, verpuffte jedoch in großer Höhe folgenlos. Anders der berühmte Meteor von Tscheljabinsk 2013, dessen Druckwelle Tausende Gebäude beschädigte und über 1.500 Verletzte forderte. Die NASA und die Europäische Weltraumorganisation arbeiten an verbesserten Frühwarnsystemen, doch bleibt die Erfassung kleinerer Himmelskörper eine technische Herausforderung. Beobachter in Peking und Moskau verfolgen mit eigenem Interesse die Fortschritte – auch sie haben in der Vergangenheit schmerzliche Erfahrungen mit unerwarteten Impakten gemacht. Das Ereignis über Neuengland mahnt, die planetare Verteidigung nicht zu vernachlässigen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Ein plötzlicher Knall zerriss die Stille, ließ Fenster und Autos erzittern und versetzte die Bewohner in Panik. Die Vermutung einer natürlichen Detonation am Himmel nährte stundenlang Fragen und Ängste, bevor die NASA den Zerfall eines Meteors mit der Sprengkraft von 300 Tonnen TNT bestätigte.
Berichte über einen doppelten Knall veranlassten Polizei und Behörden, die Ursache zu ermitteln. Die American Meteor Society und die NASA stellten schnell klar, dass es sich um einen natürlichen Meteor handelte, der ohne Schäden zerbrach; das Ereignis wurde bis nach Montreal gehört, stellte aber zu keiner Zeit eine Gefahr dar.
Ein lauter Knall hallte durch Neuengland und beunruhigte Tausende Anwohner, doch die Behörden schlossen Schäden oder Gefahren aus. Die NASA sprach von einem Feuerball, der mit der Energie von 300 Tonnen TNT explodierte – ein spektakuläres, aber harmloses Phänomen, das zahlreiche Videos und Zeugenberichte in den sozialen Medien hervorrief.
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