Goldpreis erholt sich nach Waffenstillstand im Nahen Osten – Inflationsdaten im Fokus
Der Goldpreis stabilisierte sich am Dienstag nach einem Zweitagestief, gestützt von fallenden Ölpreisen aufgrund des fragilen Israel-Iran-Waffenstillstands, während Zinserhöhungsängste die Gewinne begrenzen.

Am Dienstag zeigte sich der Goldpreis gefestigt und erholte sich von seinem tiefsten Stand seit über zwei Monaten, den er zu Wochenbeginn erreicht hatte. Die Notierung für eine Feinunze pendelte je nach Handelsplatz um 4.330 bis 4.340 US-Dollar und verzeichnete leichte Aufschläge. Aus europäischer und amerikanischer Sicht war die Bewegung vor allem ein Reflex auf die jüngsten geopolitischen Signale: Die fragile Waffenruhe zwischen Israel und Iran dämpfte den Rohölpreis, was wiederum Inflationsängste milderte und dem zinslosen Edelmetall kurzfristig Luft verschaffte. In Dubai wurde der 24-Karat-Goldpreis mit 522,25 Dirham pro Gramm kaum verändert gehandelt.
Aus nahöstlicher Perspektive ist der Zusammenhang unmittelbar nachvollziehbar. Die gegenseitige Einstellung der Angriffe, die nach einem Appell von US-Präsident Donald Trump verkündet wurde, ließ die Rohölnotierungen sinken. Brent-Rohöl gab um rund ein Prozent nach. Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM Trade, betonte, dass die partielle Entspannung der Spannungen im Nahen Osten die Ölpreise beruhigt und damit dem Gold indirekt geholfen habe. Denn niedrigere Energiepreise bremsen die Inflation, was Gold als traditionellen Inflationsschutz weniger attraktiv erscheinen lässt, gleichzeitig aber den Druck auf die Notenbanken reduziert, die Zügel weiter zu straffen.
Aus US-amerikanischer Sicht hingegen bleiben die Aussichten für Gold durchwachsen. Saxo-Bank-Analyst Ole Hansen verwies darauf, dass die steigenden Erwartungen weiterer US-Zinserhöhungen ein herausforderndes Umfeld für Gold schüfen. Die Märkte warteten gespannt auf die in dieser Woche anstehenden Inflationsdaten, die maßgeblich über den künftigen Kurs der Federal Reserve entscheiden. Zusätzlich schwächte sich der Dollar-Index um 0,3 Prozent ab, was Gold für Anleger außerhalb des Dollarraums, insbesondere im Euroraum, verbilligte und vereinzelte Short-Eindeckungen auslöste. Fawad Razaqzada von Forex.com sprach von einer technisch getriebenen Erholung.
Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Entwicklung ambivalent. Ein schwächerer Dollar macht den Golderwerb zwar günstiger, doch die hartnäckigen Inflationsrisiken und die Zinsunsicherheit in den USA begrenzen das Aufwärtspotenzial. Die nächsten Tage dürften daher von einer hohen Sensibilität gegenüber Konjunkturdaten und geopolitischen Schlagzeilen geprägt sein. Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter beruhigen, könnte das Edelmetall seine Funktion als sicherer Hafen vorübergehend einbüßen; umgekehrt würde eine Eskalation sofort wieder Kaufimpulse auslösen. Der Goldmarkt bleibt ein Spiegel der globalen Verunsicherung – und ein fragiles Gleichgewicht ist die neue Normalität.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Gold stieg, gestützt durch den Rückgang der Ölpreise nach dem fragilen Waffenstillstand zwischen Israel und Iran. Die begrenzte Entspannung beruhigte die Rohölmärkte und half dem Edelmetall. Die Aufmerksamkeit gilt jedoch weiterhin der Inflation und möglichen Zinserhöhungen.
Gold hielt sich stabil, während die Märkte den fragilen Waffenstillstand zwischen Israel und Iran verarbeiteten und Händler auf jede Eskalation des breiteren Nahostkonflikts achteten. Inflationssorgen und drohende Zinserhöhungen verstärkten die vorsichtige Stimmung und hielten das Edelmetall in einer engen Spanne.
Gold stabilisierte sich, da die abkühlenden Spannungen zwischen Israel und Iran die Ölmärkte beruhigten und die Sorgen vor weiteren US-Zinserhöhungen ausglichen. Der fragile Waffenstillstand brachte etwas Ruhe, die Goldpreise in Dubai blieben stabil. Ein schwächerer Dollar bot leichte Unterstützung vor den wichtigen Inflationsdaten.
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