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Huthi-Miliz verhängt totale Seeblockade gegen Israel und eskaliert Raketenangriffe

Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben eine vollständige Blockade israelischer Schiffe im Roten Meer erklärt und Tel Aviv mit Raketen angegriffen – als Vergeltung für Israels Militäroperationen im Iran und im Libanon.

Geopolitik7 Quellen5 Sprachen2 Min. LesezeitAkt. 15:02

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat eine vollständige Blockade der israelischen Schifffahrt im Roten Meer ausgerufen und gleichzeitig einen Raketenangriff auf Tel Aviv für sich reklamiert. Jegliche Bewegung „zionistischer“ Schiffe werde fortan als militärisches Ziel behandelt, erklärte der Sprecher der Huthi-Streitkräfte, Yahya Saree, am Montag. Die Raketen hätten sensible Ziele im Großraum Jaffa präzise getroffen. Die Ankündigung markiert eine deutliche Eskalation der seit Monaten schwelenden Auseinandersetzungen und droht die strategisch wichtige Wasserstraße zwischen Asien und Europa erneut massiv zu stören.

Die jüngste Zuspitzung erfolgte unmittelbar nach einer neuen Runde gegenseitiger Militärschläge zwischen Israel und Iran. Israelische Kampfflugzeuge hatten zuvor Ziele auf iranischem Territorium attackiert, worauf Teheran mit einer Welle ballistischer Raketen antwortete. Nahezu zeitgleich meldete das Korps der Iranischen Revolutionsgarden den Beginn der „Operation Nasr“, die sich gegen israelische Luftwaffenstützpunkte richtete. Aus Washingtoner Sicht versuchte Präsident Donald Trump, eine weitere Eskalation zu verhindern: Er habe Israels Premier Netanjahu zur Zurückhaltung gedrängt und um mehr Zeit für Diplomatie gebeten, berichten westliche und indonesische Quellen übereinstimmend. Auch in Teheran warnte Ali Akbar Velayati, Berater des Obersten Führers, vor einer Fehleinschätzung der Lage an der Meerenge Bab al-Mandab.

In Europa löste der neuerliche Vorstoß der Huthi sofort Besorgnis über die Sicherheit der Handelsrouten aus. Französische und italienische Medien zitierten Militärkreise, die vor „erneuten Störungen“ auf dieser für die europäische Versorgungskette unverzichtbaren Verbindung warnten. Deutsche Reeder und Logistiker verfolgen die Entwicklung mit wachsender Unruhe, da Umwege um das Kap der Guten Hoffnung die Frachtkosten in die Höhe treiben und Lieferketten belasten. Israelische Sicherheitskreise bestätigten den Raketenbeschuss auf Zentralisrael, betonten jedoch, es habe keine Verletzten gegeben. Sie sehen in den Huthi-Angriffen einen direkten Ausläufer der iranischen Strategie, den Druck auf Israel über mehrere Fronten hinweg zu erhöhen.

Die erneute Blockadedrohung unterstreicht die anhaltende Handlungsfähigkeit der Huthi-Miliz trotz westlicher Militärpräsenz in der Region. Schon seit November 2023 haben die jemenitischen Rebellen immer wieder Handelsschiffe attackiert, die sie mit Israel in Verbindung bringen. Die jetzt verkündete „vollständige und ausnahmslose“ Sperre sowie die Drohung, Eskalation mit Eskalation zu beantworten, deuten auf eine neue Qualität der Konfrontation hin. Für den Welthandel steht das Nadelöhr Bab al-Mandab erneut im Zentrum eines Konflikts, der sich durch militärische Mittel allein kaum eindämmen lässt.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Stampa iraniana e affini · regimeStampa israeliana · sicurezzaStampa europea continentale · mediterranea
Stampa iraniana e affini/ regimetrionforevanscismo

Die jemenitischen Streitkräfte haben sensible Ziele im besetzten Jaffa mit Raketen getroffen und ein vollständiges Verbot der zionistischen Schifffahrt im Roten Meer verhängt, mit dem Versprechen, jede feindliche Bewegung als militärisches Ziel zu behandeln.

Stampa israeliana/ sicurezzaallarmescetticismo

Die vom Iran unterstützten Huthis feuerten Raketen auf das Zentrum Israels ab, ohne Verletzungen zu verursachen, und drohten, israelische Schiffe im Roten Meer zu blockieren – eine Eskalation, die von israelischen Sicherheitskreisen als weiterer iranischer Vorstoß durch Stellvertreter betrachtet wird.

Stampa europea continentale/ mediterraneaallarmedistacco

Während Israel und Iran sich gegenseitig beschießen, beanspruchen die Huthi-Rebellen einen Raketenangriff auf Israel und verhängen eine Sperre für israelische Schiffe im Roten Meer, was Sorgen vor Störungen des Welthandels nährt; die internationale Diplomatie mahnt zur Deeskalation.

Diese Geschichte erschien in

7 Quellen · 5 Sprachen · 24h-Fenster

Le Figaro8. Juni, 11:03
Jerusalem Post8. Juni, 11:06
Echorouk8. Juni, 12:22
Tribunnews8. Juni, 11:07
Lettera438. Juni, 11:05
Mehr News English8. Juni, 11:06
Republika8. Juni, 11:07