Drohnenattacke auf Zug in der Krim: Toter Helfer, Verkehr gestoppt
In der Nacht zum 8. Juni griff eine ukrainische Drohne einen Personenzug auf der Krim an. Der Angriff tötete den Assistenten des Lokführers und verletzte den Lokführer. Der gesamte Zugverkehr auf der Halbinsel wurde eingestellt, Passagiere evakuiert.

In der Nacht zum 8. Juni hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte den Triebwagen des Personenzuges Nr. 68 von Moskau nach Simferopol getroffen. Der Angriff, der sich auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ereignete, forderte ein Todesopfer: Der Assistent des Lokführers starb, der Lokführer selbst wurde verletzt. Die rund 200 Passagiere an Bord blieben unverletzt. Dies geht aus übereinstimmenden Berichten russischer Behörden und Medien sowie internationaler Nachrichtenagenturen hervor.
Als Reaktion setzten die Behörden den gesamten planmäßigen Personenverkehr auf der Krim aus. Passagiere aller im Einsatz befindlichen Züge wurden evakuiert. Der Betreiber „Grand Service Express“ organisierte Busse, um die Reisenden nach Simferopol und Sewastopol zu bringen. Betroffen waren unter anderem die Verbindungen aus Moskau, Sankt Petersburg und anderen Städten. Nach Angaben des Gouverneurs der Krim, Sergej Aksjonow, wurden die Ermittlungen aufgenommen und die Transportstaatsanwaltschaft eingeschaltet.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Angriffen auf zivile Verkehrsmittel ein. Erst am 4. Juni war ein Vorortzug auf der Strecke Asowsk–Kertsch attackiert worden, wobei vier Menschen verletzt wurden und einer starb. Auch in der russischen Region Kursk wurden kürzlich zwei Traktoristen durch eine Drohne getötet. Aus Moskauer Sicht handelt es sich um gezielte terroristische Akte gegen die Zivilbevölkerung, die darauf abzielen, die Infrastruktur der Krim zu destabilisieren. Westliche Beobachter werten die Attacken hingegen als Teil der ukrainischen Strategie, militärische Nachschubwege zu unterbrechen – auch wenn dies zivile Opfer in Kauf nimmt.
Für Deutschland und Europa wirft die Eskalation schwierige Fragen auf. Die zunehmende Ausweitung des Drohnenkriegs auf zivile Ziele könnte die öffentliche Unterstützung für die Ukraine in den westlichen Staaten schwächen. Zugleich zeigt sich, wie verletzlich die logistischen Verbindungen der Krim sind, die seit der Annexion 2014 von Russland abhängen. Sollte der Schienenverkehr dauerhaft gestört werden, könnte dies die Versorgung der Halbinsel empfindlich treffen und Moskau unter Druck setzen, seine militärischen Operationen zu überdenken.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Ein feindlicher Drohnenangriff zielte absichtlich auf einen zivilen Zug von Moskau nach Simferopol; der Assistent des Lokführers wurde getötet, der Lokführer verletzt. Die Fahrgäste blieben unverletzt, wurden evakuiert und der gesamte Bahnverkehr auf der Krim eingestellt. Die russischen Behörden verurteilen den Angriff auf zivile Infrastruktur und werten ihn als gezielten Schlag gegen nichtmilitärische Ziele.
Eine ukrainische Drohne traf die Lokomotive eines Personenzugs von Moskau nach Simferopol in Russland, dabei wurde ein Schaffner getötet und der Lokführer verletzt. Die Fahrgäste blieben unverletzt und wurden mit Bussen weiterbefördert. Die lokalen Behörden regeln den Transport, ohne die Absichtlichkeit des Angriffs zu betonen.
Eine ukrainische Drohne traf einen Personenzug auf der annektierten Krim, tötete den Schaffner und verletzte den Lokführer. Der Bahnverkehr wurde eingestellt und die Fahrgäste evakuiert. Die Bezeichnung 'annektiert' verweist auf den umstrittenen Status der Halbinsel und distanziert sich von der russischen Darstellung.
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