Bitcoin fällt unter 60.000 Dollar – Trump-Rallye vollständig getilgt
Rekordabflüsse aus ETFs und ein überraschender Verkauf durch Großinvestor Strategy lassen die Kryptowährung auf den tiefsten Stand seit Oktober 2024 abstürzen.

Bitcoin ist am Freitag erstmals seit Oktober 2024 unter die Marke von 60.000 Dollar gefallen und notierte zeitweise bei 59.770 Dollar. Seit dem Allzeithoch von über 126.000 Dollar im Oktober des Vorjahres hat die Kryptowährung mehr als die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. Der Kursrutsch löscht jene Rallye aus, die durch die Wiederwahl Donald Trumps im November 2024 entfacht wurde und den Bitcoin zeitweise auf fast 110.000 Dollar getrieben hatte.
Als treibende Kräfte hinter dem Ausverkauf gelten massive Kapitalabflüsse aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs). Laut Marktdaten summieren sich die Abzüge über dreizehn Handelstage auf etwa 4,33 Milliarden Dollar – ein historischer Rekord, der auf eine deutliche Abkühlung des institutionellen Interesses hindeutet. Zusätzlich haben langjährige Halter in kurzer Zeit Positionen im Wert von rund 2,4 Milliarden Dollar liquidiert. Für Unruhe sorgte zudem ein unerwarteter Verkauf von 32 Bitcoins durch den Großinvestor Strategy, der zuvor seit Dezember 2022 keine Bestände abgestoßen hatte. Makroökonomisch belasteten starke US-Arbeitsmarktdaten den Kryptomarkt, da sie Erwartungen an straffere Zinsschritte der Federal Reserve nährten und die allgemeine Risikobereitschaft dämpften.
In der internationalen Berichterstattung zeigen sich unterschiedliche Akzente. Während lateinamerikanische Quellen den Exodus institutioneller Anleger und die wachsende geopolitische Verunsicherung betonen, heben US-Medien die Signalwirkung des Strategy-Verkaufs und die insgesamt zwei Billionen Dollar schwere Marktentwertung hervor. Russische Stimmen verweisen auf den direkten Zusammenhang mit der US-Geldpolitik, arabische Beobachter konstatieren eine generelle Flucht aus Risikoanlagen. Auch im deutschsprachigen Raum ist das Vertrauen in Kryptowährungen erschüttert: Europäische Krypto-ETFs verzeichnen ebenfalls Abflüsse, und Privatanleger zeigen sich verunsichert.
Für die nahe Zukunft bleibt die Lage angespannt. Analysten sehen kurzfristig wenig Erholungspotenzial, solange der Abfluss aus ETFs anhält und geopolitische Risiken fortbestehen. Langfristige Optimisten verweisen jedoch auf die anhaltende Innovationsdynamik der Blockchain-Technologie und die mögliche Rückkehr institutioneller Nachfrage, sobald das regulatorische Umfeld – vor allem in Washington – klarer wird. Vorerst aber mahnt die heftige Korrektur zu einem realistischen Umgang mit den extremen Schwankungen digitaler Währungen.
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Bitcoin erlitt einen historischen Absturz und fiel unter die kritische Unterstützung von 60.000 Dollar. Zunehmender Verkaufsdruck und Kapitalabflüsse lösten eine neue Korrekturphase aus. Der Kryptomarkt schlägt Alarm, viele andere digitale Vermögenswerte verzeichnen zweistellige Verluste.
Bitcoin fiel erstmals seit 2024 unter 60.000 Dollar und beendete eine Woche mit 17 % Verlust. Ausgelöst wurde der Rückgang durch die Nachricht, dass Strategy Inc. 32 Bitcoins für 2,5 Millionen Dollar verkauft hat – der erste Verkauf seit Dezember 2022. Dies dämpfte die allgemeine Risikobereitschaft.
Bitcoin ist zurück auf dem Niveau von vor Trump und fiel erstmals seit Oktober 2024 unter 60.000 Dollar. Der Kurs hat sich gegenüber dem Höchststand halbiert und die Begeisterung nach der Wahl ausradiert. Ein Absturz, der für diejenigen, die an das krypto-freundliche Versprechen geglaubt haben, ein bitteres Ende bedeutet.
Ein sich vertiefender Krypto-Crash hat 2 Billionen Dollar an Marktwert vernichtet, der Bitcoin-Rutsch unter 60.000 Dollar hat die gesamte Trump-Rallye ausradiert. Der Ausverkauf wirft neue Fragen zur Stabilität alternativer Anlagen auf, während große Coins zweistellige Wochenverluste hinnehmen.
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